Montag, 27. Februar 2012

Rennbericht 4. Lauf HPI Challenge MAC Traiskirchen Stock

In der Stock-Klasse hat sich der Kampf um die Vorherrschaft auch in Traiskirchen fortgesetzt. Es war nach Wr. Neudorf das zweite Aufeinandertreffen von Dominic und Matthias. Dominic hatte in 3. Vorläufen die Poleposition klar gemacht, dicht gefolgt von Matthias.

Im ersten Rennen ist es aber dann nicht nach Wunsch für den Fahrer ganz vorne auf der Startaufstellung gegangen. Zwar in klar in Führung gegangen eine leicht Unachtsamtkeit und der bereits aus dem Vorlauf lädierte Asso war nicht mehr zu richten. Matthias konnte diesen Lauf sicher nach Hause fahren. Das Video vom 1. A-Final-Lauf:

 

Durch den Crash im ersten Finallauf konnte Dominic die nächsten beiden Läufe nicht mehr bestreiten. So war, zumindest in der Theorie, der Weg für Matthias frei zu seinem zweiten Sieg in diesem Jahr. Im 2. Lauf hat Martin Schlüsselberger einen Fehler von Matthias eiskalt ausgenutzt und ist an ihm vorbeigezogen. Etwas überraschend, aber mit einer fahrerisch ausgezeichneten und fehlerfreien Leistung hat er die erste Position bis zum Lauffende nicht mehr abgegeben, auch wenn der Druck vom hinten heranstürmenden Matthias enorm war. Das Video vom 2. Finallauf:



Durch die Pattsituation zwischen Matthias und Schlüssi mußte das 3. Finale entscheiden. In diesem Lauf hat Matthias wieder zu gewohnten Stärke zurückgefunden und den Lauf relativ eindeutig für sich entscheiden können. Schlüssi konnte das hohe Tempo nur Anfangs mitgehen, ist aber eine ausgezeichnete Challenge gefahren. Das Video vom 3. Finale:



Somit hieß der Sieger Matthias Urban vor Martin Schlüsselberger.

Sonntag, 26. Februar 2012

Rennbericht 4. Lauf HPI Challenge MAC Traiskirchen

Heute war endlich wieder Renntag, diesmal machte die Challenge beim MAC Traiskirchen Station. Nach unseren, für uns, zufriedenstellenden Leistungen beim letzten Rennen in Wiener Neudorf waren wir guter Dinge. Leider hat sich bei den Installation Laps vor dem ersten Vorlauf herausgestellt, dass Daniels Auto nicht rennfertig - bzw. tauglich ist. An beiden vorderen Lenkgelenken sind die Mitnehmer herausgegangen und haben beim Fahren einen ziemlichen Lärm gemacht. Daniel konnte somit nur einen Vorlauf in Angriff nehmen, wobei auch in diesem das Auto sehr schlecht gelegen ist. Grund dafür, so sind wir erst nach viel (eigentlich unnötiger) Setup-Arbeit draufgekommen, war ein kaputtes Servo.

Meine Vorläufe sind gut von der Hand gegangen, wobei mir sicher die zahlreichen Trainings in Traiskirchen zu Gute gekommen sind. In den ersten beiden Vorläufen konnte ich Andi Felber noch unter Druck setzen und wir haben uns wirklich tolle Rad an Rad Duelle geliefert. Im ersten Lauf sind wir beide mit einem Abstand von unter 2 Sekunden über die Ziellinie gegangen. Im zweiten Lauf konnte ich Andi in einen Fehler zwingen und den Lauf relativ deutlich für mich entscheiden. Mit Fortdauer der Challenge wurde Andreas immer besser und ich konnte im 3+4 Lauf seinen Speed nicht mehr halten. Die ersten beiden Plätze waren von Friedrich Pfeiffer und Rainer Konrath fix gebucht.

Die ersten beiden Finalläufe habe ich, trotz einiger von mir verursachten Fahrfehler, gut über die Bühne gebracht. Interessant war, dass ich mit Andreas über 2-3 Minuten ganz gut mithalten konnte, dann hat er immer sukzessive einen Vorsprung herausgefahren. An diesem Tag war er für mich nicht zu schlagen. Im 3. Finallauf war bei mir wieder die Luft draußen, da ich mit den beiden 4. Plätzen meinen Rang im Endklassement mehr oder weniger gesichert hatte.

