Heute habe ich die Trainingssaison mit meinem Xray T4 auf Asphalt eröffnet. Leider war der Anfang eher bescheiden, das Setup nur mittelmäßig. Am schlechtesten ist das Auto in der engen Passage im Infield gelegen.
Wir haben versucht durch einige Änderungen am Setup schrittweise ein paar Zehntel besser zu werden, aber der Xray liegt noch immer nicht so wie es sein soll bzw. wie die Performance in der Halle war.
Zuerst habe ich die Dämpfer neu gemacht und vorne 450er Öl verwendet, hinten bin ich bei dem 350er Öl geblieben. Das hat schon eine erste Besserung gebracht. Als nächstes haben wir die Höhe des Autos und den Ausfederweg nochmal nachgestellt. Der Ausfederweg (vorne 6 hinten 5) hat das Auto beim Anbremsen deutlich stabiler gemacht.
Die Federn habe ich gleich gelassen - beim nächsten Test werde ich vorne die progressiven Dämpfer probieren und die Winkel etwas verändern.
Die Bestzeit lag bei bescheidenen 22:992,
keep racing
Wir fahren seit September 2010 gemeinsam ferngesteuerte Autos. Um dem Kind einen Namen zu geben haben wir HRT (Hacksteiner Handl Racing Team) gegründet und freuen uns darauf einen kleinen Einblick in das tolle Hobby RC-Racing zu geben.
Samstag, 27. April 2013
Montag, 15. April 2013
HPI Challenge MRC Wr. Neustadt
bedeutete ebenfalls die Eröffnung der Outdoor-Saison. Für einige von uns spannend, da wir die neuen Autos (so zum Beispiel ich und mein T4) noch nicht auf Asphalt bewegt hatten. Der Grundstein der Erkenntnisse wurde am Samstag beim freien Training gelegt. Um noch auf halbwegs freier Bahn zu fahren sind wir dieses mal bereits am Vormittag angereist. Die Strecke zeigte sich in hervorragendem Zustand und das Layout war aus meiner Sicht sehr schnell gelegt. Eine Besonderheit der Strecke ist bestimmt der etwas wellige Asphalt und einige Unebenheiten in der Strecke - so fällt zum Beispiel vor der langen gerade die Strecke etwas zum Kurvenscheitelpunkt ab - wo gibts sowas noch, ach ja richtig, in Indianapolis.
| Setup finden |
Sonntag um 7 Uhr aufstehen ist ein eindeutiger Nachteil an unserem Hobby. Aber das gehört halt dazu, wenn man noch einen Trainingsakku vor Beginn der gezeiteten Vorläufe fahren möchte. Aber irgendwie hat das HRTsche Zeitmanagement diesmal überhaupt nicht funktioniert, sodaß wir erst um halb neun auf der Strecke waren, dem offiziellen Ende des Trainings, gerade richtig zu Fahrerbesprechung. Die Wetterprognose sagte uns einen schönen Sonntag mit zwischenzeitlicher Bewölkung bei wenig Wind voraus.
Also wieder einmal Anlauf nehmen und (endlich wieder) ins A-Finale fahren war die Devise. Ich bin dieses
Der 2. Finallauf war an diesem Tage der beste Lauf, für mich als Fahrer und wie Holzi und ich nach dem
Der 3. Finallauf fällt, für mich, in die Kategorie "sche brauchst net sei". Ich hatte wieder einen guten Start und hatte durch den 2. Finallauf das Gefühlt Holzi an diesem Tag wirklich fordern zu können. Ich konnte ihn auch unter Druck setzen, nur habe ich dann einen gröberen Schnitzer gehabt, der mich an den 4. Platz geworfen hat - hinter Andi und Wolfgang. Nachdem ich nach meinem Fehler einiges an Zeit verloren hatte musste ich zuerst die Lücke zu den beiden aufzuschließen. Das ist mir in kleinen Schritten gelungen, sodaß ich nach 6 Minuten den Anschluss gefunden hatte. Ich muß sagen, das was ich davor schon geboten gekommen habe war tolles Racing der beiden. Aufschließen war eine Sache, überholen ist dann schon wieder eine ganz andere. Ich habe versucht den Abstand so gering wie möglich zu halten - zu diesem Zeitpunkt war Andi 3. - und dennoch etwas Druck auzubauen, dass eventuell einer der beiden einen Fehler macht. Dann kam der für mich große Glücksmoment, Andi wollte im Infield überholen, touchiert Wolfgang und beide haben sich ineinander verhakt. Ich bin auf der Ideallinie geblieben und hatte das Glück unbeschadet an den beiden durchzuschlüpfen. Noch 2 Runden gefahren und 5 Sekunden an zweiter Stelle Vorsprung auf den dritten Wolfgang ins Ziel gebracht. Holzi hat den Lauf mit einem Vorsprung von 9 Sekunden gewonnen.
