Freitag, 26. Oktober 2012

2,4h Rennen 2012 Modellbaumesse Wien

Heute war der es endlich soweit, das 2,4h Rennen der Modellbaumesse ist über die Bühne gegangen! Die Vorzeichen standen nicht ganz so gut, nachdem wir beide gestern auf einer Geburtstagsfeier eingeladen waren und uns erst später als geplant von dort verabschiedet haben.

(Reifen-) Vorbereitung ist alles
Daniel hat die mit den ersten Installation Laps mit unserem T3 2012 begonnen und es hat sich bestätigt, was sich schon am Vortag bei unseren Setup-Arbeiten gezeigt hat. Extrem sicher im Infield und gutmütig zu fahren, was bei einer Rennzeit von 48 Minuten pro Lauf nicht unwichtig ist. Ein kleiner Tipp am Rande den ich hier weitergeben möchte ist, dass man auf Hallenstrecken mit mittlerem Grip am hintern (Kegel-) Differential ruhig mit einer Öl-Viskosität von 1.000-1.200 fahren kann. Das wird belohnt mit viel Grip auf der Hinterachse und gutmütigem Fahreigenschaften, auch wenns mal länger dauert.

Die Auslosung der Startplätze hat uns wieder mal auf den letzten Startplatz gestellt, wir sinds ja schon gewohnt. Beim ersten Lauf übernahm Daniel den Start und hat sich nach moderatem Start (irgendwann fahren wir wirklich beim Piep los) sukzessive nach vorne gearbeitet. Runde um Runde hat er den Abstand zum 3. verkürzt und hat mir das Auto an 2. Stelle liegend in der 18. Minuten übergeben. Ich bin zwar sehr sicher gefahren, habe aber sehr stark auf den 3. verloren, der im Halbe Sekunden Takt herangeflogen gekommen ist. Irgendwann zwischen 30. und 34. Minute hat mich das Team SchrankLager-Rennstall letzlich doch überholt und hat den Vorsprung ausgebaut. Zu diesem Zeitpunkt waren wir der Überzeugung das für uns nicht mehr als der dritte Platz zu holen sein wird. Wir waren die einzigen die in diesem Lauf mit zwei Boxenstopps geplant haben. Dieser war in der 36. Minute fällig und ich habe an Daniel übergeben. Der ist das Rennen sehr souverän ohne Fehler fertig gefahren und hat den 3. Platz sicher nach Hause gefahren. Wir haben in diesem Lauf unser vorher gesetztes Ziel (mehr als 200 Runden) erreicht und haben den Lauf mit Laufbestzeit von 11.895 (zweitschnellste Zeit 11,998) und ingesamt 204 Runden beendet.

Ein Kurzvideo von Daniels Start: 


Ich habe den zweiten Start in Angriff genommen und hatte gleich mit einer großen Überraschung zu kämpfen: laut Reglement durften wir durch die Park Fermé Regel nicht am Auto arbeiten, was auch das Auftragen von Reifenhaftmittel betroffen hat. Irgendwie hatte ich den komischen Eindruck, dass sich das nicht bis zum letzten Teilnehmer herumgesprochnen hat. Ich musste mit einem extrem schlecht fahrbaren Auto zurecht kommen und bin mehr gerutscht als eine gescheite Linie gefahren. Ich habe somit die ersten Runden keine Chance gehabt und bin am letzten Platz herumgekurvt. Dann passierte dass, was ein 2,4h Rennen so spannend und zu einer echten Herausforderung macht: Die anderen Teams hatten nach und nach Defekte und mich hat es mit dem mangels Haftmittel extrem instabilen Heck meines Xray an den zweiten Platz vorgespult. Wir haben in diesem Lauf die Taktik abgeändert und haben versucht mit nur einem Akku (CS 7200) durchzufahren. Das Reglement hat zugelassen, dass wir während eines Stopps Haftmittel auf die Reifen auftragen dürfen. Das haben wir auch nach dem ersten Fahrerwechsel gemacht. Daniel hatte somit wieder das gutmütige Auto wie wir es vom Training her kannten und hat sich in den nächsten Runden an den ersten herangearbeitet und diesem bei deren Boxenstopp überholt. Ich habe bei Übernahme Daniels Kurs weiterverfolgt und mich sukzessive vom 2. absetzen können. Bei der letzten Übergabe hat das Team MoDelis nur mehr eine halbe Runde Rückstand gehabt. Daniel ist sicher weitergefahren und hat den Lauf mit 196 Runden und (sage und schreibe nach 48 Minuten Rennzeit) 6 Sekunden Vorsprung ins Ziel gebracht. Am Ende stand somit unser erster gewonnener Lauf und 196 Runden zu Buche, an unsere im ersten Durchgang gesetzte Bestzeit kam niemand heran.

