Montag, 24. September 2012

Planung und Vorbereitung Hallensaison 2012/2013

Letzlich beginnt unmittelbar nach dem letzten Rennen die Planung für die neue Saison. Von Anfang an klar ist, dass ich wieder die HPI Challenge fahren möchte, da ich das Gefühlt habe diese erlebt gerade so etwas wie ein Comeback. Die Leute die sich monatlich bei den Rennen treffen verstehen sich sehr gut und es gelingt dadurch auch wieder die Starterzahlen etwas nach oben zu bringen.

Leider habe ich schon das erste Rennen der neuen Saison am 23.09. in Grafenwörth urlaubsbedingt auslassen müssen, aber es gibt ja noch einige zu bewältigen. Ein Fixpunkt in diesem Jahr wird wieder das 2,4h Rennen auf der Modellbaumesse 2012 in Wien - HRT wird sich natürlich wieder ein "Stelldichein" geben - diesmal hoffentlich mit Licht.

Ich werde aller Voraussicht nach dieses Jahr, so sollte er kommen, den neuen Xray T4 kaufen und diesen eventuell für die Staatsmeisterschaft Standard aufbauen. In diesem Punkt bin ich mir aber noch nicht sicher, da ich fahrtechnisch dort eigentlich so überhaupt nichts zu suchen habe. Da der T4 aber noch braucht bis er in die Läden kommt habe ich da noch etwas Bedenkzeit.

Nachher
Vorher
Ich habe jedenfalls jetzt schon damit begonnen meinen Xray für die kommende Hallensaison vorzubereiten. Dazu werden wieder ein paar neue Teile verbaut. Begonnen habe ich mit der neuen Servohalterung, die durch die in der Mitte mit der Lenkung bestehenden Verbindung, auf eine Anschraubung an der Aussenseite des Chassis verzichtet und somit mehr Flex entsteht. Ein weiterer Vorteil ist, dass dadurch wieder eine Stelle vermindert wird, welche das Fahrzeug vertweaken, und das Fahren unnötig erschwert.


Gut zu erkennen: das Servo schwebt in der Luft

Als nächstem Schritt möchte ich sämtiche Kugellager wieder einer gründlichen Reinigung unterziehen und diese wieder gut einölen. Dann möchte ich mich mit dem Thema der Elektrik widmen, mein bisheriger Schwachpunkt. Ich möchte zum einen nicht nur den Kabelsalat im Auto durch Kürzen der Kabel bereinigen und die Elektrik insgesamt gscheiter platzieren, ich möchte mich auch mit der Thematik Motor und Regler etwas genauer auseinandersetzen: ich möchte etwas stärkere Kabelverindungen verbauen, da ich das in letzter Zeit so ziemlich bei jedem Rennauto gesehen habe. Erstens wirds was bringen und wenn nicht zweitens schauts gut aus. Zu guter letzt überlege ich die normalen Lager im Motor gegen Keramiklager auszutauschen, einfach weils mich interessiert ob das überhaupt was bringt. Dann möchte ich noch einen Fehler aus der vergangenen Saison berichtigen: vorne werden die 52mm Doppelgelenk-Kardans verbaut, diese sollten dann auch nicht bei jeder kleineren Berührung den Ausgang der Starachse zerstören und viel für die ruhigere Fahrweise vor allem in engen Kurven bringen.

Zu guter letzt wird dann das Basis Teppich Setup verbaut und das Testen kann in Traiskirchen losgehen, meinem Händler des Vertrauens wirds freuen!

Motor, Regler und Empfänger ausgebaut

Neue teile warten auf den Einbau









Dienstag, 4. September 2012

Finale HPI Challenge 2011/2012 Wr. Neustadt

Unsere erste gemeinsame komplette Saison hat vergangenes Wochenende einen würdigen Abschluss beim Finale in Wr. Neustadt. 14 Starter waren in unserer Klasse an den Start gegangen und für uns hat sich Paasdorf wiederholt: da es am Samstag den ganzen Tag geregnet hat, sind wir das erste mal in Wr. Neustadt am Sonntag vor dem Rennen gefahren. Der Asphalt auf der Bahn ist sehr wellig sodaß die Höhe unserer Autos gut gewählt war - über 5,0 ist ratsam. Die Strecke wurde von Mci für meinen Geschmack sehr selektiv ausgelegt.
Ich bin in der Früh gleich zu Christoph gegangen und habe meinen Motor testen lassen, weil ich befürchtete das er über dem erlaubten Drehzallimit liegt. Nachdem alles angeschlossen war hat der Motor nur kurz aufgeheult und das wars dann auch schon. Anstatt 20.000 Umdrehungen deren 0. Schuld war das neu eingebaute Fixed Timing Set wo der Sensoranschluss kaputt war. Im Fahrerlager rumgefragt hatten schon mehrere Fahrer dieses Problem. Christoph war so nett und hat mir mit einem neuen Set ausgeholfen, sodaß der Motor letzlich funktioniert hat. Trotzdem steht fest, der Motor wird ausgetauscht für die neue Saison.

