Sonntag, 24. Juni 2012

7. Lauf HPI Challenge Laa an der Thaya

Dieses Wochenende sind wir in den 7. Lauf der HPI Challenge, wieder auf einer für uns neuen Strecke, in Laa an der Thaya gefahren. Soweit ich das verstanden habe, gibt es dort aktuell keinen Club, deswegen wird die Strecke auch nicht wirklich genutzt. Das hat man der Strecke aber überhaupt nicht angesehen, diese präsentierte sich in einem Top Zustand mit sehr viel Grip.

Das Training am Samstag hat für mich wieder mit dem gleichen Defekt begonnen, mit dem ich bereits in Wr. Neudorf zu kämpfen hatte. Soviel vorweg, mir ist an diesem Wochenende 3 mal der Ausgang aus der Starrachse gebrochen, ohne das ich groß "eingeschlagen" bin. Den Grund vermuten wir darin, dass ich vorne die 50mm Xray Doppelkardans verbaut habe und normalerweise die 52mm drinnen sind. Ärgerlich, da der Händler diese angeblich "extra" dazu gelegt hat. Glücklicherweise hatte Thomas noch einen Ausgang für mich übrig, sodaß ich das Rennen letzendlich fertig fahren konnte.

Neu war, dass wir das erste mal überhaupt kein Haftmittel geschmiert haben, weil soviel Grip vorhanden war. Durch die Challenge Rangliste waren Daniel und ich im ersten Vorlauf auf Startplatz 3 und 2, was uns irgendwie immer in Stress versetzt, da von hinten Autos kommen, die pro Runde gut 1 Sekunde schneller sind als wir. Das führte bei mir wiedereinmal zu meinem obligatorischen Crash nach wenigen Kurven (und wie sooft an diesem Wochenende Bruch des Starrachsenausgangs). Nachdem ich ja nicht leicht narrisch werde, bin, oder besser wollte ich vom Fahrerstand runter und gleich mit den Reparaturarbeiten beginnen. Die dezente Erhmahnung von Rennleiter Christoph überzeugte mich dann doch auf dem Fahrerstand zu verweilen. Gar nicht mal so schlecht, weil man etwas runter kommen kann, aber einfach ist das nicht. Dafür hatte ich Zeit Daniels Lauf zu beobachten und ich muss sagen, er wird immer besser und ist für einige Runden sehr schnell, lediglich an der Konstanz fehlts noch etwas. Außerdem müssen wir es schaffen, seinen Xray gutmütiger zum Fahren bringen, das Heck ist noch etwas nervös. Für Paasdorf wird auf seinem Xray das gleiche Setup wie bei meinem Auto verbaut (etwas härteres Diff-Öl hinten, 500er Dämpferöl vorne - hinten bleibt das 450er drinnen und der Ausfederweg muss kontrolliert werden).

In den restlichen Vorläufen konnten wir uns den 8. (ich) und Johnny (=Daniel) den 13. Startplatz herausfahren. Daniels erstes B-Finale hat gleich in der ersten Kurve nach dem Start mit einem kapitalen 3er Crash geendet, da sich das Hauptzahnrad verabschiedet hat. Mir ist es in meinem Lauf nicht viel besser ergangen. Nach einem wieder guten Start bin ich auf Platz 5. liegend auf den schmutzigen Teil der Strecke gekommen und habe mich in der nächsten Kurve in die Bande verabschiedet (ein Schlauch aber - richtig - Starrachsenausgang gebrochen).

In der Pause habe ich die Standard Kardans verbaut und der nächste Lauf war für mich schon deutlich besser. Allerdings musste ich in diesem Lauf feststellen, dass doch mehr (Über?-) Motivation vorhanden war als notwendig. Bei uns hats laufend gekracht und gescheppert das es eine Freude war. Kurze Wortgefechte auf dem Fahrerstand waren die Folge. Ich bin relativ lange unbeschadet durch diese Kämpfe gekommen bis es dann auch mich erwischt hat. Beim Überrunden hat mich jemand von hinten von der Strecke buxiert (war allerdings mein Fehler) und der Streckenposten brauchte eine gefühlte Ewigkeit mich wieder aufzustellen. Den Lauf habe ich als 8. beendet.