Entspannung vor dem 3. Finale
Der dritte Lauf war dann nach unserem Geschmack. Im Wissen die Taktik beizubehalten (4 Fahrerwechsel, 1 Akkuwechsel) habe ich dadurch, dass wir im letzten Lauf nochmal in der 40 Minute Haftmittel auf die Reifen geschmiert hatten, von Beginn an guten Grip. Am Start habe ich einen Platz gut gemacht, durch die Rangeleien vor mir bin ich Platz um Platz nach vorne gefahren und habe in der 3. Runde die Führung übernommen. Der Xray ist gut gelegen und ich habe gemerkt, das einiges möglich war. In dieser Zeit hatte ich die stärkste Phase in diesem Rennen und ich konnte meinen Vorsprung laufend ausbauen. Nach ca. 8 Minuten habe ich mir es zum Ziel gemacht eine Runde Vorsprung für Daniel herauszufahren, damit dieser mit etwas weniger Druck (was bei 200 Zuschauern nicht unbedingt einfach ist) in seinen Lauf gehen kann. Aus der Formel 1 abgekupfert, habe ich genau zu dem Zeitpunkt die Fernsteuerung übergeben, als ich wieder als Führender auf das Feld zum Überrunden aufgelaufen bin, damit ich hier nicht unnötig Zeit mit Überholmanövern verliere. Letzlich habe ich mit 1 1/2 Runden Vorsprung in der 18 Minute an Daniel übergeben, dieser ist nach dem Boxenstopp in der 25 Minute nur eine Platz nach hinten gefallen. Vom 2. Platz wegfahrend hat Daniel seine Bärenstärke an diesem Renntag einmal mehr unter Beweis gestellt und hat sich in großen Sprüngen an den Führenden herangearbeitet. Das führende Team ging an die Box, als Daniel bereits wieder hinter ihnen war und er hat wieder die Führung übernommen und diese wieder auf die ursprünglichen 1 1/2 Runden ausgebaut. In der 30. Minute hat Daniel mir das Auto wieder übergeben, lt. Reglement haben wir nochmals die Reifen mit Haftmittel beschmiert. Ich habe es geschafft den Vorsprung auf 2 Runden auszubauen. Am Ende habe ich es dabei belassen den Vorsprung zu verwalten und bin den Lauf ohne Risiko fertig gefahren. Am Ende habe ich 1 Runde und 6 Sekunden Vorsprung ins Ziel gebracht (199 Runden, zweitbeste Laufzeit).

Unsere sichere Fahrweise hat uns an diesem Tag den 2. Gesamtrang eingebracht, ein sensationelles Ergebnis für uns!

Unser Dank gilt neben unserem Boxenchef Spiri natürlich den Oganisatoren des tollen Rennens, allen voran Paul Srna, der es wieder geschafft hat ein unvergessliches 2,4h Messerennen zu organisieren. Vergessen möchte ich natürlich nicht Robby, der für den Aufbau des tollen Kurses verantwortlich zeigte!




