Sonntag, 31. März 2013

Vorbereitung Xray T4 für Asphalt

Man hat immer den Eindruck das man in der Wintersaison zu wenig gefahren ist. So auch dieses Jahr - die magere Ausbeute waren 2 Rennen und in Summe nicht mehr als 6 Trainingsnachmittage in Traiskirchen beim MAC. 

Umso mehr freuen wir uns auf die Outdoor Saison und dafür sind ein paar Vorbereitungen am RC-Car notwendig! Der Unterschied von den Teppichen zur Halle liegt nicht nur am Grip sondern auch an der Größe der Rennstrecken - in der Halle ist oft mehr Beschleunigung gefragt, auf den Strecken draußen fast immer Top Speed. 

Deswegen ist reinigen notwendig
Kugellager und Gelenke
Aber alles der Reihe nach. Als erstes ist es nicht unwichtig das Auto von grundauf zu reinigen. D.h. alle Kugellager werden ausgebaut, gereinigt und in WD-Öl eingelegt damit sie wieder freiläufig werden. Außerdem sollte man nicht unterschätzen, dass das die Lebensdauer der Lager um einiges verlängert. Dann wird das Chassis ebenfalls gereinigt und alle Gelenke von Teppichfuseln befreit und neu mit Fett eingeschmiert. 


Praktisch: Savöx Servo Schachtel zum Reinigen

Die Kugellager bleiben jetzt für ca. 6 Sunden im WD-Öl eingelegt und werden dann abgetrocknet und mit Kugellageröl eingeölt. Folgende Änderungen kann man grundsätzlich am Setup in Betracht ziehen: 

  • Dämpfer flacher Stellen
  • weicheres Öl in die Dämpfer geben (weil Strecken unebener als Teppich sind)
  • C-Hub 0-4 Grad verbauen (wenn vorhanden)
  • Roll Center wieder nach unten
  • Sturz 0,5-1,5 Grad
  • Ausfederweg wieder etwas höher verbauen ( BSP Vo. 6 - Hi. 5: grundsätzlich gilt vorne mehr Ausfederweg, dann mehr Lenkung, hinten mehr Ausfederweg mehr Rear Traction)
  • Fahrzeughöhe nach oben (5-6)
  • Übersetzung grundsätzlich länger gestalten (für HPI Challenge volle 4,51)
  • Speziell für Xray: Diff Position Vorne oben und Hinten unten!
Von diesen grundsätzlichen Änderungen ausgehend kann man als Standard beginnen und dann am Feinschliff auf der Strecke arbeiten. Wichtig ist es die Dämpferhärten im Auge zu halten und etwas zu testen, da sind auch draußen ein paar Zehntel versteckt. 

Ich freue mich auf das nächste Rennen in 14 Tagen beim MRC Wr. Neutstadt - ich hoffe wir brauchen keine Schneeketten! 

Keep Racing


Tipp: das Auto immer gleich rum auf die Ablage stellen, dann fällts leichter die Teile wieder richtig zuzuordnen. Ich helfe mir immer mit den Reifen, die sind beschriftet und kennzeichnen somit immer die richtige Ecke


Ordnung soll sein am Arbeitsplatz
Einfärbig ist fad

Damit ich meinen Namen in der Hektik nicht vergesse

Montag, 11. März 2013

HPI Challenge Wr. Neudorf

Am Wochenende war es endlich wieder so weit - it´s Challenge Time. Am Samstag waren wir um 8 Uhr vor Ort, als Mitlgied des Veranstalters ERC Wr. Neudorf und haben mit dem Aufbau der Strecke geholfen. Ausgesucht hat den Kurs Philipp - ein sehr kurvenreiches aber schön zu fahrendes Layout. Nachdem der Teppich und die Strecke verlegt wurde ging es ins freie Training, dass bis 13 Uhr noch ohne Gruppeneinteilung gefahren wurde. Dann erfolgte, aufgrund der Vielzahl von Teilnehmern, ein gezeites Training nach Gruppen. Der Vorteil ist, dass man hier direkte Vergleiche ziehen kann, der Nachteil zeigt sich in der Wartezeit während den einzelnen Läufen. Wir haben bereits am Vormittag viel am Setup (Rennsetup siehe Reiter Setup) gearbeitet und uns sukzessive verbessert.

Am Sonntag begannen wie immer um 9:00 Uhr die Vorläufe. Daniel hat seinen ersten Vorlauf ausgelassen, Ausschlafzeit am Sonntag muß schließlich auch sein. Ich bin als 8er in den Vorlauf gegangen und es hat sich schnell gezeigt, dass ich gut mithalten kann. Leider bin ich ab der 9 Runde sehr nervös geworden und habe wieder zwei Plätze verloren. Den genauen Grund weiß ich nicht, aber es ist halt doch ein Rennen. Abschließen konnte ich den ersten Vorlauf an fünfter Stelle, ein kleiner Vorteil, da ich ab dem nächsten Lauf nicht mehr von ganz hinten starten musste.