Daniel hat den zweiten B-Final Lauf sehr gut gefahren und ihn an zweiter Stelle abgeschlossen. Nachdem ich mit reparieren beschäftigt war habe ich diesen Lauf nicht gesehen.

Johnnys 3. Lauf war aus meiner Sicht sehr spannend und er hat sich mit Robert einen tollen Kampf um Platz 2. im B-Finale geliefert. Nur leider machte dieser trotz des minutenlangen Drucks keinen Fehler und Daniel hat dann irgendwann doch die Curbs geschnupft und hat das Auto auf das Dach gelegt.

Unser 3. A-Finallauf war wieder etwas gesitteter und es gab diesmal keine gröberen Zwischenfälle. Ich habe wieder einen sehr guten Start erwischt und bin auf Platz 4. vorgefahren. Die Originalkardans haben übrigens sehr gut gehalten und haben dem Fahrverhalten auch sehr gut getan - viel ruhiger und weniger direkt zu fahren und vor allem stabiler. Ich habe den Lauf als für mich sehr guter 6. beendet.

Durch jeweils einen Totalausfall in den Finalläufen haben wir letztlich den 8. und 13. Platz belegt.

Ein tolles Wochenende und eine wirklich großartige ***** Strecke. Hoffentlich macht wieder mal dort ein Rennen - mit uns - dort halt.




Dienstag, 5. Juni 2012

Video HPI Challenge Grafenwörth Mai 2012

Anbei ein kurzes Video von der HPI Challenge in Grafenwörth. Es war ein tolles Wochenende, leider bin ich nicht allzu viel zum Filmen gekommen, da unsere Autos nicht 100%ig zufriedenstellend liefen und wir laufernd probiert haben das Setup zu verbessern.

Das Video zeigt nach einer kurzen Einleitung den 2. Lauf des B-Finales 17,5T, größtenteils aus der Sicht von Johnny.


Montag, 4. Juni 2012

HPI Challenge Wr. Neudorf 3.6.2012

Heute hatten wir wieder mal einen der Renntage, die Lust auf mehr machen. Schon in aller Herrgotts früh, um halb 8 am Sonntag, habe ich nach den ersten Installation Laps gesehen, dass der Xray sehr gut geht. Im Vergleich zum TCX viel gutmütiger zu fahren und er reagiert auf Änderungen des Setups sehr gut. Daniel hat es wieder mal nicht geschafft vor unserem ersten Vorlauf ein paar Runden zu drehen, somit war der erste Vorlauf auch gleichzeitig sein erster Trainingslauf. Durch den Vorteil, dass wir beide das gleiche Auto fahren und dieses auch gleich abstimmen gab es allerdings keine Probleme.

Die Vorläufe waren uns beiden sehr solide, wobei Daniel der Ansicht war er hat in den ersten beiden Läufen nicht das letzte aus dem Auto rausgeholt. Von dem Rennen in Grafenwörth wissen wir, dass wir erst in den Finalläufen einen neuen Satz Reifen aufziehen. Die Vorläufe ergaben für uns die Platzierungen 7. (Martin) und 10. Daniel.