Stolze Zweite - HacksteinerHandl Racing Team

Montag, 22. Oktober 2012

Letzte Vorbereitungen für die Modellbaumesse Wien 2012

Noch 3 Tage bis zur Modellbaumesse in Wien 2012, die letzten Vorberereitungen werden getroffen:

Beleuchtung für das 2,4h Rennen

Auch Bremslichter sind vorgeschrieben

Überarbeitetes Logo

Sonntag, 21. Oktober 2012

Zusammenbau Xray T4 - Teil 2

Heute habe ich mich der Fertigstellung des Xray T4 beschäftigt und es ist sehr gut von der Hand gegangen. Mein kurzfristiges Problem, dass die Gewindestange von Servo/Lenkung am beim Rechtseinschlag am Top Deck schleift, konnte ich beheben:

1) alle Schrauben auf der Bodenplatte lockern
2) die Servohalterung außen mit der Einkerbung auf der UNTERSEITE anschrauben
3) beim Festschrauben das Servo nach unten drücken
4) erst jetzt die Schrauben auf der Bodenplatte wieder anziehen

Damit habe ich jetzt über vier Milimeter Platz bei Volleinschlag - sollte ausreichend sein.

Somit konnte ich mich dem nächsten Schritt widmen: dem Zusammenbau der Dämpfer. Hier habe ich mir wieder Zeit gelassen, damit alles seine Richtigkeit hat, schließlich sind die Dämpfer die unter anderem größte Neuerung. Befüllt wurden diese mit dem Standardöl aus dem Baukasten - rund herum 350er Xray Öl. Als sehr praktisch hat sich wieder der Air Remover erwiesen, der wirklich alle Luft aus dem Dämpfer bekommt. Erstmals habe ich den Rebound mit 25% eingestellt - Empfehlung aus der Anleitung.

Links T3 - rechts T4 Dämpfer
Eine kleine Herausforderung kann es sein die Gelenksstange am C-Hub hindurchzubekommen - kleiner Tipp, der Verlauf ist schräg nach hinten unten (weil 4 Grad) - dann geht´s locker von der Hand. Gerade hineindrücken verspricht wenig Erfolg. Bei den Madenschrauben sollte man wirklich wie in der Anleitung vermerkt, sehr sorgsam beim Hineindrehen sein, der C-Hub bricht relativ schnell wenn man zu fest reinschraubt.

 Das Ritzel habe ich wiederrum vor dem Anbringen des Top decks montiert, da hat man viel mehr Platz und das richtige Platzieren (die Zahnräder sollen ineinander greifen, aber keinesfalls zu knapp sein - am Besten sollte sich das Hauptzahnrad noch leicht bewegen lassen und das Ritzel etwas Spiel haben.

Zu guter letzt habe ich das Top Deck drauf getan und jetzt erst alle Schrauben oben festgeschraubt - immer gegengleich (links vorne - rechts hinten usw.) - also erst die Bulkheads und Top Deck, damit sollte das Auto keinen Tweak haben, vorausgesetzt es ist beim Anschrauben auf einer geraden Oberfläche gestanden. 

Ich habe in diversen Foren schon gelesen, dass der T4 ebenfalls weicher abzustimmen ist wie viele andere Autos und sogar noch etwas weicher als der T3 2012. Ich habe den direkten Vergleich auf der Modellbaumesse, da ist sowohl der T3 (2,4h Rennen) als auch der T4 (Fun Cup am Sonntag) im Einsatz.

Hier der direkte Vergleich, links (bzw. unten) der T3 und rechts der T4 (oben):




Nachdem ich mich letztes Jahr an meine knallige orange Karrosserie gewöhnt habe bekommt auch der T4 so eine:

Vorne die T3 Karo, hinten die vom T4. Verwenden kann man die vom T3 übrigens nicht, da die Bohrungen nicht passen.






Der nächste Bericht kommt schon direkt von der Modellbaumesse, bis dahin keep Racing!