Besser gelaufen ist es dann für mich im zweiten Vorlauf: ich konnte von Beginn an schnelle Zeiten drehen und habe diesmal meinen Rythmus beibehalten. Profitiert habe ich vom Ausfall unserer zwei schnellsten Fahrer aus dem ersten Lauf - Toni und Christian - wodurch ich diesen Lauf mit einer Bestzeit von 17.761 gewonnen habe. Daniel kam mit dem Kurs noch überhaupt nicht zurecht und belegte aufgrund eines dummen Setup Fehlers, den wir erst im nächsten Vorlauf beheben konnten, den 6. Platz.

Im Vorlauf von Startplatz 1. meines Rythmus sofort findend bin ich auf den 3. Platz gefahren (Bestzeit 17.333). Schade für mich war, das ich auf den ersten Platz um "nur" 4 Sekunden und den zweiten Platz um 2 Sekunden verpasst habe. Dies wäre wohl mein Ticket für das A-Finale gewesen. Daniel ist in diesem Lauf aufgrund der Abänderung des Setups besser zu recht gekommen  und hat mit 16 Runden (eine Runde mehr als im Vorlauf) 7. abgeschlossen. Wir haben in der Früh an Daniels Auto noch die Aufhängungspunkte der Dämpfer geändert, wodurch das Auto in den Kurven auf der Bodenplatte aufgesessen ist - weiches Dämpferöl und Fliehkräfte lassen grüßen. Danach durfte Daniel etwas Extra-Arbeit leisten und den Gummiabrieb von seiner Bodenplatte kratzen.

Im vierten Vorlauf ging es für mich um den Einzug ins A-Finale und Daniel die Rettung des B-Finales. Ich habe mein Ziel trotz eines guten Laufes leider verpasst, Daniel konnte sich als Gesamt 19er ins B-Finale fahren.

Für mich waren die Finale Neuland, da ich das erste mal von ganz vorne gestartet bin, was mir zugegebenermaßen etwas Probleme gemacht hat. Im ersten Lauf habe ich das Auto gleich in der zweiten Kurve über die Bande geworfen, was mich an die letzte Stelle des Starterfeldes geworfen hat. Daniel ist gut durchgekommen und war zwischenzeitlich an 4. Stelle. Leider hat er durch einige Fehler und einiger Flugeinlagen den Lauf als 10.er beendet. Ich konnte mich wieder durch das Feld durchkämpfen und bin an 2. Stelle durch´s Ziel gegangen. Wehmutstropfen in diesem Lauf war, das ich Andreas eine gute Platzierung gekostet habe, da er mich als schnelleren Fahrer rücküberrunden gelassen hat und unmittelbar nachher von einem nachkommenden Fahrzeug abgeschossen wurde und somit eine Runde und den zweiten Platz in diesem Finale an mich verloren hatte. Da ich die nächsten Läufe gewonnen habe und dieser Lauf mein Streichresultat war, hätte es, zumindest am Sieg nichts geändert, für Andreas wäre wohl eine bessere Endplatzierung herausgekommen. Ich habe mich nach dem Lauf entschuldigt und er hat als fairer Sportsmann diese auch angenommen.

Bei unserem zweiten Finale musste der Start nach einer Massenkarambolage am Start abgebrochen und wiederholt werden. Diesmal bin zweimal sehr gut weggekommen und bin als Führender in die ersten Runden gegangen. Die Führung habe ich in der 4 Runde abgeben müssen, nachdem ich (wiedereinmal), über die Begrenzung gesegelt bin. Norbert, der an diesem Woche extrem stark gefahren ist, hat die Führung übernommen und Wolfgang den zweiten Platz. Ich konnte Wolfgang bereits drei Runden darauf wieder überholen und hab mich dann zehntelweise an Norbert herangekämpft und konnte ihn nach den Überrunden letzlich überholen und den Lauf mit 10 Sekunden Vorsprung gewinnen. Daniel war zwischenzeitlich wieder vorne dabei (zweitweise 3er!) und hat durch einige Fahrfehler letzlich den 8. Platz belegt.

Im 3. Finallauf habe ich wieder einmal den Start verhaut und musste einige Fahrer ziehen lassen. Da mein Grundspeed an diesem Wochenende im B-Finale sehr hoch war konnte ich mich wieder vorkämpfen und habe Norbert, der bei einer Überrundung abgegedrängt wurde einholen und schließlich auch überholen. Ich habe dann versucht den Lauf zu "verwalten" und nicht letztes Risiko zu nehmen, so konnte ich den Lauf mit 4 Sekunden Vorsprung auf Norbert gewinnen. Hätte ich einen Fahrfehler gemacht wäre Norbert, der mich über 12 Runden lang unter Druck gesetzt, sicher verloren.
Daniel hatte diesmal einen halbwegs soliden Lauf ohne gröbere Zwischenfälle und konnte den 8. Platz verbuchen.

Der Sieg im B-Finale ging somit mit zwei 1. Plätzen (11. Gesamtrang) an mich und Daniel belegte den 20. Endrang.