Positiv aufgefallen ist:
+ tolle Organisation und Betreuung des Teams vom MAC Traiskirchen
+ smartes Programm ohne viel Leerzeiten (durch wenige Gruppen)
+ obwohl Traiskirchen als Materialzerstörende Strecke bekannt ist gab es wenig Crashes und kaputte Autos
+ sehr faire Fahrer
- Rennen hätte sich mehr Starter verdient (wenngleich schon viel mehr als bei der Challenge im November anwesend waren)
- kaputtes Servo bei Daniels Xray

Ergebnisse:
Martin      Vorläufe 4  3  4  4    Finale 4 4 5
Daniel      Vorläufe -  7   -   -     Finale - 7 -

Die nächste Challenge findet erst in ein zwei Monaten, dann schon im Freien, statt. Das heißt für uns noch einiges an Training und Feinarbeit am Setup fürs nächste Hallenjahr - den das kommt bestimmt!

3 Gramm über dem Minimalgewicht

3. A-Finale 17,5T
 

Freitag, 24. Februar 2012

Warm up für die HPI Challenge am 26.02. beim MAC Traiskirchen

Heute bin ich am Nachmittag mit großen Erwartungen in die Halle zum MAC Traiskirchen gefahren, da ich schon neugirig war, ob meine Setup Änderungen sich in meiner Rundenzeit niederschlagen. Das Ergebnis war ernüchternd, Übersetzung wieder zurück gebaut, Stabis wieder ausgebaut und den Sturz wieder auf das alte Setup geändert.

Dafür liegt mein Auto für Sonntag jetzt wieder sehr gutmütig und ich sollte damit eigentlich ganz gut zu recht kommen. Der morgige Trainingstag fällt aus, wir starten gleich im Rennen durch.

Meine heutige Bestzeit war 11,773.

Mittwoch, 22. Februar 2012

Tabellenupdate

Heute wurde die Tabelle der HPI Challenge aktualisiert: Tabelle Gruppe Nord

Das erste mal angeschrieben, auch nicht ganz unwichtig. Das Rennen an diesem Wochenende hat in der Klasse 17,5T bereits 10 Nennungen, erfreulich wenn man daran denkt das das letzte mal ein Starter anwesend war.

CU on track

Samstag, 18. Februar 2012

Vorbereitungen 4. Lauf HPI Challenge in Traiskirchen

Ende Februar geht der 4. Lauf der HPI Challenge beim MAC Traiskirchen über die Bühne. Bis heute sind nur in der Formel 1 Klasse (die im Sommer dieses Jahres durch HPI aufgelöst wird) viele Nennungen zu verzeichnen. In unserer 17,5T Klasse sind derzeit 4 Fahrer eingetragen (Link zur Nennliste) - Grund dafür könnte sein, dass er Kurs in Traiskirchen sehr Materialbelastend ist.

Ich habe für Traiskirchen ein paar Setup-Änderungen bei meinen TCX vorgenommen, welche ich im freien Training testen möchte:

1. Anpassung der Übersetzung auf 5,0 (bessere Beschleunigung)
2. durch die kürzere Übersetzung habe ich den Lüfter eingebaut, damit der Motor gut gekühlt wird.
3. hinten habe ich wieder die alten Dämpfer mit dem 650er Muchmore Öl verbaut (im Gegensatz zur Challenge in Neudorf, wo ich vorne und hinten Asso 45er befüllt habe)
4. Sturz möchte ich hinten auf 3, vorne auf 2 Grad probieren
5. Spur vorne auf 1-1,5
6. Ausfederweg (Droop) hinten 5, vorne 6



Ich freue mich schon auf die Challenge in Traiskirchen, weil wir dort viel Zeit mit Training verbracht haben und die Bahn ganz gut kennen.