Dienstag, 16. Oktober 2012

Zusammenbau Xray T4

Die letzten Tage haben endlich etwas Zeit übrig gelassen und ich konnte mit dem Zusammenbau des T4 beginnen. Die Verpackung war genau gleich wie die des 12er und die Bauschritte sind in der Anleitung wieder sehr schön erklärt. Wobei anzumerken ist, hat man den T3 2012 gebaut ist nicht wirklich etwas neues zu beachten.

 Als erstes wird laut Anleitung das hintere Kegeldiff ordnungsgemäß befüllt. In der Anleitung wird sogar die genau Menge an Öl über das Gewicht angegeben. Ich hab so eine Waage daheim gefunden, man gönnt sich ja sonst nichts, und habe diese kurzerhand in den Keller entführt. Wirklich notwendig ist es nicht, zu beachten ist, das Diff nicht bis obenhin anzufüllen, sonst wirds nicht wirklich dicht. Der Pin im Kegeldiff kann zur Aufgabe werden, wenn man nicht genau schaut wie in der Anleitung beschrieben. Eine Seite ist abgeflacht (und nicht schräg), da flutscht der Pin wie von selbst in das Loch. Befüllt habe ich das Kegeldiff mit dem beiliegenden 700er Differential Öl. Es lohnt sich die Zahnräder vor Einbau auf der Rückseite mit feinem Schmiergelpapier zu glätten, danch in jedem Fall gut säubern (unbedingt komplett entgräten, müssen im Diff sehr ruhig laufen).

 Auf dem Bild recht zu sehen sin die Bulkeads und die Chassisplatte. Ich kann jedem nur empfehlen die Bulkheads nicht gleich von Beginn an das Chassis festzuschrauben, sondern die Schrauben erstmal nur anbeißen lassen. Damit verzieht man nicht von der ersten Sekunde an die Bodenplatte und erhöht die Chance auf ein gutmütig liegendes Auto. Die viel diskutierte neue Motorhalterung macht mir weniger Sorgen, ich bin davon überzeugt die hält den Motor dort wo er hin gehört.


Der gesamte Antrieb lässt sich leicht perfekt zusammenschrauben. Auch bei den oberen Bulkheads empfiehlt es sich diese erst nicht voll anziehen. Das Chassis kann ruhig noch etwas arbeiten bis man zur Fertigstellung kommt.



Große Freude hat mir der Zusammenbau der Achsen gemacht. Für mich überraschend, aber endlich mal wirklich dabei: abgeflachte Gelenk-Pins. Damit muss man diese nicht als Tuningteil dazu kaufen und die bringens wirklich. Seit dem Einbau der abgeflachten Pins bei Daniels Auto lockert sich die Madenschraube nicht mehr. Auf das Achsgelenk kann man ruhig etwas mehr Fett draufgeben und die Schraube auf den Pins mit etwas Schraubensicherung versehen. Früher habe ich mir schwer getan die Kugelpfannen auf die Köpfe drauf zu bekommen (meißtens war ein roter Finger fix). Heute mache ich das mit einem kleinen Bastelschraubstock - funktioniert einwandfrei.

Wir schon auf der Verpackung drauf zu sehen wird der T4 mit der neuen Servohalterung geliefert. Diese wirkt sehr robust und macht einen haltbaren Eindruck. Versehen habe ich auch den T4 mit einem Savöx 1251 Servo, wo meiner Meinung nach Preis und Qualität passen.





Ich freue mich auf die erste Ausfahrt, jetzt muss der T4 aber mal fertig werden Auf der Modellbaumesse werde ich noch mit dem T3 ins 2,4h Rennen gehen.



Mittwoch, 10. Oktober 2012

2.4h Auto für die Modellbaumesse Wien

Unser 2,4h Stunden Auto für die Rennen auf der Modellbaumesse Wien ist, zumindest technisch, fertig: erlaubte Motor / Regler Combi verbaut und Übersetzung angepasst. Vorgeschrieben ist für das 13T Aggregat eine Mindestübersetzung von mind. 6,50.