Was sonst noch aufgefallen ist:

  • Trotz einer Vielzahl von Startern perfekte Organiation und reibungsloser Ablauf
  • Jeweils eine Stop and Go Strafe für mich und für Daniel (lt. Zuschauern jedoch nicht berechtigt - aber es gilt Fair Play und ein Rennleiter hat definitiv keinen einfachen Job)
  • Das in der Klasse 17,5T 25 Fahrer an den Start gegangen sind und in der Klasse 10,5T nicht einer. Da ist aus unserer Sicht Handlungsbedarf gegeben, da die Klasse 17,5T für "Nachwuchsfahrer" zählen sollte und wir eine grobe Abweichung in den gebotenen Leistungen sehen, da Starter antreten, die auch in der österreichischen Staatsmeisterschaft fahren (oder gefahren sind - von Titelträgern bis A-Finalisten) und gegen diese man als wirklicher Hobby-Fahrer schlichtweg Chancenlos ist. Die ersten 8. der Endwertung könnten in jedem Fall auch in der schnelleren Klasse sich dem Bewerb stellen, dann wäre hier auch ein vernünftiger "Wettkampf" möglich, mit Chancengleichheit in beiden gefahrenen Klassen, nämlich 17,5T UND 10,5T
  • Das sich Training und Setup - Arbeit doch bezahlt macht
Keep Racing!

Mittwoch, 6. März 2013

Neue Karosserie

Die erste Karosserie ist nahezu fertig und ich bin sehr zufrieden. Ich kann RC-Airbrush wirklich weiterempfehlen!




Sonntag, 3. März 2013

Übersicht Federhärten Xray T4

Nicht ganz unnützlich: die Übersicht der verfügbaren Federhärten für den T4 - inklusive der progressiven Federn:

Quelle: teamxray.com

Vorbereitungen für die HPI Challenge in Wr. Neudorf

Nachdem wir 3 von 4 Rennen aus unterschiedlichsten Gründen versäumt haben, können wir kommendes Wochenende endlich wieder bei einer HPI Challenge an den Start gehen. Das erfreulichste daran ist die aktuelle Nennliste - diese zeigt bis heute 17 Starter in unserer Klasse, also wieder mal richtiges Rennfeeling. 

Ich habe heute diverse Vorarbeiten an meinem T4 vorgenommen: 

Als erstes hab ich den Ausfederweg (Droop) überprüft und ihn wieder mit 6 (vorne) und 5 (hinten) eingerichtet. Als nächstes habe ich die Höhe des Autos angepasst und zu letzt Spur und Sturz eingestellt. Ein komplettes Setup-Sheet gibt es nach dem Rennen. 

Einige Dinge sind bei den letzten Tests offen geblieben, diese werden direkt in Wr. Neudorf getestet: 

- dünneres Top Deck (1,6mm)
- Fahren ohne Xray-Akkuhalterung --> mehr Flex
- rundum 350er Öl bei gleichen Dämpfern

Keep Racing, 




Freitag, 1. März 2013

Test in Traiskirchen

Der Differential Test beim MAC Traiskirchen war sehr spannend und aufschlussreich. Zuerst überraschend, bei genauerer Überlegung und Rückfrage im größten RC-Forum in Österreich, auch irgendwie logisch.

Das härtere Öl bewirkt, dass sich das kurven-innere Rad nicht so schnell dreht, wodurch das Auto gutmütiger zu fahren ist. Der überraschende Teil dabei war für mich, dass durch härteres Difföl auch mehr Lenkung gegeben ist, zumindest war dies mein Eindruck und ich hätte genau das Gegenteil erwartet.

Die Wahl des richtigen Öl's hängt wohl sehr vom Streckenlayout ab und es bleibt einem nicht erspart beide Varianten auszuprobieren (ein Öl am oberen Ende -sprich 3.000 Indoor und unterem 700) um so zum richtigen Schluss zu kommen.

Auf die Rundenzeiten umgelegt war ich mit dem weichen Diff Öl öfters unter 11 Sekunden, die schnellste Zeit bin ich allerdings mit dem härteren Öl gefahren - 10.546. Das Setupsheet hierzu werde ich demnächst auf die Seite kopieren.

Grundsätzlich ziehe ich die Schlussfolgerung dass,
a) bei Strecken mit viel Grip und/oder wenig Kurven härteres Differential Öl und
b) bei Strecken mit wenig Grip oder vielen Kurven weicheres Differential Öl
verwendet werden können.

Um auf der Strecke auch eine gute Figur zu machen, habe ich mich entschieden die Künste eines Airbrusher's in Anspruch zu nehmen. Bis dato hat alles echt großartig geklappt und ich kann Manfred schon jetzt guten Herzens weiterempfehlen. Super verlässlich und auf den Fotos auf seiner Seite ist zu erkennen, dass er das Airbrush auch super macht! Die Entwürfe schauen so aus, die fertigen Karosserien folgen demnächst:



Mittwoch, 27. Februar 2013

RC Differentiale Test

Heute NM gehts wieder zum Training nach Traiskirchen. Programm für heute: Differential Tests: ich habe 4 Diffs mit unterschiedlichen Ölen befüllt (700, 1000, 1300, 2000) und werde alle 4 Testen und die Auswirkungen auf die Rundenzeiten anschauen.

Ich habe folgendes in einem Forum gelesen: je besser die Traktion auf der Strecke, desto härter soll/kann das Diff-Öl sein.