Im ersten Vorlauf haben wir uns nicht gerade mit Ruhm bekleckert, eher im Gegenteil. Ich habe in der ersten Runde das Kunststück fertig gebracht Daniel fast die Kniescheiben zu brechen, weil mein Auto am Ende der Geraden abgeflogen ist, dummerweise genau dort wo er gestanden ist. Glück im Unglück: das Auto segelte ein paar Zentimeter an ihm vorbei. Ich hatte im 1. Vorlauf den 10. Platz belegt, Daniel den 14.

Die nächsten Läufe sind besser gelaufen und ich konnte meinen Xray in der Startaufstellung auf den 6. Platz stellen, Daniel auf den 12. Platz.

Meine Rennen waren sehr durchwachsen: im ersten Lauf durch einen dummen Fehler und einem unaufmerksamen Streckenposten an dritter Stelle liegend auf den letzten durchgereiht worden. Ärgerlich, in diesem Lauf wäre einiges für mich drinnen gewesen und eventuell auch eine bessere Gesamtplatzierung verheißen können, da ich den Startcrash umgehen konnte und bis zum Fehler einen netten Vorsprung herausgefahren hatte. Der 2. und 3. Lauf waren sehr ähnlich, am Start 2. Plätze verloren (wegen stotterndem Motor beim Wegfahren), dann wieder aufgeholt und in den letzten Runden mit Norbert Kantner gefightet. Was mir im 2. Lauf noch gelungen ist, nämlich in der letzten Runde an ihm vorbeizugehen blieb mir im 3. Lauf verwährt. Eine tolle Leistung von Norbert der meine Angriffe rundenlang trocken abgewährt hat und den 5. Platz nach Hause gefahren ist.

Es war eine wirklich tolle Saison in der wir viele tolle Leute kennengelernt haben. Die ersten Termine für die nächste Saison stehen auch schon fest und wir werden bestimmt wieder einen Großteil der Rennen bestreiten!

Ah ja, das Finale wurde von Mci gewonnen, ich habe den 8. Platz und Daniel den 13. Platz belegt.

Die gute Nachricht für mich war, das mein Einsatz belohnt wurde und ich in unserer Gruppe Österreich Nord den 3. Gesamtrang herausfahren konnte:




Samstag, 1. September 2012

Vorbereitungen Finale HPI Challenge 2011/2012

Leider war der heutige Trainingstag in Wr. Neustadt vom Regen weggespült worden, sodaß wir morgen zeitig in der Früh antreten müssen und noch ein paar Runden fahren können. Für morgen sagt die Wetterprognose zwar kühle Temparaturen voraus, aber immerhin dürfte es trocken bleiben.

Die von uns getroffenen Vorbereitungen haben sich wie folgt dargestellt: entweaken meines Autos und Nachjustierung der Setups, wobei die Basis das Setup aus Paasdorf bildet. Es sollte ähnliches Wetter und somit ähnliche Gripverhältnisse sein, wobei ich davon ausgehe, das die Strecke des MRC etwas mehr an Grip bietet.

Höhe:         Vo 5,0 Hi 5,5
Droop:        Vo 6,0 Hi 5,0





Daniel hat sich für die Finalläufe morgen eine neue Karosserie gemacht (Moore Speed), Hauptfarbe Jaguar Grün, sehr edel das Teil:


Ich freue mich auf einen gelungenen Saisonabschluss!

CU on Track

Donnerstag, 30. August 2012

Aktualisierung Youtube und Tipps und Tricks

In den Unterseiten habe ich ein Video der ETS in Traiskirchen angefügt - bei Tipps und Tricks ein Video von Gilles Groskamp welches erklärt wie man Tweak beim Zusammenbau eines Chassis verhindert. Das sollte man übrigens hie und da auch machen wenn man gefahren ist (oder angefahren ist ;-)

Sonntag, 26. August 2012

Vorbereitungen Finale HPI Challenge Ö-Nord Wr. Neustadt

Nächste Woche geht die diesjährige Saison in die Zielgerade und beim Abschluss Event in Wr. Neustadt wird der österreichische Meister gekürt. Dieses Rennen werden sich in unserer Klasse wohl Marcus Galler und Friedl Pfeiffer ausmachen.