Sonntag, 12. Februar 2012

Rennbericht 3. Lauf HPI Challenge Wr. Neudorf

Wir sind um viertel neun in die Halle gekommen und ich habe noch ein paar Installation Laps vor Beginn des ersten Vorlaufes gedreht. Ich habe mir das angewöhnt um sicher zu gehen das das Auto einwandfrei funktioniert. Ich habe gleich auf den ersten Metern festgestellt, daß heute viel mehr Grip war als noch gestern Nachmittag. Der erste Vorlauf begann mit einer Überraschung, den die Kommissare haben zum Akku Test gebeten, dann gings los:

Ich bin von Anfang an ganz gut mit der Strecke zurecht gekommen, wenngleich ich am Ende der ersten Runde gleich mal aufs Dach gelegt habe. Das hat dazu geführt, dass ich plötzlich so nervös wie noch nie bei einem Vorlauf war. Ich habe den Lauf an 5. Stelle beendet, was heute meine Stammplatzierung werden sollte, zumindest bis zum zweiten Finale. Daniel ist mit dem Xray auch sehr gut zurecht gekommen, war jedoch immer wieder in kleinere Rangeleien auf der Strecke verwickelt, sodaß er den ersten Vorlauf als 8. beendet hat.

Der zweite Vorlauf war aus meiner Sicht der spannendste. Ich bin 4 von 5 Laufminuten immer innerhalb von 2 Sekunden mit dem 4. Andreas Felber gefahren. Wir haben uns ein sehr faires und enges Duell geliefert. Ich konnte ihn Runden lang unter Druck setzen, aber er machte fast keinen Fehler. Eine kleine Unachtsamkeit konnte ich ausnutzen und im Infield an ihm vorbei ziehen. Ein paar Kurven später war ich dann zu weit ihnen auf den Kurbs und Andi ist wieder an mir vorbeigefahren. Wir haben den Lauf letzlich mit 1,5 Sekunden Abstand beendet und ich habe wieder den 5. Platz belegt. Daniels zweiter Lauf ging ebenfalls sehr gut von der Hand. Er hat sehr stark begonnen und hat den Vordermann in einen Fehler gezwungen und ist so auf den 7. Platz vorgefahren. Dort hat er sich mit dem 8. sehr lange gematcht, am Ende hatte er um 5 Sekunden die Nase vorn.

Die Story um meine nächsten beiden Vorläufe ist schnell erzählt: relativ unspektulär, aber fehlerfrei den 5. Platz gesichert. Daniels Läufe waren da schon etwas ereignisreicher. Im 3. Vorlauf ist er wieder sehr stark gefahren, aus seiner Sicht sein bester Vorlauf. Er hat am Start 2 Plätze gut gemacht und war direkt hinter mir an 6. Stelle. Durch einen Fehler hat er den 7. passieren lassen müssen, ist dann aber wieder in den Rhytmus gekommen und hat den Lauf auch an 7. Stelle beendet. Leider ist bei seinem Fehler am Anfang des Rennens das Transponderkabel aus dem Empfänger gegangen, sodaß ab der 10. Runde keine Zeit mehr gezählt wurde. Schade um diesen Lauf, den mit dem 7. Platz auf dem Wertungsblatt hätte er sich um einen Platz in der Startaufstellung nach vorn geschoben. Macht nichts, es ist ja erst sein 3. Rennen und der 9. Startplatz im A-Finale ist auch eine Top Leistung.

Nach dem Mittagsimbiss in der Cafeteria der Sporthalle waren wir, wie eigentlich immer, ziemlich geschlaucht. Ein Red Bull und Traubenzucker haben die Geister wieder zum Leben erweckt und wir haben dem ersten Finallauf entgegengefiebert.

Den Start haben wir im ersten Lauf beide sehr gut erwischt, ich konnte meinen 5. Platz verteidigen und Daniel hat einen Platz gut gemacht. Es war ein sehr fairer Lauf ohne große Zwischenfälle auf der Strecke. Sehr angenehm war, das auf der Strecke durchgesagt wurde, wenn der führende angeflogen gekommen ist, so konnte man diesen passieren lassen ohne in das Rennen um den Sieg einzugreifen. Ich habe in den ersten etwas an Boden auf den 4. Andi Felber verloren, konnte mich aber zu Ende des Laufes immer näher an ihn ran kämpfen. Letzlich blieb er 2 Sekunden vor mir. Daniel hat seinen 8. Platz verteidigt und hat sich somit in seinem ersten A-Finale sehr stark präsentiert.