Somit hieß der Sieger im B-Finale Holzi und ich belegte den 2. Platz. Gralulation an dieser Stelle!
Hier gehts zum Gesamtergebnis der Klasse 17,5T!
Das A-Finale hat Toni gewonnen - Videos der 3 Läufe gibt es hier.
Was sonst noch aufgefallen ist?
- tolle Organisation durch den MRC Wr. Neustadt - ein supersympathischer Club mit einem tollen Obmann.
- das während dem Rennen ein Kommentator super ist - weil dann erstens Spannung aufgebaut wird und dieser zweitens den Lauf schön flüssig halten kann
- es toll wäre ich jemanden finden würde, der auch meine Finalläufe auf Video aufnimmt wenn Daniel nicht dabei ist.
- ich viel mehr trainieren muß wenn ich irgendwann wieder ins A-Finale möchte (wann sperrt nochmal "mein" Club auf - keine Ahnung, den der letzte Eintrag auf der HP/Blog ist vom Hallencup im März :-()
Ich freue mich auf den nächsten Lauf - 11./12. Mai in Grafenwörth!
Keep Racing
Dienstag, 2. April 2013
RC Car Setup
Neue Seite ist online - Tipps und Tricks zum Thema Setup!
Ich habe versucht in einfacher Sprache das Thema Setup beim RC-Car aufzuarbeiten. Wird natürlich laufend ergänzt!
Keep Racing!
Ich habe versucht in einfacher Sprache das Thema Setup beim RC-Car aufzuarbeiten. Wird natürlich laufend ergänzt!
Keep Racing!
Sonntag, 31. März 2013
Vorbereitung Xray T4 für Asphalt
Man hat immer den Eindruck das man in der Wintersaison zu wenig gefahren ist. So auch dieses Jahr - die magere Ausbeute waren 2 Rennen und in Summe nicht mehr als 6 Trainingsnachmittage in Traiskirchen beim MAC.
Umso mehr freuen wir uns auf die Outdoor Saison und dafür sind ein paar Vorbereitungen am RC-Car notwendig! Der Unterschied von den Teppichen zur Halle liegt nicht nur am Grip sondern auch an der Größe der Rennstrecken - in der Halle ist oft mehr Beschleunigung gefragt, auf den Strecken draußen fast immer Top Speed.
| Deswegen ist reinigen notwendig |
| Kugellager und Gelenke |
Aber alles der Reihe nach. Als erstes ist es nicht unwichtig das Auto von grundauf zu reinigen. D.h. alle Kugellager werden ausgebaut, gereinigt und in WD-Öl eingelegt damit sie wieder freiläufig werden. Außerdem sollte man nicht unterschätzen, dass das die Lebensdauer der Lager um einiges verlängert. Dann wird das Chassis ebenfalls gereinigt und alle Gelenke von Teppichfuseln befreit und neu mit Fett eingeschmiert.
| Praktisch: Savöx Servo Schachtel zum Reinigen |
Die Kugellager bleiben jetzt für ca. 6 Sunden im WD-Öl eingelegt und werden dann abgetrocknet und mit Kugellageröl eingeölt. Folgende Änderungen kann man grundsätzlich am Setup in Betracht ziehen:
- Dämpfer flacher Stellen
- weicheres Öl in die Dämpfer geben (weil Strecken unebener als Teppich sind)
- C-Hub 0-4 Grad verbauen (wenn vorhanden)
- Roll Center wieder nach unten
- Sturz 0,5-1,5 Grad
- Ausfederweg wieder etwas höher verbauen ( BSP Vo. 6 - Hi. 5: grundsätzlich gilt vorne mehr Ausfederweg, dann mehr Lenkung, hinten mehr Ausfederweg mehr Rear Traction)
- Fahrzeughöhe nach oben (5-6)
- Übersetzung grundsätzlich länger gestalten (für HPI Challenge volle 4,51)
- Speziell für Xray: Diff Position Vorne oben und Hinten unten!