Vorher

Heute habe ich begonnen unsere Autos für das Rennen vorzubereiten. Bei Daniels Auto gab es da etwas mehr zu tun, da ich nicht nur das vorgeschriebene Timing Set verbaut habe, sondern auch die Lötstellen des Motors überarbeitet habe:



Nachher

Löten werde ich wohl nie lernen, aber ich habe mich wieder einmal so teuer wie möglich verkauft und versucht glatte Lötstellen hinzubekommen.

Zu guter letzt hat sich Daniel (endlich) dazu entschlossen ein digitales Servo einzubauen. Da das Savöx bei mir schon gute Arbeit geleistet hat und das Preis- Leistungsverhältnis wirklich passt, hat er seinem Xray auch eines gegönnt. Servo einbauen gehört nicht gerade zu meinen Lieblingsaufgaben, aber das macht man ja trotzdem nicht alle Tage (auf dem Bild täuscht die Schrägstellung des Servohorns - bei eingeschalteter Elektronik steht dieses im 90 Grad Winkel nach oben):

Savöx 1251 - Perfekt für Onroad Hobby Klasse

Ein Neuerung gibt es im Reglement unserer Grupper Ö-Nord. Unser TK Christoph wird in Wr. Neustadt die Maximal Drezahl unserer X12 Motoren messen, da wir in den letzten Rennen große Leistungsunterschiede festgestellt haben. Begrenzt wird die Maximal Drezahl mit 20.000 Umdrehungen, die meißten Elektromotoren hatten bei den letzten Tests 19.000-19.500 Umdrehungen. Ich fürchte das auch mein Motor über die 20.000 Umdrehungen kommen wird, da ich in Paasdorf auf der Geraden das erste mal eine unfassbare Leistung zu verzeichnen hatte. Ich hab damals die techn. Abnahme darauf aufmerksam gemacht (vor allem da ich keine Ahnung hatte warum die Leistung auf einmal so groß war), wirklich kontrolliert haben die aber nichts (außer die Kombination Ritzel/Hauptzahnrad). Ich bin gespannt was bei meiner Motormessung rauskommt, mein Tipp: gute 25.000 Umdrehungen ;-)

Nach einem Monat Abstinenz freuen wir uns schon sehr auf das letzte Rennen dieser Saison, das wird nochmal eine richtige Party!

Sonntag, 15. Juli 2012

HPI Challenge in Paasdorf

Heute war wieder Racing Day und für uns zugleich eine Premiere: das erste mal das wir auf einer Strecke fahren, wo wir vor dem 1. Vorlauf keine einzige Runde gedreht haben. Wir sind allerdings ganz gut zurecht gekommen, wenngleich wir uns im Laufe des Tages um gut zwei Runden gesteigert und die Rundenzeit um 2 Sekunden gedrückt haben.

Daniel und ich sind die Vorläufe wieder, aufgrund unserer Platzierung in der Gesamttabelle der Challenge, in der gleichen Gruppe gefahren. Wir sind beide die Vorläufe aus oben erwähnten Gründen sehr vorsichtig angegangen. Daniel ist anfangs mit seinem Auto, dass aufgrund der Setup-Arbeiten im Vorfeld zu Paasdorf sehr viel Grip hatte, noch nicht ganz zurecht gekommen. Das wurde von Lauf zu Lauf besser. Meine Vorläufe waren in unserer Gruppe recht solide, allerdings konnte ich da die Pace von Matthias (Steininger) und Martin (Holzeis) noch nicht halten. Überraschend war für mich heute Michael Stadtschmitzer, der über sich hinausgewachsen ist und sogar rundenlang mit Friedl Pfeiffer mitgehalten hat. Eine sensationelle Leistung!