Im zweiten Finallauf gab es in der ersten Kurve einen kleinen Crash vor mir, von dem ich provitieren konnte. Ich bin am 4. vorbei gezogen und konnte habe davon profitiert, dass er bei meiner Verfolgung einen Fehler gemacht hat und dabei fast eine halbe Runde verloren hat. Ich habe in diesem Lauf sehr wenig Verkehr auf der Strecke gehabt, sodaß ich einen fantastischen Lauf fahren, und als 4. beenden konnte. Daniel hatte einen sehr durchwachsenen Lauf und hat um den 8. Platz gefightet. Leider hat er in der letzten Runde beim Überrunden die Bande touchiert und seine Aufhängung ramponiert. Der Teamchef und ich haben es aber geschafft den Schaden in kurzer Zeit zu beheben und dem 3. Finale stand nichts im Wege.

Daniel hat im 3. Finale, genau wie ich, von einer Startkarambolage profitiert und ist auf Platz 6. vor gefahren. Zu diesem Zeitpunkt war ich an 3. Stelle und zugegebenermaßen ziemlich nervös. Ich wollte mir den 4. Platz im Gesamtklassement sichern und da wäre Platz 3. optimal. Leider war ich dadurch übermotiviert und habe Fehler um Fehler gemacht, was zu einer kleinen Premiere geführt hat. Daniel war ein paar Kurven vor mir, hat mir dann aber gleich wieder Platz gemacht. Mein Rhytmus war aber trotzdem komplett weg und ich bin 6. geworden. Daniel ist es ähnlich ergangen - er war in zwei gröberre Kolisionen verwickelt und ist letzlich 9. geworden.

Andreas und ich hatten jeweils einen 4. und einen 5. Platz zu verbuchen, da ich aber in der Absolutzeit vorne war habe ich im Endklassement den 4. Platz belegt, ein sehr großer Erfolg und gleichtzeitig meine beste Platzierung in der Challenge. Daniel hat sich in seinem ersten A-Finale sehr gut geschlagen und hat den 8. Gesamtrang belegt.

Was sonst noch aufgefallen ist:
+ der Xray hat sich als sehr haltbar erwiesen und ein paar hefige Einschläge weg gesteckt
+ viele Leute die beim Auf- und Abbau geholfen haben
+ guter und sehr fairer TK
- ein übermotivierter Fahrer der fast handgreiflich geworden wäre

Unsere Platzierungen:
Daniel Vorlauf: 9 7 10 10   Rennen: 8 8 8   Endrang: 9
Martin Vorlauf: 5 5  5    5   Rennen: 5 4 6   Endrang: 4

Und zuletzt noch unsere Zeiten: Daniel 15,033; Martin 14,828.

In zwei Wochen steht die Challenge in Traiskirchen an, bis dahin

Keep Racing

Samstag, 11. Februar 2012

3. Laut HPI-Challenge Wr. Neudorf - Freies Training

Um 8 Uhr sind wir in der Halle angekommen und haben begonnen den Teppich zu verlegen. In gut zweieinhalb Stunden hatten wir die Halle rennfertig, wobei das Streckenlayout einiges an Diskussionen herbeigeführt hat. Letzlich hat man sich auf einen flüssigen, nicht allzu schwierigen, Kurs geeinigt. Der Vorteil wenn man so zeitig in der Halle ist, ist das man die Qual der Wahl beim Platzaussuchen hat.



Die ersten Probeläufe hatten bei mir gleich gezeigt, daß der Cyclone im Vergleich zu Traiskirchen relativ wenig Grip hat. Das Auto war am Kurveneingang sehr nervös und das Heck ist oft ausgebrochen. Durch eine kleine Unachtsamkeit im zweiten Trainingslauf habe ich mir die linke hintere Schwinge ramponiert. Ich habe die anschließenden Reparaturarbeiten dazu genutzt die hinteren Dämpfer mit einem weicheren Öl zu befüllen (entschieden habe ich mich für Asso45), da dies bei Daniels Xray ausgesprochen gut funktioniert hat. Somit ist vorne und hinten jetzt das gleiche Öl in den Dämpfern. Der anschließende Lauf hat gleich gezeigt, dass das die richtige Entscheidung war. Meine Bestzeit heute war 15,060.