Der erste Finallauf war aus unserer Sicht sehr spannend. Wir konnten einem Startcrash in der ersten Kurve entgehen und sind als 4. und 5. aus der ersten Runde herausgegangen. Diese Platzierungen haben wir auch ein paar runden halten können und wir sind im Tandem unsere Runden gefahren. Daniel war zu dieser Zeit extrem schnell und der Xray perfekt auf die Strecke angepasst (durch die mittlerweile 25 Grad). Der Druck der hinter uns kommenden Autos, die in den Vorläufen eine Runde mehr als wir hatten, ist Daniel immer mehr zurückgefallen. Er hat das Finale als 10. beendet. Ich habe mir ein spannendes Rennen mit Michael Stadtschmitzer geliefert, den ich bis 2 Minuten vor Schluss hinter mir halten konnte. Dann habe ich am Ende der Geraden etwas zu viel Platz gelassen und er ist mit einem Super Manöver innen an mir vorbeigezogen. Durch die neuen Reifen konnte ich jedoch sein Tempo halten und habe ihn bis 30 Sekunden vor Schluss vor mir her- und schließlich in einen Fehler gehetzt, sodaß ich den Lauf als (für mich großartiger) 4. beenden konnte.

Mein zweiter Lauf war schon nach der 2. Runde zu Ende. Ich hatte wieder einen sehr guten Start und bin auf Platz 5. vorgefahren. Auf der geraden bin ich dann mit einem Auto kollidiert und mein Rennen war durch einen gebrochenen Starachsenausgang vorbei. Daniel ist auch diesmal wieder einen sehr guten, soliden Lauf gefahren und war zeitweise bis auf Platz 8. vorgefahren. Durch ein Missverständnis auf der Strecke - es gab drei weiße Autos - hat er letzlich den falschen vorbeigewunken, nämlichen denjenigen mit dem er um Platz 10. gekämpft und wurde beendete somit den Lauf als 11.

Im letzten Lauf war der Druck auf mich relativ groß, da ich durch die gute Platzierung im ersten Finale, einen sehr sauberen Lauf wahren wollte. Der bereits feststehende Sieger Friedrich Pfeiffer (auf Associated) hat den letzten Lauf ausgelassen, wodurch wir alle einen Platz vorgerückt sind. Ich konnte von Anfang an das Tempo von Michael Stadtschmitzer mitgehen und bin minutenlang hinter ihm hergefahren. Als mich dann doch die (Über-)motivation packte und ich den Druck erhöhen wollte bin ich leider, wie soll es anders sein, von der Strecke geflogen und das wars dann auch mit Platz 5. Daniel ist ein sehr gutes Rennen gefahren, konnte Christian Machalik relativ deutlich auf Distanz halten und hat den Lauf als 9. beendet.

Gegen Ende des Tages hatten wir alle mit dem gleichen Problem zu kämpfen - vor Finallauf 2. hat kurzer Regen eingesetzt, was die Konditionen doppelt schwierig machten, da der Grip plötzlich deutlich weniger wurde.

Es war ein großartiges Rennwochenende unter perfekter Organisation des ERC Wr. Neudorf und toller Stimmung im Fahrerlager.

Das von Volker Mitterlehner angebotene Service, Challenge Ersatzteile auf der Strecke kaufen zu können, hat wieder dafür gesorgt, dass alle Fahrer die Rennen beenden konnten. Es war kein Problem wenn ein Servo oder ein Regler den Geist aufgegeben haben. So soll es sein!

Ein Video folgt in den nächsten Tagen, die Tabelle der 17,5T wurde aktualisiert und kann schon abgerufen werden.

Samstag, 2. Juni 2012

Vorbereitungen für Wiener Neudorf

Morgen geht die Challenge in die nächste Runde. Mir selbst fehlen noch 30 Punkte auf den 3. Platz und Daniel ist auch in den Top 10 vertreten.

Durch das Problem mit den zu kurzen ECS Wellen bei meinem Cyclone habe ich mich entschieden schon früher auf den Xray umzusteigen. Somit habe ich morgen Premiere mit meinem T3-2012. Mich stimmt etwas unlocker, dass ich keine Trainingseinheit abhalten konnte. Ich bin sehr gespannt wie das Auto mit dem Baukasten Setup läuft.






Freitag, 1. Juni 2012

Its Challenge Time

Dieses Wochenende wird wieder ein Rennen gefahren- diesmal bei unserem Heimatclub dem ERC Wr. Neudorf. Das Rennen wird die Premiere für meinen Xray, den ich im Standard Setup mal fahren werde. Allzu viel erwarte ich jedoch nicht, da ich wirklich keine Erfahrungswerte mit dem Auto habe und nur am Samstag Vormittag trainieren kann.