Von diesen grundsätzlichen Änderungen ausgehend kann man als Standard beginnen und dann am Feinschliff auf der Strecke arbeiten. Wichtig ist es die Dämpferhärten im Auge zu halten und etwas zu testen, da sind auch draußen ein paar Zehntel versteckt.
Ich freue mich auf das nächste Rennen in 14 Tagen beim MRC Wr. Neutstadt - ich hoffe wir brauchen keine Schneeketten!
Keep Racing
| Ordnung soll sein am Arbeitsplatz |
| Einfärbig ist fad |
| Damit ich meinen Namen in der Hektik nicht vergesse |
Montag, 11. März 2013
HPI Challenge Wr. Neudorf
Am Wochenende war es endlich wieder so weit - it´s Challenge Time. Am Samstag waren wir um 8 Uhr vor Ort, als Mitlgied des Veranstalters ERC Wr. Neudorf und haben mit dem Aufbau der Strecke geholfen. Ausgesucht hat den Kurs Philipp - ein sehr kurvenreiches aber schön zu fahrendes Layout. Nachdem der Teppich und die Strecke verlegt wurde ging es ins freie Training, dass bis 13 Uhr noch ohne Gruppeneinteilung gefahren wurde. Dann erfolgte, aufgrund der Vielzahl von Teilnehmern, ein gezeites Training nach Gruppen. Der Vorteil ist, dass man hier direkte Vergleiche ziehen kann, der Nachteil zeigt sich in der Wartezeit während den einzelnen Läufen. Wir haben bereits am Vormittag viel am Setup (Rennsetup siehe Reiter Setup) gearbeitet und uns sukzessive verbessert. Am Sonntag begannen wie immer um 9:00 Uhr die Vorläufe. Daniel hat seinen ersten Vorlauf ausgelassen, Ausschlafzeit am Sonntag muß schließlich auch sein. Ich bin als 8er in den Vorlauf gegangen und es hat sich schnell gezeigt, dass ich gut mithalten kann. Leider bin ich ab der 9 Runde sehr nervös geworden und habe wieder zwei Plätze verloren. Den genauen Grund weiß ich nicht, aber es ist halt doch ein Rennen. Abschließen konnte ich den ersten Vorlauf an fünfter Stelle, ein kleiner Vorteil, da ich ab dem nächsten Lauf nicht mehr von ganz hinten starten musste.
Besser gelaufen ist es dann für mich im zweiten Vorlauf: ich konnte von Beginn an schnelle Zeiten drehen und habe diesmal meinen Rythmus beibehalten. Profitiert habe ich vom Ausfall unserer zwei schnellsten Fahrer aus dem ersten Lauf - Toni und Christian - wodurch ich diesen Lauf mit einer Bestzeit von 17.761 gewonnen habe. Daniel kam mit dem Kurs noch überhaupt nicht zurecht und belegte aufgrund eines dummen Setup Fehlers, den wir erst im nächsten Vorlauf beheben konnten, den 6. Platz.
Im vierten Vorlauf ging es für mich um den Einzug ins A-Finale und Daniel die Rettung des B-Finales. Ich habe mein Ziel trotz eines guten Laufes leider verpasst, Daniel konnte sich als Gesamt 19er ins B-Finale fahren.