Unser Messeplan:
Donnerstag, 25.10.2012: Freies Training - Feinschlief am Setup
Freitag, 26.10.2012: ab 9 Uhr Training - Start 2,4h Rennen gg. 11 Uhr, ab 18 Uhr Abschluss bei Ludo
Samstag, 27.10.2012: Messe pur (da gehen wir mal shoppen)
Sonntag, 28.10.2012: 1. Lauf zum Fun Cup Austria, VM Vorläufe, NM Finalläufe

Gestern eingetroffen und bestimmt für den 2. Lauf zur HPI Challenge am 18.11.2012 fertiggestellt: Xray T4, ein Bericht vom Aufbau folgt natürlich:


Sonntag, 7. Oktober 2012

Vorbereitungen Setup Tests für Wr. Neudorf

Nachdem wir das erste mal mit dem Xray T3 2012 in die Hallensaison starten und dadurch noch keine Erfahrung mit dem Setup haben müssen wir einige Dinge ausprobieren. Das werden wir zum einen nächste Woche Samstag in Wr. Neudorf und zum anderen am Donnerstag (25.10.2012) auf der Modellbaumesse machen.

Verbaut habe ich vorerst die gleichen Öle wie ich sie von meinem TCX her verwendet habe. Vorne Muchmore 500 Hinten 450. Jetzt habe ich aber schon von einigen Xray-Fahrern gehört, dass die Autos eher weich abgestimmt werden wollen. Deswegen werden folgende Härte Variationen getestet:

1) 500/350
2) 450/350
3) 350/350

Zum anderen werde wir mit dem Differential Öl etwas experimentieren - derzeit gefüllt mit 1.000er Öl werden noch das 800er und 1.200 getestet.

Ziel ist es ein einfach zu fahrendes, sehr gutmütiges Setup für das 2,4h Rennen zu haben.

Elektronik für die Modellbaumesse


Samstag, 29. September 2012

Aufbau Hallensetup Xray T3 2012

Die Vorbereitungen und der Umbau des Autos auf die Hallensaison nimmt weiter Formen an. Ich zerlege das Auto immer bis auf den Antrieb um diesen einer gründlichen Wartung zu unterziehen. Es werden alle Kugellager (bis auf die der Lenkung) ausgebaut und gründlich gereinigt (zuerst mit Bremsenreiniger) und dann in Öl eingelegt (WD-40). Vor dem Einbau werden die Lager noch mit Kugellageröl von LRP versorgt.


Vorne habe ich wie bereits erwähnt bereits die Doppelgelenkkardans von Xray verbaut. Diese bringen meiner Ansicht nach auf den weitläufigen Asphaltstrecken weniger, auf den engen Teppichstrecken sind diese in jedem Fall von Vorteil - mehr Stabilität in engen schnellen Kurven, da überhaupt kein Rattern!

Als nächstes habe ich das hintere Differential zerlegt und gründlich gereinigt. Dann werden die Dichtungen erneuert und die Zähne auf eventuelle Abnützungen kontrolliert. Für die Hallensaison werde ich zu Beginn ein etwas härteres Differential Öl testen - befüllt für die erste Ausfahrt mit Factory Team 1.000cps. Ich möchte dieses im direkten Vergleich zum 800 probieren. Das Befüllen des Kegeldiffs von Xray ist relativ einfach, da in der Anleitung perfekt mit einer Waage die richtige Menge an Öl bestimmt wird. Mit etwas Erfahrung geht das aber auch ohne, ich verwende sie derzeit noch, wobei ich auf die Kommastellen verzichte.

 Beim Aufsetzten der Bulkheads ziehe ich die Schrauben nur sehr wenig an um das Chassis nicht beim Aufbau zu "verziehen", die Schrauben werden erst nach Platzierung des Topdecks angezogen. Dafür habe ich mir neue Titanschrauben bestellt, das man diese etwas fester anziehen kann und dadurch etwas mehr Stabilität geben.