Einzige Abwandlung zum Basis Asphalt Setup ist das Dämpferöl: 500 und 450er Much More wurde eingefüllt.

Sonntag, 20. Mai 2012

Challenge Lauf in Grafenwörth

Guter Dinge haben wir uns gestern auf dem Weg nach Grafenwörth gemacht um den 5. Lauf der HPI Challenge zu bestreiten. Um 14 Uhr nach der Arbeit sind wir losgefahren und haben uns auf den ersten gut 20 Kilometer gefragt warum das Navigationssystem (die Traudl) immer sagt wir sollen doch umdrehen. Die Erklärung kam, als wir in Grafenwörth an der Strecke, so wie es auch geplant war, vorbeigefahren sind um unseren Zimmerschlüssel aus dem gebuchten Quartier abzuholen (lt. Google 10 Minuten von der Strecke weg).

 Jo eh, keine zehn Minuten und Postleitzahl Krems heißt nicht Krems. Es dürfte sich um die Romantikstrasse gehandelt haben, außer frisch verliebte Paare verirren sich nur wenige dorthin, geschweige den eine gediegene Kneipe oder Pub Location wo das Championsleague Finale übertragen wird war dort zu finden. In dem kleinen Örtchen gabs eine Raika, ein Wirtshaus (ohne Fernseher) und viele viele kleine feine Liebesnestchen - also für uns ein klassischer Einfahrer. Is ja kein Problem, Krems ist groß, dort bekommen wir ein Zimmer:

Jo eh, nur leider war dieses Wochenende auch der Ironman in St. Pölten und die von uns angesteuerten sieben Hotels hatten kein einziges Zimmer frei. Unter dem Motto man gönnt sich ja doch nichts, haben wir unter anderem auch das Parkhotel (lt. Internet 132 Euro die Nacht pro Person) angesteuert, der tschechische Reisebus vor der Türe hat uns nicht beunruhigt, die Rezeptionistin dann schon: heute kriegens bestimmt kein Zimmer! Wir hatten Glück, in einem Hotel nahe des Hafens haben wir dann doch ein Apartment bekommen.

Jo eh, ein Apartment in dem außer uns 40 Triathleten einquartiert waren, die am Ironman in St. Pölten teilnehmen. Nachdem die Wände nicht aus Beton sondern aus Dokaplatten bestanden haben ging es ab 4 Uhr früh los, dass Türen auf und zu gingen und die Sportler sich auf dem Weg nach St. Pölten gemacht haben, aber nicht alle auf einmal sondern brav in 5 Minuten Abständen, sodaß wir bis um 5:30 nicht mehr einschlafen konnten und dann fatalerweise beschlossen haben aufzustehen und noch etwas an unseren Setups für den heutigen Renntag zu basteln. Dazu habe ich im Halbschlaf beschlossen das Hudy Equipment aus dem Kofferaum unseres Transportmittels zu holen.

Jo eh, nur den Schlüssel hätte ich wieder mit ins Zimmer nehmen sollen und nicht im Kofferraum einsperren. Mit ziemlich blöden Gesichtern sind wir dann auf und ab maschiert und haben uns überlegt wie wir wieder an den Schlüssel kommen. Zweitschlüssel bei Frau in der Handtasche und um 6 kein ganz guter Zeitpunkt daheim anzurufen und das ganze Haus aufzuwecken. Eines weiß ich seit heute sicher, mein Auto ist ganz gut Diebstahlgesichert. Letzlich hat uns dann der gelbe Engel aus der Patsche geholfen und uns den Autoschlüssel wieder besorgt und wir konnten mit in der früh perfekt gehudyten Autos auf die Strecke fahren.