Die Vorläufe haben uns auf die Plätze 6. und 14. gestellt. Der erste B-Finallauf war extrem spannend und Daniel hatte das Auto schon sehr gut im Griff. Gut gestartet hat er in der ersten Kurve bereits einen Platz gut gemacht und sich auf die Verfolgung des 2. gemacht. Dann kam eine ganz kuriose Szene - der vor ihm liegende zweite kommt auf die Curbs, fliegt ab und berührt den Führenden. Daniel hat das eiskalt ausgenutzt und ist auf den ersten Platz vorgefahren und hat diesen auch einige Runden gehalten. Letztlich hat Daniel den Lauf nach zwei kleineren Fehlern als 2 beendet. Das Video vom 1. Finallauf:


Das zweite B-Finale war nicht weniger spannend und hatte für mich das Überholmanöver des Tages zu bieten. Daniel ist zwar auch diesmal gut gestartet, ist jedoch hinter Thomas Landauf, der dieses mal etwas mit der Strecke zu kämpfen hatte, hängen geblieben. Daniel hat versucht rundenlang Druck auszuüben, Thomas hat jedoch keinen Fehler gemacht. Dann hat Daniel in einer Kurve außen ein sensationelles Überholmanöver eingeleitet. Thomas hat mitgespielt und den notwendigen Platz gelassen, dass es nicht gecrasht hat - ein wirklich sehenswertes Manöver. Daniel ist dann sukzessive nach vorne gefahren, konnte den Führenden aber nie richtig unter Druck setzen, sodaß dieser einen Fehler macht. Daniel beendete auch diesen Lauf als guter zweiter:




Ich habe im ersten A-Finale nach der halben ersten Runden einen Crash verursacht, von dem ich letzlich etwas profitiert habe. Ich bin mir nicht sicher ob ich von hinten angeschoben wurde, jedenfalls habe ich mich gegen die Fahrtrichtung gedreht. Ein entgegenkommendes Auto hat mich dann wieder relativ nahtlos gerade gedreht, zwei andere sind jedoch beim Versuch auszuweichen ebenfalls kollidiert. Somit habe ich als 4. aus diesem Crash hervorgegangen und habe einen recht soliden Lauf gefahren. Heute hat sich gezeigt, dass ich es endlich geschafft zu der Gruppe vor mir - Michael Stadtschmitzer und Matthias Steininger - aufzuschließen. Heute haben die beiden mir keine Runde mehr abgenommen, sondern nur mehr ein paar Sekunden. Eine Leistung auf der ich aufbauen möchte. Dadurch waren alle Finalläufe sehr eng und extrem spannend. Ich habe den Lauf nach minutenlangem Paarlauf mit Matthias als 4. beendet.


Im 2. A-Finale habe ich von einem Startcrash zwischen Martin und Michael profitiert und bin auf den dritten Platz vorgefahren. Matthias hat sich rundenlang herangekämpft und mich schließlich sehr fair mit einem guten Manöver überholt. Ich bin aber wieder an ihm dran geblieben und wir sind innerhalb von 2 Sekunden über die Ziellinie gefahren. Matthias wurde dann aus mir nicht ganz verständlichen Gründen eine Runde abgezogen (hätte er wirklich abgekürzt wäre er weit vor mir ins Ziel gekommen), somit habe ich den 3. Platz "geerbt".

Im 3. A-Finale war dann Racing a la Cart geboten. Vorne war mit Friedl Pfeiffer alles klar, dahinter war ein 4. Kampf um den zweiten Platz der es insich hatte. Die Zuschauer sahen einen tollen Lauf, der die beste Werbung für RC-Racing war. Wir sind gut 4 Minuten in dieser 4er Konstelation auf der Strecke gefahren, teilweise innerhalb weniger Sekunden. Ich habe Martin Holzeis zwar unter Druck setzen können, aber wirklich überholen und absetzen konnte ich mich nicht. Zwei mal war ich vorbei, der Konter dauerte aber nur bis zur nächsten Runde und Martin war wieder durch. Leider hat mich dann noch in der letzten Runde Michael überholt, was mir letzlich den 4. Gesamtrang gekostet hat.

Somit gab es für uns eine Sensation: Daniel wurde zweiter im B-Finale und wir haben unseren ersten Pokal gewonnen:

Es war ein toller Rennsonntag der Lust auf mehr macht. Die Strecke in Paasdorf ist wirklich großartig und die Leute vom Veranstalter top - wo sonst gabs dieses Jahr noch ein 5-Sterne-Spanferkel zu Mittag?


Mittwoch, 11. Juli 2012

Vorbereitungen HPI Challenge Paasdorf

Motiviert von den perfekt liegenden Autos auf dem Finale der ETS habe ich mich daran gemacht unsere Autos für die Challenge in Laa vorzubereiten. Da Daniels Auto auf der Hinterachse extrem gerutscht ist habe ich versucht sein Setup zu überarbeiten und an meines anzupassen (dass sich in Laa gut bewährt hat), damit das Auto erstmal ruhig liegt. Dann machen wir uns daran am Feinschliff zu feilen.