Ein Bericht erfolgt in den nächsten Tagen:



Samstag, 23. Februar 2013

Lexankarosserie zuschneiden

Nach den letzten Tests in Traiskirchen, insbesondere dem mit Matthias, haben wir festgestellt, dass es sich durchaus lohnen kann auf unterschiedliche Karosserien zurückzugreifen. Einer Tatsache die ich bis jetzt eigentlich ignoriert habe, weil ich davon ausgegangen bin, dass keine Unterschiede in der Klasse 17,5T zu bemerken sind (weil zu langsam). Das stimmt allerdings nicht, es liegen gut 3 Zehntel in der Wahl der Karosserie. Also habe ich zu meiner Subaru Impreza noch eine Dodge sowie eine Mazda 6 MPS dazugekauft, man weiß ja nie! Jetzt zum eigentlichen Thema:

Immer wenn ich die Karos der "Profis" sehe frage ich mich wie diese die Karos so perfekt ausschneiden können. Oder wer kennt das nicht, die neue Karo gekauft, die Löcher gebohrt und dann sitzt die Karosserie schief auf dem Chassis. Hier ein paar Tipps die ganz gut funktionieren:

Zuerst ist wie sooft in unserem Hobby ein gutes Equipment die halbe Miete: allen voran eine gebogene Lexanschere - die gerade kann man sich sparen -, ein Karosseriebohrer und wenn man möchte auch ganz praktisch: ein Kreisschneider (stattdessen funktioniert auch gut ein Stanleymesser und ein Deckel von einem Bremsenreiniger).

Zuerst habe ich mir angewöhnt die Löcher zu markieren:  das geht meiner Ansicht nach am Besten, wenn man die Karosserie vor dem Ausschneiden auf das Chassis gibt. Dann muss man nur noch die Karosserie vor und zurück schieben, bis man die Reifen direkt über die Radkästen positioniert hat. Links und recht ist die Karo gut fixiert und man muss darauf nicht allzu sehr aufpassen! Dann noch mit einem Marker die Position der Karosseriehalter markiert und der erste Schritt ist schon erledigt.

Dann bohre ich die Löcher mit dem Lexanbohrer, kein allzu großes Kunststück eine Sichtprobe lohnt sich trotzdem ob die Löcher auch tatsächlich passen. Die Löcher werden zuerst von oben, dann von unten nachgebohrt - dadurch kriegt man runde Löcher ohne Rückstände von Lexan die man wegzupfen muß.

Danach schneide ich die Karosserie an der Unterkante gerade aus - die Reifenkästen  und der hintere Teil der Karosserie werden jetzt noch nicht geschnitten. Als nächstes kommt der heiklste Teil beim Zuschneiden einer Karosserie: die Reifenkästen. Schneidet man dies mit der Schere werden sie nicht gleichmäßig sondern eckig und die Kanten sind ausgzupft.

Um hier einen schönen Schnitt zu bekommen hilft der Kreisschneider: Die Nadel in der Mitte der Reifenkästen positioniert, der Kreisschneider auf die gewünschte Größe des Radkastens eingestellt und dann wird die Karosserie eingeritzt. Hat man keinen Kreisschneider bei der Hand hat sich, wie bereits erwähnt, folgendes bewährt: den Deckel von einem Bremsenreiniger auf den Radkasten legen (so das die obere Kante des Radkastens mit dem Deckel abschließt und dann wird mit einem Stanleymesser geritzt.

Nachdem man die Karosserie eingeritzt hat wird von unten soweit mit der Schere geschnitten, wie man einen schönen geraden Schnitt hinbekommt (vorne und hinten) - ab dem Zeitpunkt wo man einen "ausgefransten" Schnitt bekommen würde wird der Radkasten einfach an der vorher geritzten Perforation "abgerissen". Diese Kante wird viel runder als jeder Schnitt. Siehe Video:



Am Schluss wird noch die Rückseite geschnitten - am Besten auf 2 Etappen, zuerst von links nach rechts und dann in die entgegengesetzte Richtung (von anfangen und dann nach oben gerade werden) und fertig ist eine gelungene Karosserie, bereit für die Lackierung:



Donnerstag, 21. Februar 2013

Training beim MAC Traiskirchen

Gestern war es wieder mal soweit, Training beim MAC-Traiskirchen. Schon bei den estern Metern hat sich gezeigt, dass ich den Xray T4 auf eine neue Streckenbegebenheit abstimmen musste. Am Wochenende war in der Halle ein 1:12 Staatsmeisterschaftslauf und die Strecke hatte unfassbar viel Grip. Somit hat sich die Gretchenfrage gestellt - wie bekomme ich ein halbwegs gutmütiges Auto zu stande, dass nicht "eckig" um bzw. in die Kurve geht.

Der erste Schritt war die Dämpfer vorne etwas härter zu machen, zuerst mit anderen Federn, letzlich mit einem etwas härteren Dämpferöl (MM 500). Das hat schon Wirkung gezeigt, endgültig verbessert hat das Fahrverhalten das ich vorne mit den Dämpfern um einen Befestigungspunkt nach innen gerückt bin und auf dem Topdeck die mittleren Schrauben entfernt habe.