Jo eh, bevor die Frage kommt, gefahren sind wir auch: Die Vorläufe waren von uns beiden durch die Unsicherheit über die wirkliche Funktionalität des Setups, aus Schlafmangel und durch abfallendes Adrinalin nach der Schlüssel im Kofferraum Geschichte, eher durchwachsen und wir haben versucht halbwegs sichere Läufe ins Ziel zu bringen. Die Vorläufe ergaben für mich den 7 und Daniel dem 13 Startplatz.

Im ersten Finallauf habe ich eine ganz ansehnliche Leistung geboten, und habe nach verpatzen ersten Runden aufgeholt und durch 3 defekte Autos sogar den dritten Rang belegt. Dieser war aber für meine Leistung nicht gerechtfertigt sondern reines Glück. Die nächsten Läufe haben schon eher meiner Leistung entsprochen, 7 6 9.
Daniel hatte an dem Tag immer mit dem gleichem Problem zu kämpfen: in den ersten Minuten sehr wenig Grip, die letzten 2-3 Minuten ausreichend Grip. Sein erster Vorlauf war symptomatisch für die restlichen 3, am Ende immer wieder gut aufgeholt, gute Rundenzeiten gefahren, aber leider mangels Traktion zu Beginn, kein wirkliches Top Resultat. Aus meiner Sicht waren die Läufe sehr gut und haben gezeigt, dass mit etwas Setuparbeit am Xray und Übung von Daniel nach oben hin viel möglich ist.

Mein erster A-Finallauf war ganz gut, bis auf das ich in der letzten Runde 2 Autos vorbei gelassen habe, von denen ich gedacht habe, dass sie mich überrunden würden,  tatsächlich waren sie mit mir in der gleichen Runde und somit klassisch zwei Plätze hergeschenkt - 9.
Im zweiten Lauf habe ich einen guten Start erwischt und bin bis auf Platz 5 vorgefahren. Leider muss ich sagen gibt es ein paar Fahrer, die dermassen übermotiviert sind, dass sie einem einfach ins Heck oder in die Seite fahren um zu überholen, was aus meiner Sicht sehr unsportlich ist. Hierfür wäre wirklich mal ein Rennleiter nicht schlecht, der solche Manöver ahndet. Normalerweise ist man fair und lässt, wenn man nach Feindberührung überholt, den "Abgeschossenen" wieder vorbeifahren. Egal, ich fahre aus Spaß an der Freude und versuche mich von solchen Aktionen nicht allzu sehr ärgern zu lassen. 3 x passiert, somit am Ende nur ein 8. Platz.
Im 3. Lauf wieder mal eine Glanzleistung - in der dritten Kurve beim auf die Startaufstellung fahren einen Schlauch (!) touchiert und das wars dann mit dem Lauf - Knochen rausgesprungen, Sellarie wie die Gärtner sagen.

Im B-Finale waren 4 Starter vertreten und Daniel ging von 3 Stelle aus ins Rennen. Aus meiner Sicht waren die ersten beiden Läufe top, wenn da nicht diese kleinen Fehler wären die so viel Zeit kosten. Wir haben festgestellt, dass Daniel irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn gastiert, ein paar Runden so schnell wie der 7. im A-Finale und dann 3 Runden Bande da, Dachroller dort oder mal eben ein kleiner Wiesensalto eingestreut. Daniel konnte an diesem Tage seine Möglichkeiten leider nicht nutzen und hat eine bessere Platzierung verschenkt.

Eins hat sich gezeigt: bis zu nächsten Challenge heißts trainieren und Setup finden damit das (konstanterte) Fahren gewähleisten. Nach dem Motto, weniger Fehler mehr Punkte :-)

Eins muß ich sagen, die Organisation und das Team des RCC Grafenwörth war wirklich sensationell, ich habe selten bei Rennen eine so gute Stimmung bemerkt.

Wir freuen uns auf die Challnge in Wr. Neudorf in 2 Wochen (weil da können wir mit der Badner Bahn fahren falls wir den Schlüssel wieder im Auto einsperren).