Diff zerlegen und säubern
Kugellagerpflege
Als erstes habe ich das Differential mit einem 850er Öl befüllt und die Kugellager gereinigt und diese dann in WD40 gebadet. Vorher war im Differential das Baukastenöl, ein 750er drinnen, wobei aus meiner Sicht das nicht den großen Unterschied machen kann. Ich habe beim Zusammenbau gemerkt, dass hinten am Bulkhead die Befestigung anders war als bei meinem Xray und das eine 1mm Unterlegsscheibe gefehlt hat.


Zeit für Dämpfer nehmen
Dann habe ich mich daran gemacht die Federn vorne mit 500er Muchmore Dämpferöl befüllen. Somit ist hinten 450er und vorne 500er Öl drinnen - hat bei meinem Auto für viel Stabilität gesorgt. Bei Zusammenbau der Ferdern lasse ich mir immer sehr viel Zeit, damit ich die Luftbläschen komplett aus den Dämpfern bekomme. An so heißen Tage wie heute fülle ich die Dämpfer, bewege die Kolbenstange auf und ab und sobald die Luft nach oben gekommen ist stelle ich sie hin und gehe dazwischen mit einem kühlen Bier auf die Terrasse - macht bei 2x2 Dämpfern 2 kalte Bier - gut das wir 2 Autos haben. Wenn dann die Luft so gut wie möglich draußen ist gehts ans vorsichtig zusammenschrauben, die Xray Federn sind da etwas bockig. Die Vakuumpumpe zum Federn entlüften geht bei den Xray Federn übrigens nicht - die sind zu lang!
Praktisch - Hudy Setup Tool

Dann noch den Ausfederweg hinten auf 5 und vorne auf 6 gestellt, den Sturz vorne auf , hinten auf 2 Grad und vorne Spur auf 0 Grad - bei gut abgestimmten Autos mit viel Lenkung (wie der Xray T3-2012) kein Problem und bringt Geschwindigkeit auf der Geraden.

Die Höhe hab ich bei Daniels Auto auf hinten 6 und vorne 5 gestellt, dass ist der einzige Unterschied unserer Autos - meiner liegt auf 4,5 und 5. Das Problem ist, dass ich Daniels Auto vorne nicht auf 4,5 runter gebracht habe - da war die Ränderlmutter schon komplett eingedreht und steht noch immer auf 5. Mal sehen ob sich ein eklatanter Unterschied bemerkbar macht.

Somit haben wir folgendes Setup für Paasdorf:
Sturz:              Vo 1 Hi 2 Grad
Spur:               Vo 0 Grad
Dämpfer:        Vo 3.0 500er MM (3-Loch-Kolbenplatte)
                        Hi 2,6 450er MM (3-Loch-Kolbenplatte)
Diff:                Hi 850 Diff Öl (vorne Starrachse)
Ausfederweg: Vo 6 Hi 5
Höhe:              Vo 5 Hi 6 (Daniel) / Vo 4,5 Hi 5 (Hacki)

Somit sind unsere Autos rennfertig und Paasdorf kann kommen, es gibt endlich wieder mal ein zahlenmäßig besser besetztes Starterfeld in 17,5 - aktuell sind's 16 Nennungen, soweit ich mich erinnern kann die meißten in dieser Outdoor Saison. In diesem Rennen heißts Punkte sammeln, weil beim nächsten Lauf in Wr. Neustadt verweilen wir in Ungarn beim Formel 1 GP!

Perfekt ausbalanciert
Links Daniels, rechts mein Xray

Ready and waiting for Race


Sonntag, 8. Juli 2012

ETS Traiskirchen 08.07.2012

Dieses Wochenende ist die europäische RC-Tourenwagen Elite zu Gast in Österreich. Dem MAC Traiskirchen wurde die Ehre zu teil, das Finale der ETS (European Touring Car Series) auszutragen. Das who ist who ist vertreten: Ronald Völker, Marc Rheinard, Andy Moore, Martin Hudy und wie sie alle heißen.