Daniels Xray war im ersten Lauf nicht gerade mit Geradeauslauf gesegnet, da hatte ich beim Einstellen gepatzt. Die Kurvenstabilität jedoch war von Anfang an perfekt, ich muß sagen das Standard Setup vom Xray arbeitet schon sehr gut. Im Vergleich zum Cyclone liegt der Wagen wie auf Schienen. Daniel hat sich anfangs noch sehr zurückgehalten und hat sich erst einmal mit dem Auto vertraut gemacht. Nach und nach wurden die Rundenzeiten besser und Daniel sicherer. Nachdem wir den Xray im Hudy Setup-System eingespannt hatten funktionierte auch der Geradeauslauf und Daniel konnte in den nächsten Sessions Sicherheit und Runden mit dem neuen Auto sammeln können. Seine Bestzeit hat heute 15,5 betragen, was einer ausgesprochen schnellen Runde entspricht. Da schlummer noch einiges an Potential im Xray.

Der heutige Tag war auf der Strecke ist gut gelaufen. Uns ist sehr positiv aufgefallen, dass sich heute viele Starter eingefunden haben.

Die morgige Herausforderung wird sein in den 3 Quali-Läufen regelmäßige Runden ohne größere Crashes zu drehen, dann ist am NM einiges möglich.

Freitag, 10. Februar 2012

Neue Karo für Johnny

Zur Feier der ersten Ausfahrt mit dem Xray hat Johnny seinem Auto auch eine neue Karosserie gegönnt. Nach zwei Stunden kreativer Pause hat er dann letztendlich losgelegt:

Kreativität wird herbei geschworen
Abkleben des Streifen-Designs








Das Endresultat ist eine würdige Karo für diese Saison in der HPI Challenge.

Donnerstag, 9. Februar 2012

Race Time: 3. Lauf zur HPI-Challenge in Wr. Neudorf

Am Wochenende ist es wieder soweit - wir fahren den 3. Lauf zur HPI Challenge in Wiener Neudorf. Es ist für uns der erste Lauf, da wir die ersten defektbedingt ausfallen lassen mussten. Der Streckenaufbau beginnt am Samstag vormittag, aber Mittag folgt das freie Training. Am Sonntag beginnen die Vorläufe um 9 Uhr, die Finalläufe ab ca. 13 Uhr.

Es ist ein besonderes Rennen, da der Xray T3-2012 zu seinem ersten Einsatz kommt. Wir haben das Standard Setup nach Anleitung verbaut und sind schon sehr auf die Perfomance des Wagens gespannt. Mein Cyclone TCX wurde im Vergleich zu den letzten Trainings in Traiskirchen nicht verändert, da er dort ganz gut gelegen ist.

Ich hoffe diesmal auf mehr Teilnehmer als zuletzt in Traiskirchen.

Der Link zur Ausschreibung, zur aktuellen Nennliste und zur aktuellen Tabelle unserer Gruppe Österreich Nord.

Cu on track!!

Sonntag, 5. Februar 2012

Restauration Cyclone S nimmt Formen an

Der von mir begonnene Umbau von Daniels Cyclone S ist die letzten Wochen still gestanden, da einfach keine Zeit abgezwickt werden konnte etwas zu machen. Heute war es wieder so weit, und es ist viel weitergegangen:

Die Alu-Mittelteile sind verbaut, spart einiges an Gewicht

Der Antrieb wurde adaptiert, Mittelwelle vom Moore WCE

Riemenantrieb ist komplett montiert

Vorne wurde eine Star-Achse verbaut, vereinfacht die Kurvenein- und Durchfahrt

Alu Lenkhebel - Prachtstücke

Endspurt

Fertig ist das Rolling Chassis

Durch den heutigen Durchlauf zum Rolling Chassis bin ich guter Dinge, daß ich im Laufe der nächsten Woche die Elektrik verbauen kann und mich danach dem Setup widmen kann. Verbaut wird übrigens die Fun-Cup TW Hobby Combo mit angepasster Übersetzung - mM nach perfekt fürs Training und mit Good Will von Paul auch ein Start möglich (das Chassis gehört ansich in die TW Racing Klasse, unser Fahrkönnen aber leider nicht).

Samstag, 14. Januar 2012

Cyclone S in Rente?