Die neue Motor und Reglerkombination hat sich bewährt und läuft einwandfrei. So konnte ich gemütlich 8 Akkus fahren und meine eigene Bestzeit auf 10.453 senken. Sehr gefreut hat mich, dass ich es endlich geschafft habe (trotz nicht Anpassung der Übersetzung - in Traiskirchen ist es schneller mit einem Zahn weniger am Ritzel zu fahren als im Reglement der HPI Challenge vorgescrhrieben zu fahren) die durchschnittlichen Rundenzeiten auf knapp 11.000 zu drücken.

Nächste Woche gibts noch ein Training und dann gehts ab nach Wr. Neudorf zur Challenge - wieder mit weniger Grip auf dem Teppich.

Xray T4
 

Endlich persönliche Bestzeit

Mittwoch, 13. Februar 2013

Start in 2013

Ich habe mich entschlossen neben der Klasse 17,5T zukünftig auch in der Formel 1 starten. Hauptsächlicher Grund war das der HPI Pro Ten Baukasten, welcher mittlerweile aufgelassen wurde, im Abverkauf ist und um ein Drittel des Preises zu haben war.

Der Zusammenbau des Pro Ten gestaltet sich sehr einfach, wenngleich noch komplett die Erfahrung mit dem Setup fehlt. Von Beginn an sollte man die erlaubten Tuning-Teile laut Reglement verbauen, diese bringen ein etwas gutmütigeres Fahren (vor allem der Dämpfer).


Der Zusammenbau ist sehr einfach, einzig bei den Schrauben muss man aufpassen, das man mit diesen die Plastikteile nicht "abdreht". Mit dem Verbau der Elektrik ist der Wagen auch in ein paar Stunden fahrfertig. Ich habe die Standard Elektrik des Reglements der HPI Challenge verbaut und dem Wagen (rein aus Bequemlichkeit) eine eigene Fernsteuerung gegönnt - die Sanwa MX-V.



 Als Formel 1 Fan kann man sich bei der Lackierung der Karosserie voll entfalten. Da ich davon ausgehe bei den Rennen nicht auf den vorderen Plätzen mitfahre, habe ich eine Lackierung von einem sogenannten "Nachzügler-Team" gewählt. Die Decals habe ich in einem Shop in Übersee gefunden und die Farbe stammt von LRP:



Zum Testen bin ich noch nicht gekommen, werde aber vermutlich die ersten Runden auf der Challenge in Wr. Neudorf am 10.3. fahren. 

Mein Hauptaugenmerk liegt nach wie vor auf der Klasse 17,5T und dem Xray T4. Diesem habe ich nach dem letzten Test in Traiskirchen einer Generalreinigung unterzogen und ein Technik Upgrade gegönnt. Zum einen habe ich den Lüfter wieder montiert, zum anderen bin ich vom SPX Regler auf den LRP Flow umgestiegen, ebenfalls mit Lüfer: 





Zu guter letzt noch ein paar Impressionen vom letzten Training in Traiskirchen, Fahrer Daniel mit dem Xray T3 2012 und 17,5T LRP Austattung. An diesem Tag haben wir viel Testarbeit abgespult und die Autos um gut 5 Zehntel verbessert: 





Sonntag, 25. November 2012

2. Lauf HPI Challenge Wr. Neudorf

Der 2. Lauf dieser Saison war zeitgleich unser erster Lauf in diesem HPI-Challenge Jahr. Das wirklich erfreuliche war, was in unserer Klasse 17,5T 18 Starter waren, eine stattliche Anzahl im Vergleich zum letzten Jahr.

Den Samstag haben wir genutzt um ausgiebig zu testen un dein ordentliches Setup zu finden. Das ist uns beiden sehr gut gelungen. Eines hat sich in jedem Fall bestätigt, der Xray gehört um einiges weicher abgestimmt als andere Autos. Der Versuch auf einem Teppich mit viel Grip hinten ein 1200er Öl zu fahren hat sich nicht gelohnt - max. ein 1000er ist empfehlenswert.

Der erste Vorlauf am Sonntag (Daniel und ich waren in der gleichen Gruppe) war leider für mich eine ziemliche Niederlage. Zwar bin ich sensationell gestartet und habe alle Autos bis auf einen überrundet und war auf Kurs 23 Runden, leider hat sich dann vor mir ein Auto gedreht und ich bin, zwar nicht schnell aber doch, in das Auto reingekracht. Ich konnte den Lauf nicht beenden und musste im nächten Lauf vom letzten Startplatz ins Rennen gehen. Ich konnte mich zwar noch für A-Finale qualifizieren, aber mehr als ein 10. Startplatz war nicht drinnen.

Daniel war in der ersten Runde noch auf Kurs A-Finale, war aber letzlich TQ im B-Finale. Dort ist er sensationell gefahren und hat alle 3. Läufe souverän für sich entscheiden können.

Bei mir war nicht viel drinnen, mit der Brechstange geht leider nichts, somit war der 9. Platz festgenagelt.

In 2 Wohcen gehts nach Leoben, keep Racing.