Die neuen Kabel für die Verbindung Regler+Motor sind auch schon eingetroffen. Ich werde diese für den Motor der HPI Challenge verwenden. Jetzt wird der Xray ja für die Modellbaumesse aufgebaut, da wird vorerst das Antriebssystem von CS-Electronic verbaut.


Jetzt nimmt das Auto schön langsam wieder Formen an:



Cu on Track

Montag, 24. September 2012

Planung und Vorbereitung Hallensaison 2012/2013

Letzlich beginnt unmittelbar nach dem letzten Rennen die Planung für die neue Saison. Von Anfang an klar ist, dass ich wieder die HPI Challenge fahren möchte, da ich das Gefühlt habe diese erlebt gerade so etwas wie ein Comeback. Die Leute die sich monatlich bei den Rennen treffen verstehen sich sehr gut und es gelingt dadurch auch wieder die Starterzahlen etwas nach oben zu bringen.

Leider habe ich schon das erste Rennen der neuen Saison am 23.09. in Grafenwörth urlaubsbedingt auslassen müssen, aber es gibt ja noch einige zu bewältigen. Ein Fixpunkt in diesem Jahr wird wieder das 2,4h Rennen auf der Modellbaumesse 2012 in Wien - HRT wird sich natürlich wieder ein "Stelldichein" geben - diesmal hoffentlich mit Licht.

Ich werde aller Voraussicht nach dieses Jahr, so sollte er kommen, den neuen Xray T4 kaufen und diesen eventuell für die Staatsmeisterschaft Standard aufbauen. In diesem Punkt bin ich mir aber noch nicht sicher, da ich fahrtechnisch dort eigentlich so überhaupt nichts zu suchen habe. Da der T4 aber noch braucht bis er in die Läden kommt habe ich da noch etwas Bedenkzeit.

Nachher
Vorher
Ich habe jedenfalls jetzt schon damit begonnen meinen Xray für die kommende Hallensaison vorzubereiten. Dazu werden wieder ein paar neue Teile verbaut. Begonnen habe ich mit der neuen Servohalterung, die durch die in der Mitte mit der Lenkung bestehenden Verbindung, auf eine Anschraubung an der Aussenseite des Chassis verzichtet und somit mehr Flex entsteht. Ein weiterer Vorteil ist, dass dadurch wieder eine Stelle vermindert wird, welche das Fahrzeug vertweaken, und das Fahren unnötig erschwert.


Gut zu erkennen: das Servo schwebt in der Luft

Als nächstem Schritt möchte ich sämtiche Kugellager wieder einer gründlichen Reinigung unterziehen und diese wieder gut einölen. Dann möchte ich mich mit dem Thema der Elektrik widmen, mein bisheriger Schwachpunkt. Ich möchte zum einen nicht nur den Kabelsalat im Auto durch Kürzen der Kabel bereinigen und die Elektrik insgesamt gscheiter platzieren, ich möchte mich auch mit der Thematik Motor und Regler etwas genauer auseinandersetzen: ich möchte etwas stärkere Kabelverindungen verbauen, da ich das in letzter Zeit so ziemlich bei jedem Rennauto gesehen habe. Erstens wirds was bringen und wenn nicht zweitens schauts gut aus. Zu guter letzt überlege ich die normalen Lager im Motor gegen Keramiklager auszutauschen, einfach weils mich interessiert ob das überhaupt was bringt. Dann möchte ich noch einen Fehler aus der vergangenen Saison berichtigen: vorne werden die 52mm Doppelgelenk-Kardans verbaut, diese sollten dann auch nicht bei jeder kleineren Berührung den Ausgang der Starachse zerstören und viel für die ruhigere Fahrweise vor allem in engen Kurven bringen.

Zu guter letzt wird dann das Basis Teppich Setup verbaut und das Testen kann in Traiskirchen losgehen, meinem Händler des Vertrauens wirds freuen!