Für mich waren die Finale Neuland, da ich das erste mal von ganz vorne gestartet bin, was mir zugegebenermaßen etwas Probleme gemacht hat. Im ersten Lauf habe ich das Auto gleich in der zweiten Kurve über die Bande geworfen, was mich an die letzte Stelle des Starterfeldes geworfen hat. Daniel ist gut durchgekommen und war zwischenzeitlich an 4. Stelle. Leider hat er durch einige Fehler und einiger Flugeinlagen den Lauf als 10.er beendet. Ich konnte mich wieder durch das Feld durchkämpfen und bin an 2. Stelle durch´s Ziel gegangen. Wehmutstropfen in diesem Lauf war, das ich Andreas eine gute Platzierung gekostet habe, da er mich als schnelleren Fahrer rücküberrunden gelassen hat und unmittelbar nachher von einem nachkommenden Fahrzeug abgeschossen wurde und somit eine Runde und den zweiten Platz in diesem Finale an mich verloren hatte. Da ich die nächsten Läufe gewonnen habe und dieser Lauf mein Streichresultat war, hätte es, zumindest am Sieg nichts geändert, für Andreas wäre wohl eine bessere Endplatzierung herausgekommen. Ich habe mich nach dem Lauf entschuldigt und er hat als fairer Sportsmann diese auch angenommen.
Bei unserem zweiten Finale musste der Start nach einer Massenkarambolage am Start abgebrochen und wiederholt werden. Diesmal bin zweimal sehr gut weggekommen und bin als Führender in die ersten Runden gegangen. Die Führung habe ich in der 4 Runde abgeben müssen, nachdem ich (wiedereinmal), über die Begrenzung gesegelt bin. Norbert, der an diesem Woche extrem stark gefahren ist, hat die Führung übernommen und Wolfgang den zweiten Platz. Ich konnte Wolfgang bereits drei Runden darauf wieder überholen und hab mich dann zehntelweise an Norbert herangekämpft und konnte ihn nach den Überrunden letzlich überholen und den Lauf mit 10 Sekunden Vorsprung gewinnen. Daniel war zwischenzeitlich wieder vorne dabei (zweitweise 3er!) und hat durch einige Fahrfehler letzlich den 8. Platz belegt.
Daniel hatte diesmal einen halbwegs soliden Lauf ohne gröbere Zwischenfälle und konnte den 8. Platz verbuchen.
Der Sieg im B-Finale ging somit mit zwei 1. Plätzen (11. Gesamtrang) an mich und Daniel belegte den 20. Endrang.
Was sonst noch aufgefallen ist:
- Trotz einer Vielzahl von Startern perfekte Organiation und reibungsloser Ablauf
- Jeweils eine Stop and Go Strafe für mich und für Daniel (lt. Zuschauern jedoch nicht berechtigt - aber es gilt Fair Play und ein Rennleiter hat definitiv keinen einfachen Job)
- Das in der Klasse 17,5T 25 Fahrer an den Start gegangen sind und in der Klasse 10,5T nicht einer. Da ist aus unserer Sicht Handlungsbedarf gegeben, da die Klasse 17,5T für "Nachwuchsfahrer" zählen sollte und wir eine grobe Abweichung in den gebotenen Leistungen sehen, da Starter antreten, die auch in der österreichischen Staatsmeisterschaft fahren (oder gefahren sind - von Titelträgern bis A-Finalisten) und gegen diese man als wirklicher Hobby-Fahrer schlichtweg Chancenlos ist. Die ersten 8. der Endwertung könnten in jedem Fall auch in der schnelleren Klasse sich dem Bewerb stellen, dann wäre hier auch ein vernünftiger "Wettkampf" möglich, mit Chancengleichheit in beiden gefahrenen Klassen, nämlich 17,5T UND 10,5T
- Das sich Training und Setup - Arbeit doch bezahlt macht
Mittwoch, 6. März 2013
Neue Karosserie
Die erste Karosserie ist nahezu fertig und ich bin sehr zufrieden. Ich kann RC-Airbrush wirklich weiterempfehlen!
Sonntag, 3. März 2013
Übersicht Federhärten Xray T4
Vorbereitungen für die HPI Challenge in Wr. Neudorf
Nachdem wir 3 von 4 Rennen aus unterschiedlichsten Gründen versäumt haben, können wir kommendes Wochenende endlich wieder bei einer HPI Challenge an den Start gehen. Das erfreulichste daran ist die aktuelle Nennliste - diese zeigt bis heute 17 Starter in unserer Klasse, also wieder mal richtiges Rennfeeling.