Bastelplatz 1 im Hotelzimmer - Drei Sterne (Abzug für Größe)


Bastelplatz 2, 2 Sterne, Abzug für Sitzhöhe und Platz (ich frag mich was sich die denken wenn sie unsere Restteile von den Autos finden)






Donnerstag, 17. Mai 2012

HPI Challenge in Grafenwörth


Dieses Wochenende ist endlich wieder Racing Time - HPI Challenge in Grafenwörth  beim RCC Grafenwörth. Ich bin gespannt wie mein TCX im Vergleich zum (leider gar nicht gut fahrbarem) Tamiya liegt. Das Setup vom Cyclone habe ich seit dem letztem Training in Wr. Neudorf nichts verändert. Neu sind die ECS Wellen die ich vorne verbaut habe.

Daniels Xray habe ich für die Aussenstrecke vorbereitet, wobei ich das Dämpferöl gleich gelassen habe (im Baukasten war ein hinten ein 30er und für vorne ein 75er Öl dabei). Nachdem das Auto in der Halle sehr gut gelegen ist möchte ich da mal nichts ändern und zuerst testen wie er liegt. Ich vermute das Öl hinten ist etwas zu fest, aber Öle haben wir sowieso immer mit.

Hinten habe ich das Diff gedreht, was dem Auto für die etwas größeren bzw. weitläufigeren Asphaltstrecken etwas mehr Stabilität verschafft. Vorne habe ich an beiden Achsgelenken die 2x10 mm Stifte mit Flachstelle verbaut, damit sich die Stifte während der Fahrt nicht so leicht lösen (etwas Schraubensicherung auf die Spitze der Schraube geben). Den Ausfederweg habe ich vorne auf 6 und hinten auf 5 erhöht. Die Bodenfreiheit wurde auf  bzw.  hinten erhöht.

Das freie Training beginnt um 12 Uhr, wir werden gegen 16 Uhr auf der Strecke sein. Am Sonntag beginnen die Vorläufe um 9 Uhr und die Finale ab 13 Uhr. Um uns die lange Anfahrt zu ersparen haben wir uns in der Nachbargemeinde ein Zimmer gecheckt - Anfahrtszeit 5 Minuten, der pure Luxus!

Welche Tuningteile zum Xray dazukaufen?

Wenn man sich ein Auto kauft lohnt es sich, dass man sich vorher informiert, welche Tuningteile sinnvoll sind gleich mit zu kaufen. Ich habe mich für folgende Teile bei meinem Xray entschieden:

Von links nach rechts:
100er HZ 64dp (305870; für HPI Challenge)
ECS Wellen 50mm (305325; gegen das Rattern bei vollem Lenkeinschlag und bessere Kurvenstabilität)
26mm Spurstange (303212; Verbindung Servo-Lenkung, die im Auto beiliegende ist etwas zu lang)
Center Servo Befestigungs Set (306220 weniger Tweak)
Akkuhalterung Alu (306186+306163 rein aus Bequemlichkeit, mag kein Tape kleben müssen)


Als Servo werde ich ein Savöx Digitalservo SC-1251MG verbauen, von dem habe ich bis dato sehr viel gutes gehört. Es ist mein erstes Low Profil (sprich kleine Bauart) Servo, was dem Platz auf dem Boliden zu gute kommt. Erfahrungsgemäß sollte man beim Servo nicht sparen, da bei den hohen Geschwindigkeiten Qualität und Haltbarkeit gefragt ist.

Heute habe ich mit dem ersten Schritt begonne, zuerst die Teile sorgfältig auf dem Arbeitstisch ausgebreitet und das Chassis mit Sekundenkleber versiegelt. Zuerst gebe ich den Kleber auf die Außenkanten und auf die in Fahrtrichtung zur Rückseite liegenden Ausschnitte und verteile diese dann mit einem handelsüblichem Wattestäbchen. Das ganze lasse ich dann gut trocknen und danach kann der Aufbau beginnen.