Motor, Regler und Empfänger ausgebaut

Neue teile warten auf den Einbau









Dienstag, 4. September 2012

Finale HPI Challenge 2011/2012 Wr. Neustadt

Unsere erste gemeinsame komplette Saison hat vergangenes Wochenende einen würdigen Abschluss beim Finale in Wr. Neustadt. 14 Starter waren in unserer Klasse an den Start gegangen und für uns hat sich Paasdorf wiederholt: da es am Samstag den ganzen Tag geregnet hat, sind wir das erste mal in Wr. Neustadt am Sonntag vor dem Rennen gefahren. Der Asphalt auf der Bahn ist sehr wellig sodaß die Höhe unserer Autos gut gewählt war - über 5,0 ist ratsam. Die Strecke wurde von Mci für meinen Geschmack sehr selektiv ausgelegt.
Ich bin in der Früh gleich zu Christoph gegangen und habe meinen Motor testen lassen, weil ich befürchtete das er über dem erlaubten Drehzallimit liegt. Nachdem alles angeschlossen war hat der Motor nur kurz aufgeheult und das wars dann auch schon. Anstatt 20.000 Umdrehungen deren 0. Schuld war das neu eingebaute Fixed Timing Set wo der Sensoranschluss kaputt war. Im Fahrerlager rumgefragt hatten schon mehrere Fahrer dieses Problem. Christoph war so nett und hat mir mit einem neuen Set ausgeholfen, sodaß der Motor letzlich funktioniert hat. Trotzdem steht fest, der Motor wird ausgetauscht für die neue Saison.

Im ersten Vorlauf haben wir uns nicht gerade mit Ruhm bekleckert, eher im Gegenteil. Ich habe in der ersten Runde das Kunststück fertig gebracht Daniel fast die Kniescheiben zu brechen, weil mein Auto am Ende der Geraden abgeflogen ist, dummerweise genau dort wo er gestanden ist. Glück im Unglück: das Auto segelte ein paar Zentimeter an ihm vorbei. Ich hatte im 1. Vorlauf den 10. Platz belegt, Daniel den 14.

Die nächsten Läufe sind besser gelaufen und ich konnte meinen Xray in der Startaufstellung auf den 6. Platz stellen, Daniel auf den 12. Platz.

Meine Rennen waren sehr durchwachsen: im ersten Lauf durch einen dummen Fehler und einem unaufmerksamen Streckenposten an dritter Stelle liegend auf den letzten durchgereiht worden. Ärgerlich, in diesem Lauf wäre einiges für mich drinnen gewesen und eventuell auch eine bessere Gesamtplatzierung verheißen können, da ich den Startcrash umgehen konnte und bis zum Fehler einen netten Vorsprung herausgefahren hatte. Der 2. und 3. Lauf waren sehr ähnlich, am Start 2. Plätze verloren (wegen stotterndem Motor beim Wegfahren), dann wieder aufgeholt und in den letzten Runden mit Norbert Kantner gefightet. Was mir im 2. Lauf noch gelungen ist, nämlich in der letzten Runde an ihm vorbeizugehen blieb mir im 3. Lauf verwährt. Eine tolle Leistung von Norbert der meine Angriffe rundenlang trocken abgewährt hat und den 5. Platz nach Hause gefahren ist.

Es war eine wirklich tolle Saison in der wir viele tolle Leute kennengelernt haben. Die ersten Termine für die nächste Saison stehen auch schon fest und wir werden bestimmt wieder einen Großteil der Rennen bestreiten!

Ah ja, das Finale wurde von Mci gewonnen, ich habe den 8. Platz und Daniel den 13. Platz belegt.

Die gute Nachricht für mich war, das mein Einsatz belohnt wurde und ich in unserer Gruppe Österreich Nord den 3. Gesamtrang herausfahren konnte:




Samstag, 1. September 2012

Vorbereitungen Finale HPI Challenge 2011/2012

Leider war der heutige Trainingstag in Wr. Neustadt vom Regen weggespült worden, sodaß wir morgen zeitig in der Früh antreten müssen und noch ein paar Runden fahren können. Für morgen sagt die Wetterprognose zwar kühle Temparaturen voraus, aber immerhin dürfte es trocken bleiben.