Ich habe heute diverse Vorarbeiten an meinem T4 vorgenommen:
Als erstes hab ich den Ausfederweg (Droop) überprüft und ihn wieder mit 6 (vorne) und 5 (hinten) eingerichtet. Als nächstes habe ich die Höhe des Autos angepasst und zu letzt Spur und Sturz eingestellt. Ein komplettes Setup-Sheet gibt es nach dem Rennen.
Einige Dinge sind bei den letzten Tests offen geblieben, diese werden direkt in Wr. Neudorf getestet:
- dünneres Top Deck (1,6mm)
- Fahren ohne Xray-Akkuhalterung --> mehr Flex
- rundum 350er Öl bei gleichen Dämpfern
Keep Racing,
Freitag, 1. März 2013
Test in Traiskirchen
Der Differential Test beim MAC Traiskirchen war sehr spannend und aufschlussreich. Zuerst überraschend, bei genauerer Überlegung und Rückfrage im größten RC-Forum in Österreich, auch irgendwie logisch.
Das härtere Öl bewirkt, dass sich das kurven-innere Rad nicht so schnell dreht, wodurch das Auto gutmütiger zu fahren ist. Der überraschende Teil dabei war für mich, dass durch härteres Difföl auch mehr Lenkung gegeben ist, zumindest war dies mein Eindruck und ich hätte genau das Gegenteil erwartet.
Die Wahl des richtigen Öl's hängt wohl sehr vom Streckenlayout ab und es bleibt einem nicht erspart beide Varianten auszuprobieren (ein Öl am oberen Ende -sprich 3.000 Indoor und unterem 700) um so zum richtigen Schluss zu kommen.
Auf die Rundenzeiten umgelegt war ich mit dem weichen Diff Öl öfters unter 11 Sekunden, die schnellste Zeit bin ich allerdings mit dem härteren Öl gefahren - 10.546. Das Setupsheet hierzu werde ich demnächst auf die Seite kopieren.
Grundsätzlich ziehe ich die Schlussfolgerung dass,
a) bei Strecken mit viel Grip und/oder wenig Kurven härteres Differential Öl und
b) bei Strecken mit wenig Grip oder vielen Kurven weicheres Differential Öl
verwendet werden können.
Um auf der Strecke auch eine gute Figur zu machen, habe ich mich entschieden die Künste eines Airbrusher's in Anspruch zu nehmen. Bis dato hat alles echt großartig geklappt und ich kann Manfred schon jetzt guten Herzens weiterempfehlen. Super verlässlich und auf den Fotos auf seiner Seite ist zu erkennen, dass er das Airbrush auch super macht! Die Entwürfe schauen so aus, die fertigen Karosserien folgen demnächst:
Das härtere Öl bewirkt, dass sich das kurven-innere Rad nicht so schnell dreht, wodurch das Auto gutmütiger zu fahren ist. Der überraschende Teil dabei war für mich, dass durch härteres Difföl auch mehr Lenkung gegeben ist, zumindest war dies mein Eindruck und ich hätte genau das Gegenteil erwartet.Die Wahl des richtigen Öl's hängt wohl sehr vom Streckenlayout ab und es bleibt einem nicht erspart beide Varianten auszuprobieren (ein Öl am oberen Ende -sprich 3.000 Indoor und unterem 700) um so zum richtigen Schluss zu kommen.
Auf die Rundenzeiten umgelegt war ich mit dem weichen Diff Öl öfters unter 11 Sekunden, die schnellste Zeit bin ich allerdings mit dem härteren Öl gefahren - 10.546. Das Setupsheet hierzu werde ich demnächst auf die Seite kopieren.
Grundsätzlich ziehe ich die Schlussfolgerung dass,
a) bei Strecken mit viel Grip und/oder wenig Kurven härteres Differential Öl und
b) bei Strecken mit wenig Grip oder vielen Kurven weicheres Differential Öl
verwendet werden können.