Nach dem Johnnys Cyclone S beim letzten Training in den wohlverdienten Ruhestand geschickt wurde, oder besser hätte werden sollen, hab ich mich um das Auto angenommen und werde es in der Renn-armen Zeit einer gründlichen Sanierung unterziehen. Nachdem ich von meinem alten Cyclone Moore WCE noch einiges an Teilen herumliegen habe, werde ich diese wohl verbauen:


Zu Beginn muß ich natürlich erst das alte, von Daniel zusammengebaute, Auto zerlegen. Dabei habe ich eines festgestellt - oft wurde der Bolide keiner Reinigung unterzogen. Wie ich darauf komme? Ganz einfach, ich habe diverse Teppichfusel in unterschiedlichen Farben gefunden (ZB Traiskirchen alt + neu, Modellbaumesse) sowie Kieselsteine aus der Freiluftsaison. Was mich wundert ist, daß ein Auto mit so wenig Schmiermittel überhaupt noch fährt ....


 Wir haben noch einige Alu-Teile, die wir aus modelltechnischen Gründen nicht verbaut haben. Zum Beispiel blaue Lenkhebel aus China, die ich nur einmal kurz verbaut hatte, weil beim TCX beim ersten Crash durch die Stabilität der Alu-Teile (Lenkhebel) mehrere Teile verloren hat (ein Crash: C-Hub, Schwinge, Kugellager). Nachdem der Cyclone wohl sowieso nur mehr im freien zum Fahren kommen wird, werde ich diese Teile jetzt doch verbauen.


Der Auseinanderbau geht voran, wobei ich langsamer vorankomme als ich gedacht hätte Grund dafür ist die zum einen notwendige Reinigung der Teile mit Bremsenreiniger und die Tatsache, daß ich wieder mal an einem Diff hängen geblieben bin. Eines muß ich sagen, mich wundert wirklich, daß der Cyclone überhaupt noch gefahren ist. Einige Teile sind so streng gegangen, das fast Gewalt notwendig war diese zu bewegen, geschweige den auseinanderzuschrauben.
 Das Vorderdeck inkl. Lenkung habe ich schon komplett zerlegt. Die Teile die Schwingen habe ich ausgebaut, etwas mit Öl versehen und wieder eingebaut. Ich habe gleich die Heavy Duty Schwingen vom Moore Cyclone genommen, da diese wirklich stabil sind. Ich habe mir gedacht, daß ich vorne eine Starrachse verbauen werde, da ich das vordere Diff für hinten benötige und keine neuen Teile kaufen möchte.
 Auch der hintere Teil ist bereits komplett zerlegt. Die linge Schwinge hat sich nahezu gar nicht bewegen lassen, was bestimmt in den Kurven und vor allem am Ausgang einiges an Stabilität gekostet hat. Die hinteren Bulks sind bereits die vom Moore Cyclone. Für den Antrieb muß ich mich noch schlau machen, was auf der Mittelwelle zu tauschen ist, wenn vorne mit einer Starachse gefahren wird.


Aufgrund der doch stark in Mitleidenschaft gezogenen Kugellager habe ich die noch verwendbaren gründlich mit Bremsenreiniger gereinigt und gleich danach in WD40 Öl gelegt. Damit hab ich ansich gute Erfahrung gemacht, die Lager waren danach wieder wie neu. Die Lager, welche von Teppichfuseln auseindergedrückt wurden habe ich getauscht.

Ich bin schon sehr gespannt, wie der weitere Zusammenbau von der Hand geht und ob der Cyclone dann auch mal so fährt wie es ein ferngesteuertes Auto im besten Falle tun sollte: gerade auf der Geraden und kurvig in der Kurve.

Freitag, 6. Januar 2012

Training Traiskirchen 05.01.2012

Das erste Training im neuen Jahr begann sehr abwechslungsreich. Ich hatte Anfangs Probleme mit der Karrosserie, da diese geschliffen hat und dann hat sich noch ein Rad selbstständig gemacht. Bis auf diese beiden kleinen Startschwierigkeiten war mein Training ausgezeichnet:
Die von mir vorgenommenen Einstellungen und das Service haben Wirkung gezeigt. Zum einen konnte ich durch das Service an der Vorderachse den Lenkausschlag auf 95% (erst dann kommt ein leichtes Rattern) einstellen, sodaß auch die enge Strecke vom MAC kein Problem mehr dargestellt hat, zum anderen hat die Einstellung des negativen Exponentials (-24%) an der Fernsteuerung die Fahrbarkeit um Welten besser gemacht. Ich habe zwar meine angestrebte Runde unter 11 Sekunden nicht geschafft, aber immerhin war ich knapp dran: die Bestzeit von mir an diesem Tage betrug 11:022.