Ich habe mir zwei A-Finale angesehen: Pro Stock und Modified - und ich muß sagen, sehr beeindruckend was da geboten wird. Nicht nur, dass die Organisation bei einem Starterfeld von über 300 Fahrern perfekt funktioniert, sind die Leistungen auf der Strecke wirklich sehenswert. Die Jungs haben Reaktionszeiten die ihresgleichen suchen und liefern eine wirklich beeindruckende Show. Anders kann man es nicht bezeichnen, wenn ein gesamtes Starterfeld von 10 Fahrern nach 6 Minuten innerhalb weniger Sekunden über die Ziellinie fährt.

Auch Österreich war zumindest in einem A-Finale vertreten - in der Klasse Pro Stock fahren Philipp Neudinger und Dominic Vogl um eine Top Platzierung. Zweiteren habe ich letztes Jahr noch auf dem ein oder anderen Rennen der HPI Challenge fahren gesehen und ich muss sagen, er hat sich nach seinem Umstieg auf Awesomatix gleich gut etabliert. Momentan liegt er auf dem dritten Gesamtrang - eine wirklich großartige und erwähnenswerte Leistung!

Noch ein paar Impressionen vom wirklich großartigen Event:

Andy Moore und Marc Rheinard - Hotbodies meets Tamiya

Seriensieger Ronald Völker



Auch Topfahrer sind Streckenposten


Rechts das Sprachrohr der ETS; B-Finale Xray Pro Stock

Sonntag, 24. Juni 2012

7. Lauf HPI Challenge Laa an der Thaya

Dieses Wochenende sind wir in den 7. Lauf der HPI Challenge, wieder auf einer für uns neuen Strecke, in Laa an der Thaya gefahren. Soweit ich das verstanden habe, gibt es dort aktuell keinen Club, deswegen wird die Strecke auch nicht wirklich genutzt. Das hat man der Strecke aber überhaupt nicht angesehen, diese präsentierte sich in einem Top Zustand mit sehr viel Grip.

Das Training am Samstag hat für mich wieder mit dem gleichen Defekt begonnen, mit dem ich bereits in Wr. Neudorf zu kämpfen hatte. Soviel vorweg, mir ist an diesem Wochenende 3 mal der Ausgang aus der Starrachse gebrochen, ohne das ich groß "eingeschlagen" bin. Den Grund vermuten wir darin, dass ich vorne die 50mm Xray Doppelkardans verbaut habe und normalerweise die 52mm drinnen sind. Ärgerlich, da der Händler diese angeblich "extra" dazu gelegt hat. Glücklicherweise hatte Thomas noch einen Ausgang für mich übrig, sodaß ich das Rennen letzendlich fertig fahren konnte.

Neu war, dass wir das erste mal überhaupt kein Haftmittel geschmiert haben, weil soviel Grip vorhanden war. Durch die Challenge Rangliste waren Daniel und ich im ersten Vorlauf auf Startplatz 3 und 2, was uns irgendwie immer in Stress versetzt, da von hinten Autos kommen, die pro Runde gut 1 Sekunde schneller sind als wir. Das führte bei mir wiedereinmal zu meinem obligatorischen Crash nach wenigen Kurven (und wie sooft an diesem Wochenende Bruch des Starrachsenausgangs). Nachdem ich ja nicht leicht narrisch werde, bin, oder besser wollte ich vom Fahrerstand runter und gleich mit den Reparaturarbeiten beginnen. Die dezente Erhmahnung von Rennleiter Christoph überzeugte mich dann doch auf dem Fahrerstand zu verweilen. Gar nicht mal so schlecht, weil man etwas runter kommen kann, aber einfach ist das nicht. Dafür hatte ich Zeit Daniels Lauf zu beobachten und ich muss sagen, er wird immer besser und ist für einige Runden sehr schnell, lediglich an der Konstanz fehlts noch etwas. Außerdem müssen wir es schaffen, seinen Xray gutmütiger zum Fahren bringen, das Heck ist noch etwas nervös. Für Paasdorf wird auf seinem Xray das gleiche Setup wie bei meinem Auto verbaut (etwas härteres Diff-Öl hinten, 500er Dämpferöl vorne - hinten bleibt das 450er drinnen und der Ausfederweg muss kontrolliert werden).

In den restlichen Vorläufen konnten wir uns den 8. (ich) und Johnny (=Daniel) den 13. Startplatz herausfahren. Daniels erstes B-Finale hat gleich in der ersten Kurve nach dem Start mit einem kapitalen 3er Crash geendet, da sich das Hauptzahnrad verabschiedet hat. Mir ist es in meinem Lauf nicht viel besser ergangen. Nach einem wieder guten Start bin ich auf Platz 5. liegend auf den schmutzigen Teil der Strecke gekommen und habe mich in der nächsten Kurve in die Bande verabschiedet (ein Schlauch aber - richtig - Starrachsenausgang gebrochen).