Um auf der Strecke auch eine gute Figur zu machen, habe ich mich entschieden die Künste eines Airbrusher's in Anspruch zu nehmen. Bis dato hat alles echt großartig geklappt und ich kann Manfred schon jetzt guten Herzens weiterempfehlen. Super verlässlich und auf den Fotos auf seiner Seite ist zu erkennen, dass er das Airbrush auch super macht! Die Entwürfe schauen so aus, die fertigen Karosserien folgen demnächst:
Mittwoch, 27. Februar 2013
RC Differentiale Test
Heute NM gehts wieder zum Training nach Traiskirchen. Programm für heute: Differential Tests: ich habe 4 Diffs mit unterschiedlichen Ölen befüllt (700, 1000, 1300, 2000) und werde alle 4 Testen und die Auswirkungen auf die Rundenzeiten anschauen.
Ich habe folgendes in einem Forum gelesen: je besser die Traktion auf der Strecke, desto härter soll/kann das Diff-Öl sein.
Ein Bericht erfolgt in den nächsten Tagen:
Ich habe folgendes in einem Forum gelesen: je besser die Traktion auf der Strecke, desto härter soll/kann das Diff-Öl sein.
Ein Bericht erfolgt in den nächsten Tagen:
Samstag, 23. Februar 2013
Lexankarosserie zuschneiden
Immer wenn ich die Karos der "Profis" sehe frage ich mich wie diese die Karos so perfekt ausschneiden können. Oder wer kennt das nicht, die neue Karo gekauft, die Löcher gebohrt und dann sitzt die Karosserie schief auf dem Chassis. Hier ein paar Tipps die ganz gut funktionieren:
Danach schneide ich die Karosserie an der Unterkante gerade aus - die Reifenkästen und der hintere Teil der Karosserie werden jetzt noch nicht geschnitten. Als nächstes kommt der heiklste Teil beim Zuschneiden einer Karosserie: die Reifenkästen. Schneidet man dies mit der Schere werden sie nicht gleichmäßig sondern eckig und die Kanten sind ausgzupft.
Nachdem man die Karosserie eingeritzt hat wird von unten soweit mit der Schere geschnitten, wie man einen schönen geraden Schnitt hinbekommt (vorne und hinten) - ab dem Zeitpunkt wo man einen "ausgefransten" Schnitt bekommen würde wird der Radkasten einfach an der vorher geritzten Perforation "abgerissen". Diese Kante wird viel runder als jeder Schnitt. Siehe Video:
Am Schluss wird noch die Rückseite geschnitten - am Besten auf 2 Etappen, zuerst von links nach rechts und dann in die entgegengesetzte Richtung (von anfangen und dann nach oben gerade werden) und fertig ist eine gelungene Karosserie, bereit für die Lackierung:
Donnerstag, 21. Februar 2013
Training beim MAC Traiskirchen
Gestern war es wieder mal soweit, Training beim MAC-Traiskirchen. Schon bei den estern Metern hat sich gezeigt, dass ich den Xray T4 auf eine neue Streckenbegebenheit abstimmen musste. Am Wochenende war in der Halle ein 1:12 Staatsmeisterschaftslauf und die Strecke hatte unfassbar viel Grip. Somit hat sich die Gretchenfrage gestellt - wie bekomme ich ein halbwegs gutmütiges Auto zu stande, dass nicht "eckig" um bzw. in die Kurve geht.
Der erste Schritt war die Dämpfer vorne etwas härter zu machen, zuerst mit anderen Federn, letzlich mit einem etwas härteren Dämpferöl (MM 500). Das hat schon Wirkung gezeigt, endgültig verbessert hat das Fahrverhalten das ich vorne mit den Dämpfern um einen Befestigungspunkt nach innen gerückt bin und auf dem Topdeck die mittleren Schrauben entfernt habe.
Die neue Motor und Reglerkombination hat sich bewährt und läuft einwandfrei. So konnte ich gemütlich 8 Akkus fahren und meine eigene Bestzeit auf 10.453 senken. Sehr gefreut hat mich, dass ich es endlich geschafft habe (trotz nicht Anpassung der Übersetzung - in Traiskirchen ist es schneller mit einem Zahn weniger am Ritzel zu fahren als im Reglement der HPI Challenge vorgescrhrieben zu fahren) die durchschnittlichen Rundenzeiten auf knapp 11.000 zu drücken.