Daniels Training stand unter dem Motto tausche alt gegen neu. So hat er seinen Cyclone S auf der letzten Ausfahrt sehr hart ran genommen und ist einige Runden mit viel Risiko gefahren. Der Cyclone lag aufgrund einiger Setuparbeit von Daniel in der vergangenen Woche etwas besser als beim letzten Training, wenngleich der Geradeauslauf immer noch das größte Problem darstellte.


Daniel knallte denoch eine beachtliche 11:270 in den Teppich. In dem nachfolgenden Video seht ihr wir ein tapferer Kämpfer in den Ruhestand geht:


Dann war es soweit, der Xray T3-2012 bekam seine Elektronik verpasst und wurde einem Schnell-Setup unterzogen. Bei dem Einbau der einzelnen Komponenten haben wir festgestellt, daß der T3 wirklich einiges an Platz bietet und die Gewichtsaufteilung wirklich gelungen ist. Beim Einbau des Ritzels hatte ich große Freude, da im Gegenteil zu meinem TCX, genug Platz zum genauen Justiernen ist und das Ritzel über ein Loch in der Bodenplatte das Festziehen kein Problem dargestellt hat. Das Einbauen des Servos stellt durchaus eine kleine Herausforderung dar, allerdings nur dadurch, daß wir das Auto vorher schon als Rolling Chassis fertig gebaut haben - mein Tipp: schon während dem ersten Aufbau einbauen! Beim Schnell Setup haben wir leider vergessen die Höhe des Autos zu berücksichtigen, sodaß auch hier der Geradeauslauf nicht gegeben war. Aber die erste Ausfahrt hat eines gezeigt: viel Grip, guter Lenkeinschlag und extrem schnell auf kurvigem Terrain.

Man darf gespannt sein wie die ersten Trainingsergebnisse in 2 Wochen sein werden, das Potential des Autos ist enorm und will von Johnny genutzt werden.

Sonntag, 1. Januar 2012

Trainingsvorbereitungen

Da wir am Mittwoch wieder ein Training in Traiskirchen beim MAC abhalten möchten, habe ich meinen TCX einer gründlichen Wartung unterzogen:

Als erstes habe ich mich dem hinteren Antrieb gewidmet, da ich das Kegeldiff aufgrund von Lieferrückstand meines RC Händlers bisher ohne Blades auskommen musste. Abhilfe haben Robitronic Blades gegeben, die ich passend zugefeilt habe. Danach habe ich das Kegeldiff aufgemacht und neu befüllt (1.000er Diff-Öl). Dabei habe ich den Grund gefunden, warum es seit dem letzten Service nicht 100%ig dicht war: es waren zwei Dichtungen drinnen, sodaß die Schrauben nicht komplett schließen konnten. Na ja, fürs nächste mal weiß ich auch das. Dann noch den Antrieb gefettet und voila:


Danach habe ich mich dem vorderen Antrieb gewidmet, insbesondere dem unguten Rattern der Lenkung ab einem Lenkeinschlag von rund 85%. Ich habe aufgrund eines Tipps in einem deutschen Forum den Antrieb komplett neu aufgebaut und gefettet und siehe da, viel weniger Rattern. Bumper wieder gerade drauf, und fertig:


Dann habe ich noch den Kabelsalat aufgeräumt,  die Karrosserie mit Isolierband geflickt und zu guter letzt mit Namens-Decal versehen:


Das Setup für Traiskirchen habe ich wie folgt überarbeitet:
Sturz        Vo. 2,0 Hi. 2,5
Spur         Vo. 2,0
Höhe        Vo. 4,5 Hi. 5,0
Öl             Vo. Asso 45 Hi. Muchmore 600
Droop      Vo. 6 Hi. 5,5

Auf der Fernsteuerung habe ich negativen Expo von versuchsweise -25% eingestellt. Das ist mein erster Versuch mit der Expo Funktion zu arbeiten.

Und zu guter letzt ein Foto von Daniels Rennstall, alt und neu vereint:


Die Spannung steigt wann der Xray T3-2012 von Daniel seine erste Ausfahrt hat, ist es am Mittwoch soweit, oder wird doch der Cyclone S eine weitere Trainingseinheit absolvieren?