Die von uns getroffenen Vorbereitungen haben sich wie folgt dargestellt: entweaken meines Autos und Nachjustierung der Setups, wobei die Basis das Setup aus Paasdorf bildet. Es sollte ähnliches Wetter und somit ähnliche Gripverhältnisse sein, wobei ich davon ausgehe, das die Strecke des MRC etwas mehr an Grip bietet.

Höhe:         Vo 5,0 Hi 5,5
Droop:        Vo 6,0 Hi 5,0





Daniel hat sich für die Finalläufe morgen eine neue Karosserie gemacht (Moore Speed), Hauptfarbe Jaguar Grün, sehr edel das Teil:


Ich freue mich auf einen gelungenen Saisonabschluss!

CU on Track

Donnerstag, 30. August 2012

Aktualisierung Youtube und Tipps und Tricks

In den Unterseiten habe ich ein Video der ETS in Traiskirchen angefügt - bei Tipps und Tricks ein Video von Gilles Groskamp welches erklärt wie man Tweak beim Zusammenbau eines Chassis verhindert. Das sollte man übrigens hie und da auch machen wenn man gefahren ist (oder angefahren ist ;-)

Sonntag, 26. August 2012

Vorbereitungen Finale HPI Challenge Ö-Nord Wr. Neustadt

Nächste Woche geht die diesjährige Saison in die Zielgerade und beim Abschluss Event in Wr. Neustadt wird der österreichische Meister gekürt. Dieses Rennen werden sich in unserer Klasse wohl Marcus Galler und Friedl Pfeiffer ausmachen.

Vorher

Heute habe ich begonnen unsere Autos für das Rennen vorzubereiten. Bei Daniels Auto gab es da etwas mehr zu tun, da ich nicht nur das vorgeschriebene Timing Set verbaut habe, sondern auch die Lötstellen des Motors überarbeitet habe:



Nachher

Löten werde ich wohl nie lernen, aber ich habe mich wieder einmal so teuer wie möglich verkauft und versucht glatte Lötstellen hinzubekommen.

Zu guter letzt hat sich Daniel (endlich) dazu entschlossen ein digitales Servo einzubauen. Da das Savöx bei mir schon gute Arbeit geleistet hat und das Preis- Leistungsverhältnis wirklich passt, hat er seinem Xray auch eines gegönnt. Servo einbauen gehört nicht gerade zu meinen Lieblingsaufgaben, aber das macht man ja trotzdem nicht alle Tage (auf dem Bild täuscht die Schrägstellung des Servohorns - bei eingeschalteter Elektronik steht dieses im 90 Grad Winkel nach oben):

Savöx 1251 - Perfekt für Onroad Hobby Klasse

Ein Neuerung gibt es im Reglement unserer Grupper Ö-Nord. Unser TK Christoph wird in Wr. Neustadt die Maximal Drezahl unserer X12 Motoren messen, da wir in den letzten Rennen große Leistungsunterschiede festgestellt haben. Begrenzt wird die Maximal Drezahl mit 20.000 Umdrehungen, die meißten Elektromotoren hatten bei den letzten Tests 19.000-19.500 Umdrehungen. Ich fürchte das auch mein Motor über die 20.000 Umdrehungen kommen wird, da ich in Paasdorf auf der Geraden das erste mal eine unfassbare Leistung zu verzeichnen hatte. Ich hab damals die techn. Abnahme darauf aufmerksam gemacht (vor allem da ich keine Ahnung hatte warum die Leistung auf einmal so groß war), wirklich kontrolliert haben die aber nichts (außer die Kombination Ritzel/Hauptzahnrad). Ich bin gespannt was bei meiner Motormessung rauskommt, mein Tipp: gute 25.000 Umdrehungen ;-)

Nach einem Monat Abstinenz freuen wir uns schon sehr auf das letzte Rennen dieser Saison, das wird nochmal eine richtige Party!