Nächste Woche gibts noch ein Training und dann gehts ab nach Wr. Neudorf zur Challenge - wieder mit weniger Grip auf dem Teppich.
Der erste Schritt war die Dämpfer vorne etwas härter zu machen, zuerst mit anderen Federn, letzlich mit einem etwas härteren Dämpferöl (MM 500). Das hat schon Wirkung gezeigt, endgültig verbessert hat das Fahrverhalten das ich vorne mit den Dämpfern um einen Befestigungspunkt nach innen gerückt bin und auf dem Topdeck die mittleren Schrauben entfernt habe.
Die neue Motor und Reglerkombination hat sich bewährt und läuft einwandfrei. So konnte ich gemütlich 8 Akkus fahren und meine eigene Bestzeit auf 10.453 senken. Sehr gefreut hat mich, dass ich es endlich geschafft habe (trotz nicht Anpassung der Übersetzung - in Traiskirchen ist es schneller mit einem Zahn weniger am Ritzel zu fahren als im Reglement der HPI Challenge vorgescrhrieben zu fahren) die durchschnittlichen Rundenzeiten auf knapp 11.000 zu drücken.
Nächste Woche gibts noch ein Training und dann gehts ab nach Wr. Neudorf zur Challenge - wieder mit weniger Grip auf dem Teppich.
| Xray T4 |
| Endlich persönliche Bestzeit |
Mittwoch, 13. Februar 2013
Start in 2013
Ich habe mich entschlossen neben der Klasse 17,5T zukünftig auch in der Formel 1 starten. Hauptsächlicher Grund war das der HPI Pro Ten Baukasten, welcher mittlerweile aufgelassen wurde, im Abverkauf ist und um ein Drittel des Preises zu haben war.
Der Zusammenbau ist sehr einfach, einzig bei den Schrauben muss man aufpassen, das man mit diesen die Plastikteile nicht "abdreht". Mit dem Verbau der Elektrik ist der Wagen auch in ein paar Stunden fahrfertig. Ich habe die Standard Elektrik des Reglements der HPI Challenge verbaut und dem Wagen (rein aus Bequemlichkeit) eine eigene Fernsteuerung gegönnt - die Sanwa MX-V.
Als Formel 1 Fan kann man sich bei der Lackierung der Karosserie voll entfalten. Da ich davon ausgehe bei den Rennen nicht auf den vorderen Plätzen mitfahre, habe ich eine Lackierung von einem sogenannten "Nachzügler-Team" gewählt. Die Decals habe ich in einem Shop in Übersee gefunden und die Farbe stammt von LRP:
Der Zusammenbau des Pro Ten gestaltet sich sehr einfach, wenngleich noch komplett die Erfahrung mit dem Setup fehlt. Von Beginn an sollte man die erlaubten Tuning-Teile laut Reglement verbauen, diese bringen ein etwas gutmütigeres Fahren (vor allem der Dämpfer).
Der Zusammenbau ist sehr einfach, einzig bei den Schrauben muss man aufpassen, das man mit diesen die Plastikteile nicht "abdreht". Mit dem Verbau der Elektrik ist der Wagen auch in ein paar Stunden fahrfertig. Ich habe die Standard Elektrik des Reglements der HPI Challenge verbaut und dem Wagen (rein aus Bequemlichkeit) eine eigene Fernsteuerung gegönnt - die Sanwa MX-V.
Als Formel 1 Fan kann man sich bei der Lackierung der Karosserie voll entfalten. Da ich davon ausgehe bei den Rennen nicht auf den vorderen Plätzen mitfahre, habe ich eine Lackierung von einem sogenannten "Nachzügler-Team" gewählt. Die Decals habe ich in einem Shop in Übersee gefunden und die Farbe stammt von LRP:
Zum Testen bin ich noch nicht gekommen, werde aber vermutlich die ersten Runden auf der Challenge in Wr. Neudorf am 10.3. fahren.