Donnerstag, 1. November 2012

Markenwechsel Fernsteuerung

Auf der Modellbaumesse habe ich mir eine neue Fernsteuerung gekauft. Ich habe bei einem der letzten Rennen ein paar Runden mit einer Sanwa M11X gedreht und die Fernsteuerung kommt mir mehr entgegegen als meine aktuelle. Der Abstand der zur Bremse führt ist geringer und dadurch kann ich etwas kontrollierter die Kurve anbremsen.



links der T3, rechts der T4

Sonntag, 28. Oktober 2012

HRT - Sieg! Fun Cup Modellbaumesse Wien 2012

Heute war ein historischer Tag für das HacksteinerHandl Racing Team! Wir konnten unseren ersten Sieg einfahren, aber alles der der Reihe nach:

Aufgrund der vielen Starter beim Funcup auf der Modellbaumesse hatten wir zu Beginn des Tages gleich eine Überraschung: es gab nur ein Qualifying und zwei Finale. Also erstens durften wir uns im Vorlauf keinen Fehler erlauben um gleich in der Startaufstellung hoffnungslos zurück zu liegen und zweitens kein Streichresultat bei den Rennen - somit war 100% Konzentration gefragt!

In unserer Gruppe TW-Stock waren 21 Fahrer am Start, Daniel begann in der ersten Gruppe. Beim Funcup werden die 3 schnellsten aufeinanderfolgenden Runden für die Startaufstellung gewertet. Soit war die Taktik klar - 3 freie Runden suchen und diese so fehlerlos wie möglich fahren. Daniel ist gleich vom Start weg gut in Fahrt gekommen und hat bis auf ein paar kleinere (unnötige) Rangeleien eine im Großen und Ganzen freie Strecke vorgefunden. Er hat seinen Vorlauf an zweiter Position beendet (Bestzeit 11,982, Bestzeit 3-Runden 36,909)

In meine Lauf bin ich wieder mal wie sooft an diesem Wochenende vom gelosten letzten Startplatz weggefahren. Im Vorlauf aber kein Nachteil, da ja ohnehin nur die besten 3 aufeinanderfolgenden Runden gewertet wurden. Ich bin in diesem Lauf sehr gut zurecht gekommen und hatte den Vorlauf für mich entscheiden können (Bestzeit 11.130, Bestzeit 3 Runden 35.466).

Im ersten B-Finale startete Daniel somit vom 3 Startplatz. Er hat am Start gleich einen Platz gut gemacht und ist an 2 Stelle liegend das erste mal wieder über Start und Ziel gekommen. In der nächsten Runde hat er den Führenden stark unter Druck gesetzt und einen Fehler eiskalt ausgenutzt um in Führung zu gehen. Die nächsten Runden bot Daniel RC-Racing der Extraklasse und setzte ein sehenswertes Überholmanöver nach dem anderen. Er hat in dieser Phase dem Publikum sicher die Show des Tages geboten, faire Manöver ohne Fremdkontakt. Das Auto wurde gegen Ende immer instabiler und der zweite Andi gefolgt von Robby holten sukzessive auf. In der letzten Minute hatten die beiden Daniel eingeholt. Den Grund warum Daniels Auto schlecht gelegen ist wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, sollten ihn aber übehaupt erst am Ende des 2. Finales erkennen. In der vorletzten Runde hat Robby, mittlerweile zweiter, ein sehenswertes Manöver gesetzt um Daniel zu überholen. Leider touchierten die beiden, Robby konnte weiterfahren und Daniel hat den zweiten Platz an Andi verloren. Dennoch haben die drei eine großartige Show geboten und sind mit nur 5 Sekunden Zeitdifferenz über die Ziellinie gegangen.



Auch im zweiten Finale ist Daniel gut gestart, blieb aber vorerst an 3. Stelle. Nach ein paar Kurven hatte sich Daniel bereits auf den 2. Platz vorgeschoben und hat den Führenden ab diesem Zeitpunkt gleich gewaltig unter Druck gesetzt. Etwas verärgert darüber das er im vorigen Lauf durch das Überholmanöver am Ende des Rennens den sicher geglaubten Sieg und auch den ansich abgesicherten 2. Platz verloren zu haben, hat er jetzt zum wiederholten male an diesem Wochenende eine großartige Leistung geboten. Bald am ersten vorbeigezogen ist Daniel Runde um Runde schneller geworden und hat das gesamte Feld überrundet. Dann kam wie sooft in der Vergangenheit der Defektteufel. Der hintere Riemen ist gerissen und Daniel ist die letzte Minute mit einem Vorderrad Antrieb, ohne jegliche Haftung an der Hinterachse gefahren. Er hat den Vorsprung dennoch ins Ziel gerettet und als erster ins Ziel gekommen. Somit hat er den 2. Platz im B-Finale belegt.