In der Pause habe ich die Standard Kardans verbaut und der nächste Lauf war für mich schon deutlich besser. Allerdings musste ich in diesem Lauf feststellen, dass doch mehr (Über?-) Motivation vorhanden war als notwendig. Bei uns hats laufend gekracht und gescheppert das es eine Freude war. Kurze Wortgefechte auf dem Fahrerstand waren die Folge. Ich bin relativ lange unbeschadet durch diese Kämpfe gekommen bis es dann auch mich erwischt hat. Beim Überrunden hat mich jemand von hinten von der Strecke buxiert (war allerdings mein Fehler) und der Streckenposten brauchte eine gefühlte Ewigkeit mich wieder aufzustellen. Den Lauf habe ich als 8. beendet.

Daniel hat den zweiten B-Final Lauf sehr gut gefahren und ihn an zweiter Stelle abgeschlossen. Nachdem ich mit reparieren beschäftigt war habe ich diesen Lauf nicht gesehen.

Johnnys 3. Lauf war aus meiner Sicht sehr spannend und er hat sich mit Robert einen tollen Kampf um Platz 2. im B-Finale geliefert. Nur leider machte dieser trotz des minutenlangen Drucks keinen Fehler und Daniel hat dann irgendwann doch die Curbs geschnupft und hat das Auto auf das Dach gelegt.

Unser 3. A-Finallauf war wieder etwas gesitteter und es gab diesmal keine gröberen Zwischenfälle. Ich habe wieder einen sehr guten Start erwischt und bin auf Platz 4. vorgefahren. Die Originalkardans haben übrigens sehr gut gehalten und haben dem Fahrverhalten auch sehr gut getan - viel ruhiger und weniger direkt zu fahren und vor allem stabiler. Ich habe den Lauf als für mich sehr guter 6. beendet.

Durch jeweils einen Totalausfall in den Finalläufen haben wir letztlich den 8. und 13. Platz belegt.

Ein tolles Wochenende und eine wirklich großartige ***** Strecke. Hoffentlich macht wieder mal dort ein Rennen - mit uns - dort halt.




Dienstag, 5. Juni 2012

Video HPI Challenge Grafenwörth Mai 2012

Anbei ein kurzes Video von der HPI Challenge in Grafenwörth. Es war ein tolles Wochenende, leider bin ich nicht allzu viel zum Filmen gekommen, da unsere Autos nicht 100%ig zufriedenstellend liefen und wir laufernd probiert haben das Setup zu verbessern.

Das Video zeigt nach einer kurzen Einleitung den 2. Lauf des B-Finales 17,5T, größtenteils aus der Sicht von Johnny.


Montag, 4. Juni 2012

HPI Challenge Wr. Neudorf 3.6.2012

Heute hatten wir wieder mal einen der Renntage, die Lust auf mehr machen. Schon in aller Herrgotts früh, um halb 8 am Sonntag, habe ich nach den ersten Installation Laps gesehen, dass der Xray sehr gut geht. Im Vergleich zum TCX viel gutmütiger zu fahren und er reagiert auf Änderungen des Setups sehr gut. Daniel hat es wieder mal nicht geschafft vor unserem ersten Vorlauf ein paar Runden zu drehen, somit war der erste Vorlauf auch gleichzeitig sein erster Trainingslauf. Durch den Vorteil, dass wir beide das gleiche Auto fahren und dieses auch gleich abstimmen gab es allerdings keine Probleme.

Die Vorläufe waren uns beiden sehr solide, wobei Daniel der Ansicht war er hat in den ersten beiden Läufen nicht das letzte aus dem Auto rausgeholt. Von dem Rennen in Grafenwörth wissen wir, dass wir erst in den Finalläufen einen neuen Satz Reifen aufziehen. Die Vorläufe ergaben für uns die Platzierungen 7. (Martin) und 10. Daniel.

Der erste Finallauf war aus unserer Sicht sehr spannend. Wir konnten einem Startcrash in der ersten Kurve entgehen und sind als 4. und 5. aus der ersten Runde herausgegangen. Diese Platzierungen haben wir auch ein paar runden halten können und wir sind im Tandem unsere Runden gefahren. Daniel war zu dieser Zeit extrem schnell und der Xray perfekt auf die Strecke angepasst (durch die mittlerweile 25 Grad). Der Druck der hinter uns kommenden Autos, die in den Vorläufen eine Runde mehr als wir hatten, ist Daniel immer mehr zurückgefallen. Er hat das Finale als 10. beendet. Ich habe mir ein spannendes Rennen mit Michael Stadtschmitzer geliefert, den ich bis 2 Minuten vor Schluss hinter mir halten konnte. Dann habe ich am Ende der Geraden etwas zu viel Platz gelassen und er ist mit einem Super Manöver innen an mir vorbeigezogen. Durch die neuen Reifen konnte ich jedoch sein Tempo halten und habe ihn bis 30 Sekunden vor Schluss vor mir her- und schließlich in einen Fehler gehetzt, sodaß ich den Lauf als (für mich großartiger) 4. beenden konnte.

Mein zweiter Lauf war schon nach der 2. Runde zu Ende. Ich hatte wieder einen sehr guten Start und bin auf Platz 5. vorgefahren. Auf der geraden bin ich dann mit einem Auto kollidiert und mein Rennen war durch einen gebrochenen Starachsenausgang vorbei. Daniel ist auch diesmal wieder einen sehr guten, soliden Lauf gefahren und war zeitweise bis auf Platz 8. vorgefahren. Durch ein Missverständnis auf der Strecke - es gab drei weiße Autos - hat er letzlich den falschen vorbeigewunken, nämlichen denjenigen mit dem er um Platz 10. gekämpft und wurde beendete somit den Lauf als 11.

Im letzten Lauf war der Druck auf mich relativ groß, da ich durch die gute Platzierung im ersten Finale, einen sehr sauberen Lauf wahren wollte. Der bereits feststehende Sieger Friedrich Pfeiffer (auf Associated) hat den letzten Lauf ausgelassen, wodurch wir alle einen Platz vorgerückt sind. Ich konnte von Anfang an das Tempo von Michael Stadtschmitzer mitgehen und bin minutenlang hinter ihm hergefahren. Als mich dann doch die (Über-)motivation packte und ich den Druck erhöhen wollte bin ich leider, wie soll es anders sein, von der Strecke geflogen und das wars dann auch mit Platz 5. Daniel ist ein sehr gutes Rennen gefahren, konnte Christian Machalik relativ deutlich auf Distanz halten und hat den Lauf als 9. beendet.

Gegen Ende des Tages hatten wir alle mit dem gleichen Problem zu kämpfen - vor Finallauf 2. hat kurzer Regen eingesetzt, was die Konditionen doppelt schwierig machten, da der Grip plötzlich deutlich weniger wurde.

Es war ein großartiges Rennwochenende unter perfekter Organisation des ERC Wr. Neudorf und toller Stimmung im Fahrerlager.

Das von Volker Mitterlehner angebotene Service, Challenge Ersatzteile auf der Strecke kaufen zu können, hat wieder dafür gesorgt, dass alle Fahrer die Rennen beenden konnten. Es war kein Problem wenn ein Servo oder ein Regler den Geist aufgegeben haben. So soll es sein!

Ein Video folgt in den nächsten Tagen, die Tabelle der 17,5T wurde aktualisiert und kann schon abgerufen werden.

Samstag, 2. Juni 2012

Vorbereitungen für Wiener Neudorf

Morgen geht die Challenge in die nächste Runde. Mir selbst fehlen noch 30 Punkte auf den 3. Platz und Daniel ist auch in den Top 10 vertreten.

Durch das Problem mit den zu kurzen ECS Wellen bei meinem Cyclone habe ich mich entschieden schon früher auf den Xray umzusteigen. Somit habe ich morgen Premiere mit meinem T3-2012. Mich stimmt etwas unlocker, dass ich keine Trainingseinheit abhalten konnte. Ich bin sehr gespannt wie das Auto mit dem Baukasten Setup läuft.






Freitag, 1. Juni 2012

Its Challenge Time

Dieses Wochenende wird wieder ein Rennen gefahren- diesmal bei unserem Heimatclub dem ERC Wr. Neudorf. Das Rennen wird die Premiere für meinen Xray, den ich im Standard Setup mal fahren werde. Allzu viel erwarte ich jedoch nicht, da ich wirklich keine Erfahrungswerte mit dem Auto habe und nur am Samstag Vormittag trainieren kann.

Einzige Abwandlung zum Basis Asphalt Setup ist das Dämpferöl: 500 und 450er Much More wurde eingefüllt.