Mein Hauptaugenmerk liegt nach wie vor auf der Klasse 17,5T und dem Xray T4. Diesem habe ich nach dem letzten Test in Traiskirchen einer Generalreinigung unterzogen und ein Technik Upgrade gegönnt. Zum einen habe ich den Lüfter wieder montiert, zum anderen bin ich vom SPX Regler auf den LRP Flow umgestiegen, ebenfalls mit Lüfer:
Zu guter letzt noch ein paar Impressionen vom letzten Training in Traiskirchen, Fahrer Daniel mit dem Xray T3 2012 und 17,5T LRP Austattung. An diesem Tag haben wir viel Testarbeit abgespult und die Autos um gut 5 Zehntel verbessert:
Sonntag, 25. November 2012
2. Lauf HPI Challenge Wr. Neudorf
Der 2. Lauf dieser Saison war zeitgleich unser erster Lauf in diesem HPI-Challenge Jahr. Das wirklich erfreuliche war, was in unserer Klasse 17,5T 18 Starter waren, eine stattliche Anzahl im Vergleich zum letzten Jahr.
Den Samstag haben wir genutzt um ausgiebig zu testen un dein ordentliches Setup zu finden. Das ist uns beiden sehr gut gelungen. Eines hat sich in jedem Fall bestätigt, der Xray gehört um einiges weicher abgestimmt als andere Autos. Der Versuch auf einem Teppich mit viel Grip hinten ein 1200er Öl zu fahren hat sich nicht gelohnt - max. ein 1000er ist empfehlenswert.
Der erste Vorlauf am Sonntag (Daniel und ich waren in der gleichen Gruppe) war leider für mich eine ziemliche Niederlage. Zwar bin ich sensationell gestartet und habe alle Autos bis auf einen überrundet und war auf Kurs 23 Runden, leider hat sich dann vor mir ein Auto gedreht und ich bin, zwar nicht schnell aber doch, in das Auto reingekracht. Ich konnte den Lauf nicht beenden und musste im nächten Lauf vom letzten Startplatz ins Rennen gehen. Ich konnte mich zwar noch für A-Finale qualifizieren, aber mehr als ein 10. Startplatz war nicht drinnen.
Daniel war in der ersten Runde noch auf Kurs A-Finale, war aber letzlich TQ im B-Finale. Dort ist er sensationell gefahren und hat alle 3. Läufe souverän für sich entscheiden können.
Bei mir war nicht viel drinnen, mit der Brechstange geht leider nichts, somit war der 9. Platz festgenagelt.
In 2 Wohcen gehts nach Leoben, keep Racing.
Den Samstag haben wir genutzt um ausgiebig zu testen un dein ordentliches Setup zu finden. Das ist uns beiden sehr gut gelungen. Eines hat sich in jedem Fall bestätigt, der Xray gehört um einiges weicher abgestimmt als andere Autos. Der Versuch auf einem Teppich mit viel Grip hinten ein 1200er Öl zu fahren hat sich nicht gelohnt - max. ein 1000er ist empfehlenswert.
Der erste Vorlauf am Sonntag (Daniel und ich waren in der gleichen Gruppe) war leider für mich eine ziemliche Niederlage. Zwar bin ich sensationell gestartet und habe alle Autos bis auf einen überrundet und war auf Kurs 23 Runden, leider hat sich dann vor mir ein Auto gedreht und ich bin, zwar nicht schnell aber doch, in das Auto reingekracht. Ich konnte den Lauf nicht beenden und musste im nächten Lauf vom letzten Startplatz ins Rennen gehen. Ich konnte mich zwar noch für A-Finale qualifizieren, aber mehr als ein 10. Startplatz war nicht drinnen.
Daniel war in der ersten Runde noch auf Kurs A-Finale, war aber letzlich TQ im B-Finale. Dort ist er sensationell gefahren und hat alle 3. Läufe souverän für sich entscheiden können.
Bei mir war nicht viel drinnen, mit der Brechstange geht leider nichts, somit war der 9. Platz festgenagelt.
In 2 Wohcen gehts nach Leoben, keep Racing.
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