PLATZHALTER 2. Start

Mein erstes A-Finale von 2. Position aus hat für mich gut begonnen. Am Start hat der TQ (Patrick?) in der zweiten Kurve soweit ausgeholt, dass ich die Einladung angenommen habe und innen vorbei gegangen bin. Er ist am Kurvenende plötlich wieder zurückgeschossen gekommen und hat meine linke Seite getroffen, woraufhin sein Auto von der Ideallinie abgekommen ist. Dort war relativ viel Schmutz sodaß er nicht mehr kontern konnte und letzlich auch den 2. Platz an Walter verloren hatte. In diesem Lauf konnte ich vorne weg fahren und hatte ein großartiges Rennen. Fehlerfrei mit viel Überrundungen den Lauf mit einer Runde Vorsprung und Bestzeit (10.768) gewonnen. Unser erster Sieg für HRT.

Der 2. Lauf hat mit einem Schreck begonnen. Als ich das Auto auf die Strecke gestellt habe war plötzlich keine Lenkund und kein Gas mehr da. Wir haben das Auto wieder von der Strecke geholt und alles mögliche probiert - neu binden, Akku getauscht, Stecker raus und rein hat dann schließlich gefruchtet und ich konnte den Lauf doch noch mitfahren. Unser Rennleiter Paul hat mir das ermöglicht, da er den Start etwas hinausgezögert hat. Mit einem Pulsschlag von geschätzten 200 und ohne eine Proberunde bin ich dann ins Rennen gegangen. Ich bin wieder relativ bald am TQ vorbei, habe mich dann aufgrund eines Fahrfehlers von mir aufs Dach gelegt. Damit habe ich fast eine Runde auf Walter verloren der die Führung übernommen hat. Ich habe relativ schnell wieder in meinen Rythmus gefunden und habe die halbe Runde relativ bald wieder aufgeholt. Ich konnte Walter im Infield überholen, wobei ich sagen muss, dass er auch etwas Platz gemacht hat. Ein sehr faires Manöver da ich heute der Schnellere war. Ich habe somit auch das zweite Finale mit einer Runde für mich entscheiden können, ein tolles Gefühl!

Paul, Robby, Markus und alle die mitgeholfen haben, haben uns ein tolles, verlängertes Mess-Renn-Wochende ermöglicht - sie haben großartige Arbeit geliefert.  Die Stimmung war großartig und die Rennen sind stressfrei zu fahren, wobei das beste ist, dass man erfahrene Leute hat die einem bei diversen Abstimmungsproblemen wirklich zur Hilfe gehen. Ich kann nur empfehlen bei den nächsten Funcup Rennen vorbeizuschauen und mitzumachen!


Die Modellbaumesse 2012 ist Geschichte, wir freuen uns jetzt schon aufs nächste Jahr!



Freitag, 26. Oktober 2012

2,4h Rennen 2012 Modellbaumesse Wien

Heute war der es endlich soweit, das 2,4h Rennen der Modellbaumesse ist über die Bühne gegangen! Die Vorzeichen standen nicht ganz so gut, nachdem wir beide gestern auf einer Geburtstagsfeier eingeladen waren und uns erst später als geplant von dort verabschiedet haben.

(Reifen-) Vorbereitung ist alles
Daniel hat die mit den ersten Installation Laps mit unserem T3 2012 begonnen und es hat sich bestätigt, was sich schon am Vortag bei unseren Setup-Arbeiten gezeigt hat. Extrem sicher im Infield und gutmütig zu fahren, was bei einer Rennzeit von 48 Minuten pro Lauf nicht unwichtig ist. Ein kleiner Tipp am Rande den ich hier weitergeben möchte ist, dass man auf Hallenstrecken mit mittlerem Grip am hintern (Kegel-) Differential ruhig mit einer Öl-Viskosität von 1.000-1.200 fahren kann. Das wird belohnt mit viel Grip auf der Hinterachse und gutmütigem Fahreigenschaften, auch wenns mal länger dauert.

Die Auslosung der Startplätze hat uns wieder mal auf den letzten Startplatz gestellt, wir sinds ja schon gewohnt. Beim ersten Lauf übernahm Daniel den Start und hat sich nach moderatem Start (irgendwann fahren wir wirklich beim Piep los) sukzessive nach vorne gearbeitet. Runde um Runde hat er den Abstand zum 3. verkürzt und hat mir das Auto an 2. Stelle liegend in der 18. Minuten übergeben. Ich bin zwar sehr sicher gefahren, habe aber sehr stark auf den 3. verloren, der im Halbe Sekunden Takt herangeflogen gekommen ist. Irgendwann zwischen 30. und 34. Minute hat mich das Team SchrankLager-Rennstall letzlich doch überholt und hat den Vorsprung ausgebaut. Zu diesem Zeitpunkt waren wir der Überzeugung das für uns nicht mehr als der dritte Platz zu holen sein wird. Wir waren die einzigen die in diesem Lauf mit zwei Boxenstopps geplant haben. Dieser war in der 36. Minute fällig und ich habe an Daniel übergeben. Der ist das Rennen sehr souverän ohne Fehler fertig gefahren und hat den 3. Platz sicher nach Hause gefahren. Wir haben in diesem Lauf unser vorher gesetztes Ziel (mehr als 200 Runden) erreicht und haben den Lauf mit Laufbestzeit von 11.895 (zweitschnellste Zeit 11,998) und ingesamt 204 Runden beendet.

Ein Kurzvideo von Daniels Start: 


Ich habe den zweiten Start in Angriff genommen und hatte gleich mit einer großen Überraschung zu kämpfen: laut Reglement durften wir durch die Park Fermé Regel nicht am Auto arbeiten, was auch das Auftragen von Reifenhaftmittel betroffen hat. Irgendwie hatte ich den komischen Eindruck, dass sich das nicht bis zum letzten Teilnehmer herumgesprochnen hat. Ich musste mit einem extrem schlecht fahrbaren Auto zurecht kommen und bin mehr gerutscht als eine gescheite Linie gefahren. Ich habe somit die ersten Runden keine Chance gehabt und bin am letzten Platz herumgekurvt. Dann passierte dass, was ein 2,4h Rennen so spannend und zu einer echten Herausforderung macht: Die anderen Teams hatten nach und nach Defekte und mich hat es mit dem mangels Haftmittel extrem instabilen Heck meines Xray an den zweiten Platz vorgespult. Wir haben in diesem Lauf die Taktik abgeändert und haben versucht mit nur einem Akku (CS 7200) durchzufahren. Das Reglement hat zugelassen, dass wir während eines Stopps Haftmittel auf die Reifen auftragen dürfen. Das haben wir auch nach dem ersten Fahrerwechsel gemacht. Daniel hatte somit wieder das gutmütige Auto wie wir es vom Training her kannten und hat sich in den nächsten Runden an den ersten herangearbeitet und diesem bei deren Boxenstopp überholt. Ich habe bei Übernahme Daniels Kurs weiterverfolgt und mich sukzessive vom 2. absetzen können. Bei der letzten Übergabe hat das Team MoDelis nur mehr eine halbe Runde Rückstand gehabt. Daniel ist sicher weitergefahren und hat den Lauf mit 196 Runden und (sage und schreibe nach 48 Minuten Rennzeit) 6 Sekunden Vorsprung ins Ziel gebracht. Am Ende stand somit unser erster gewonnener Lauf und 196 Runden zu Buche, an unsere im ersten Durchgang gesetzte Bestzeit kam niemand heran.

Entspannung vor dem 3. Finale
Der dritte Lauf war dann nach unserem Geschmack. Im Wissen die Taktik beizubehalten (4 Fahrerwechsel, 1 Akkuwechsel) habe ich dadurch, dass wir im letzten Lauf nochmal in der 40 Minute Haftmittel auf die Reifen geschmiert hatten, von Beginn an guten Grip. Am Start habe ich einen Platz gut gemacht, durch die Rangeleien vor mir bin ich Platz um Platz nach vorne gefahren und habe in der 3. Runde die Führung übernommen. Der Xray ist gut gelegen und ich habe gemerkt, das einiges möglich war. In dieser Zeit hatte ich die stärkste Phase in diesem Rennen und ich konnte meinen Vorsprung laufend ausbauen. Nach ca. 8 Minuten habe ich mir es zum Ziel gemacht eine Runde Vorsprung für Daniel herauszufahren, damit dieser mit etwas weniger Druck (was bei 200 Zuschauern nicht unbedingt einfach ist) in seinen Lauf gehen kann. Aus der Formel 1 abgekupfert, habe ich genau zu dem Zeitpunkt die Fernsteuerung übergeben, als ich wieder als Führender auf das Feld zum Überrunden aufgelaufen bin, damit ich hier nicht unnötig Zeit mit Überholmanövern verliere. Letzlich habe ich mit 1 1/2 Runden Vorsprung in der 18 Minute an Daniel übergeben, dieser ist nach dem Boxenstopp in der 25 Minute nur eine Platz nach hinten gefallen. Vom 2. Platz wegfahrend hat Daniel seine Bärenstärke an diesem Renntag einmal mehr unter Beweis gestellt und hat sich in großen Sprüngen an den Führenden herangearbeitet. Das führende Team ging an die Box, als Daniel bereits wieder hinter ihnen war und er hat wieder die Führung übernommen und diese wieder auf die ursprünglichen 1 1/2 Runden ausgebaut. In der 30. Minute hat Daniel mir das Auto wieder übergeben, lt. Reglement haben wir nochmals die Reifen mit Haftmittel beschmiert. Ich habe es geschafft den Vorsprung auf 2 Runden auszubauen. Am Ende habe ich es dabei belassen den Vorsprung zu verwalten und bin den Lauf ohne Risiko fertig gefahren. Am Ende habe ich 1 Runde und 6 Sekunden Vorsprung ins Ziel gebracht (199 Runden, zweitbeste Laufzeit).

Unsere sichere Fahrweise hat uns an diesem Tag den 2. Gesamtrang eingebracht, ein sensationelles Ergebnis für uns!

Unser Dank gilt neben unserem Boxenchef Spiri natürlich den Oganisatoren des tollen Rennens, allen voran Paul Srna, der es wieder geschafft hat ein unvergessliches 2,4h Messerennen zu organisieren. Vergessen möchte ich natürlich nicht Robby, der für den Aufbau des tollen Kurses verantwortlich zeigte!




Stolze Zweite - HacksteinerHandl Racing Team