Montag, 14. Mai 2012

HRT goes Xray - Tipps für RC Renneinsteiger

Heute war ein großer Moment für mich, der lange geplante Umstieg von HB auf Xray ist wahr geworden. Der HB ist zwar ein top Auto und auf der Rennstrecke jederzeit konkurrenzfähig, aber verlangt einiges an Fahrkönnen und ist aus meiner persönlichen Sicht sehr anfällig für Defekte, verursacht durch Fahrfehler. Schon bei den ersten Ausfahrten mit Daniels Xray hat sich gezeigt, dass dieser heftige Einschläge ohne Defekte wegstecken kann - was zeigt das einiges an Übung grundsätzlich nicht Schaden würde.

Ich werde vom Aufbau detailliert berichten und versuchen alle Tipps und Tricks die ich bekommen habe zu vermerken. Was sollte man aus meiner Sicht beim RC-Autokauf, wenn man sich entschieden hat Rennen zu fahren, berücksichtigen? Oft zitiert und mittlerweile etwas abgedroschen, aber goldeswert: RC Rennstrecke in der Nähe suchen und rumfragen was dort gefahren wird. Somit ist sichergestellt, dass es 1. beim Aufbau des Autos Hilfe gibt wenn was nicht 100% hinhaut und 2. Hilfe beim Setup - Finden gewährleistet ist (man glaubt gar nicht was man an einem Auto 1:10 alles verstellen kann).

Wenn ich mir ein neues Auto kaufe, dann statte ich mich grundsätzlich gleich mit ein paar Ersatzteilen aus, damit im Falle eines Crashes das notwendige Training nicht gleich wieder vorrüber ist. Das sind (erfahrungsgemäß aus vielen Einschlägen an der Hallenbande): Schwingen (vorne und hinten) C-Hubs Radträger hinten und Lenkhebel.

Wenn dann noch etwas Geld übrig ist kann man noch für die Setup Arbeit etwas vorsorgen: versch. Dämpferhärten, Stabilisatoren und unabdingbar Dämpferöle (als Beispiel Viskosität 30/35-Asphalt und 50/55 Halle).

In jedem Fall sollte man sich dann mit dem Aufbau Zeit lassen und die Anleitung genau lesen und durchgehen. Ich habe damals bei meinem Moore WCE Cyclone schnell schnell gearbeitet und, noch ohne jegliche Erfahrung im Aufbau eines Autosmin dieser Preisklasse, ein windschiefes Auto gebaut. Anders als bei den von mir vorher gefahrenen Plastik Autos gibt es hier nämlich Shimm Scheiben unterschiedlicher Dicke und Größe, die die Fahrbarkeit ungemein verändern wenn falsch oder ungleich verbaut(und das Auto eigentlich unfahrbar machen)- deswegen immer Schublehre zur Hand haben und auf Nummer sicher gehen und nachmessen.

Ich freue mich schon den Xray auf den Rennstrecken zu bewegen und werde vom Aufbau berichten.

Sonntag, 6. Mai 2012

Xray goes Asphalt

Da mein TCX im Großen und Ganzen für den Asphalt bereits abgestimmt ist und eigentlich nur mehr der Feinschliff fehlt, gehts daran Daniels Xray ein funktionierendes Setup zu verpassen. Das wir für mich sehr interessant, da ich gespannt bin, wie gleich (oder auch nicht) Autos verschiedener Marken auf Setup-Einstellungen reagieren.

Vorab werden wir noch in den Lenkausgängen vorne die Aeromax Stifte verbauen, damit nicht dauernd der Original Stift sich lockert und letztlich rausgeht - das ist echt mühsam. Bilder vom Tausch folgen noch. Ein paar Bilder vom Xray auf der Werkbank:





Freitag, 4. Mai 2012

LRP Punktetabelle

Weil ich mich schon immer gefragt hab wie das bei der HPI Challenge mit der Punktewertung ausschaut: