Samstag, 22. November 2014

Neue Formel Karo

Ohne Caterham Karosserie ist die Formel nur der halbe Spaß... deswegen:




Freitag, 21. November 2014

Tipps Serpent F110

Der Serpent F110 hat mich von Anfang an fasziniert. Unter den gängigen Formel Chassis ist der Serpent u.a. wegen seiner Vorderradaufhängung, die jede noch so kleine Einstellung ermöglicht, ein absolut taugliches Wettberwerbsfahrzeug. Der Zusammenbau ist aber ziemlich knifflig und man sollte sich dafür durchaus Zeit nehmen und eine Schublehre ist unverzichtbar.

Zur Anpassung des Autos an die Strecke empfiehlt es sich noch unterschiedliche Federhärten zu besorgen und zwei Dinge werden noch empfohlen:

1) Austausch des Kunststoffblockes der oberen Querlenker gegen das Tuningteil aus Metall und
2) Tausch des Mitteldämpfers (ich habe einen Tamiya Dämpfer verwendet, gefüllt mit 500er Öl)

Der hintere Verbindungsdämpfer kann mit sehr hartem Öl (30.000) befüllt werden, das macht den Wagen etwas ruhiger zu fahren. 

Ich freue mich auf das nächste Rennen am 29.11. beim MAC Traiskirchen, dem nächsten Einsatz und Test meines Serpent, mal sehen ob die Anfangsprobleme (unstabiles Heck) besser geworden sind.






Samstag, 25. Oktober 2014

2,4h Rennen auf der Modellbaumesse Wien 2014

Alle Jahre wieder ist das 2,4h Rennen unser Highlight des Rennkalenders. So fanden wir uns auch dieses Jahr als HRT auf der Starterliste beim von Paul organisierten Langstreckenrennens unter der Obhut des Fun Cups wieder. 

Was macht den Anreiz eines solchen Rennens aus, oder was ist anders im Vergleich zu anderen Rennen. Soviel anders ist es gar nicht, aber ein paar Dinge machen es zu etwas besonderem. Normalerweise dauert ein Lauf 8 Minuten, bei dieser Art des Rennes fährt ein Fahrer 24-29 Minuten am Stück. Dann kommt der Boxenstopp zum Akkuwechsel, was wir normalerweise auch nicht haben. Es gibt eine Mindestvorgabe von 30 Sekunden, bei der wir nie gedacht das wir diese Zeit such nur annähernd erreichen. Durchschnittlich brauchen die Teams zwischen 45 Sekunden und 1 Minute. 2012 hatte unser Boxenchef Spiri seinen Rekordstopp in 33 Sekunden abgewickelt (bei jenem Tamiya TT01), dieses Jahr hat er maximal 43 Sekunden benötigt, allerdings mit Schmieren der Reifen ;-)

Das Rennen dieses Jahr war nach langer Abstinenz von den Rennstrecken dieses Jahres in allen Fällen etwas besonderes. Daniel fuhr sein letztes Rennen auf der Modellbaumesse 2013 und ich im März diesen Jahres. Was wäre bei uns ein Rennen ohne anfänglichen, natürlich selbstverursachten, Stress. Denn da fehlte zum ersten die benötigte Verlängerung damit die BMW Karosserie auf den Xray passt und zweitens die richtige Übersetzung. Ersteres Problem ließ sich nicht kurzfristig lösen, sodass wir kurzerhand eine Subaru Karo mit Licht versehen mussten. Schade, den die BMW hätte den Besuchern der Messe ein schöneres Bild geboten. Das Problem der Übersetzung ließ sich natürlich auf einer Modellbaumesse easy beheben (zugegeben ich selbst bin nicht drauf gekommen, der Tipp kam vom Friedl).

Die Taktik für die Rennen war einfach und klar: so wenig Fehler wie möglich, Defekte durch Unfälle vermeiden und versuchen in einen Rhytmus zu kommen. Alles was wir uns vorgenommen haben ist uns aufgegangen. Vor allem Daniel merkte man ein Jahr Rennabstinenz gar nicht an, und er fuhr 3 ganz solide Läufe. Die Boxenstopps waren gut getimt, wobei uns das ganze Rennen über die Erfahrung von drei 2,4h geholfen hat. Auch die Boxenstopps verliefen wieder reibungslos und haben uns immer wieder ein paar Sekunden nach vorne gespult.

Ein Blick auf das Starterfeld hat uns vermuten lassen, das der 5. Platz wohl das Maximum sein wird, was zu holen ist. Wir waren vom Rennverlauf zugegebenermaßen sehr begünstigt und hatten das notwendige Glück. Hätte das Team der Painters im letzten Umlauf keinen längeren Defekt gehabt, hätten wir wohl nicht auf Stockerl fahren können. Während der Läufe waren wir zwischen der 3. und 5. Position. 

Eine Schrecksekunde hatten wir 5 Minuten vor Schluss, als der Fernsteuerung der Akku ausging. Ich habe ca. 10 Minuten das Vibrieren gespürt, welches anzeigt das der Akku zu neige geht. Dank Robbie konnte ich mit einem Leihakku das Rennen zu Ende fahren.

Wie gesagt belegten wir den 3. Gesamtrang, der sich anfühlt wie ein Sieg, denn die ersten beiden Teams waren super schnell und super konstant, für uns nicht erreichbar, herzliche Gratulation von uns!



Sonntag, 28. September 2014

Williams Martini ready 4 Race

Meine Formel 1 Karo für die Hallensaison ist fertig - 100% zufrieden bin ich nicht, aber ich freue mich trotzdem auf die Saison. Diesmal hoffentlich mit etwas mehr Formel-Grip.






Samstag, 20. September 2014

Freitag, 19. September 2014

Xray T4 2015 & neue Karos

Heute war es (endlich) so weit: der Xray T4 2015 von Martin Hudy wurde präsentiert und kommt in den nächsten Tagen zum Händler. Eines der interessantesten Features ist die neue Hinterradaufhängung, Details findet ihr hier: http://www.teamxray.com/t4/

Derweilen habe ich die Zeit genutzt ein paar zusätzliche Karos für die diesjährige Saison zu machen:

Formel 1 - Williams:


Adaptierung unserer Karosserie für das 2,4h Rennen auf der diesjährigen Modellbaumesse:
Alt:

Neu:

Und eine (noch nicht fertige) für die LRP-GT Challenge:

Nächstes Rennen ist übrigens der Hallencup in Wr. Neudorf in 3 Wochen!



Donnerstag, 18. September 2014

Tamiya TT01 Service - Einsteigerauto für den RC Modellbau

Nach dem Motto "wenn dann richtig" habe ich mein drittes Elektroauto, einem Tamiya TT01, auch noch gewartet und die Karosserie für die Modellbaumesse (2,4h Rennen) ebenfalls wieder gerichtet. Man glaubt gar nicht, wieviel Spuren 2,4 Stunden Rennen auf einer Karosserie hinter lässt. Mit dem TT01 mit der BMW Karo wollte ich dieses Jahr an der wohl coolsten Vereins-Renn-Serie, dem MRC Nightrace in Wr. Neustadt, teilnehmen, was sich leider nicht ausgegangen ist, der neue Nachwuchs wollte auch seine Zeit mit mir haben.

Der Tamiya TT01 ist meiner Meinung nach noch immer eines der besten Einsteigerautos - wenn man den Tests des TT02 glauben darf (ich selbst habe noch keinen gefahren), kann ihn dieser auch nicht ablösen. Mit etwas Tuning ausgestattet macht er auch abseits des Parkplatzes eine gute Figur:

- Kugellagerset
- Speed Getriebe
- verstellbare Spurstangen
- Öldruckstossdämpfer (müssen nicht gleich TRF Dämpfer sein)
- und schon kann's los gehen

Zum Fahren mit neueren Akkugenerationen muss man den Akkuschacht etwas frei dremeln und dann lässt er sich auch schon mit Lipos betreiben. Es empfiehlt sich noch auf die Unterseite des Akkuschachtes Schaumstoffstreifen zu kleben (sicher ist sicher).


Das ganze Carbonzeugs für einen TT01 kann man getrost vergessen, wenn man dafür Geld ausgeben möchte, sollte man gleich in ein solches Chassis investieren. Genauso so verhält es sich wenn man das Auto mit einem stärkeren Motor betreiben möchte.

Es gibt übrigens eine tolle Renn-Serie für Einsteiger, den Tamiya Cup Austria, bei dem es für dieses Chassis eine eigene Rennklasse gibt. Idealerweise mit Leihmotor, somit muss man sich um die richtige Motorisierung keine Gedanken mehr machen.

Zum Abschluss noch ein paar Fotos mit der Karosserie für das 24h Rennen im Maßstab 1:10 auf der Modellbaumesse 2014, unbedingt hinschauen und uns besuchen!





Samstag, 13. September 2014

Xray T4 - Hallensetup

Lang lang ist's her, aber endlich ist es wieder so weit: Zeit zum Fahren heißt Setup machen und den Xray vorbereiten. Da ich kein Asphalt Rennen mehr unter unterbringe wird gleich das Hallensetup von Februar, meinem letzten Rennen adaptiert. Beim Zusammenräumen der Tasche habe ich bemerkt, dass ich anfangs der Outdoorsaison wirklich dachte ich komm zum Fahren: 10 Reifensätze der LRP G32, neu verpackt und unbenutzt - hoffentlich habe ich Glück und es kommen nächstes Jahr keine neuen Reifen :-) Mein Schrauberplatz ist in jedem Fall luxuriöser geworden:



Mein erstes Rennen wird wohl der ERC Hallencup im Oktober sein. Da ich schon lange nicht mehr gefahren bin und ein gutmütiges, leicht zu fahrendes Auto brauche habe ich ein gutmütiges, einfach zu fahrendes und bewährtes Grund Setup an meinem T4 gewählt:


Am meisten freue ich mich darauf meinen neuen Serpent F110 auszuprobieren. Der Zusammenbau war schon etwas knifflig, sodass ich gespannt bin ob das Auto überhaupt fahrbar ist, oder ob ich Hilfe beim Fehler ausmärten brauche. Mit der Karosseriewahl bin ich etwas unglücklich, die derzeitige Karo habe ich im Winter gemacht, treu meinem Motto ja kein Spitzenteam... und jetzt hab ich diese: 


Aber Abhilfe ist  bereits unterwegs:


Cu in Track (hoffentlich ;-))

Sonntag, 23. März 2014

Neuer RC Akku - Pflege

Ich habe mich entschieden die alten Akkus wieder mal auszutauschen.  So alle 2 Jahre sollte das drinnen sein. Ich habe etwas im Netz recherchiert und mich für Boomerang Akkus entschieden,  das heißt sämtliche Goldkontakt-Stecker auf 5mm Durchmesser tauschen (meine Lieblingsarbeit Löten...).

Man sollte die Akkus immer beschriften,  dass man einen Überblick behält, welchen man im Rennen schon verwendet hat. Das reduziert das Risiko eines leeren Akkus zum Start eines Laufes ungemein.



Einen neuen Akku sollte man immer "einlaufen" lassen, dass erhöht die Leistung und verlängert Lebensdauer deutlich:


  1. Zuerst den Akku voll entladen (volle Kapazität in 1000/1000, d.h. 6000er Akku kann mann ruhig mit 6 Volt entladen), ABER max. auf 3 Volt pro Zelle (das "s"
    gibt die Anzahl der Zellen an)
  2. Danach den Akku mit 1/2C wieder laden (d.h. den 6000er Akku mit 3 Volt voll laden.
  3. Danach wird er wieder wie Pkt. 1 beschrieben entladen
  4. Danach den Akku zu 50% wieder laden (Lagerspannung)
  5. Die ersten 2 Ladungen suf der Strecke den Gasfinger noch nicht voll durchdrücken, ab der 3 Ladung ist der Akku voll einsatzbereit und hat sein Maximum an Leistung zu bieten!!!


Akkupglege macht Sinn, ist das doch unser Treibstoff! 

Keep racing



Sonntag, 9. März 2014

HPI Challenge in Traiskirchen - Setup Xray T4

Vergangenen Sonntag war es wieder soweit: Challenge Time, diesmal auf der engen Indoor Strecke in Traiskirchen, dort wo wir begonnen haben Rennen zu fahren - vor 4 Jahren?!! Ich kann mich erinnern, dass zu unseren Anfängen viel an Material kaputt gegangen ist. Da in Traiskirchen jeder noch so kleine Fehler in der Holzbande endet, war das sehr leider sehr oft der Fall...zum Trainieren und üben denoch eine der besten Strecken!


Diesmal sind wir schon am Samstag zum freien Training angereist um das Setup meines Xray T4 einem genauen Test zu unterziehen. Ich habe vorerst die Übersetzung von 4,57 wieder auf 4,52 zurückgebaut, da kein wesentlicher Unterschied auf der Strecke zu erkennen war. Durch den vielen Grip war es aus unabdinglich das Fahrwerk härter zu machen, da es fast ansonsten unmöglich war ohne Kippen über die Runden zu kommen. Am Ende des Tages ist es uns gelungen ein halbwegs gutmütiges Setup zu finden, was in Traiskirchen nicht unbedingt von Nachteil ist, da selten jemand einen wirklich fehlerfreien Lauf hinbekommt.

Sehr bewährt hat sich, dass wir auf der Hinterachse die Dämpfer von 2,3 auf 2,5 geändert haben. Durch die Positionierung der vorderen Aufhängung hat der Xray T4 immens viel Lenkung, was auf einem engen Kurs wir Traiskirchen sehr wichtig ist. Das komplette Setup gibt´s hier.


Am Sonntag begannen die Vorläufe wei gehabt um 9 Uhr. Ich hatte in Summe 2 ganz gute Läufe und zwei mit Verbesserungspotential. Im ersten Lauf habe ich mich sehr über einen Mitfahrer geärgert, da dieser mehrere Runden auslassen musste und dann trotzdem nochmal ins Feld gefahren ist. Gefühlsmäßig wäre dieser Lauf ebenfalls auf 42 Runden gekommen, wäre das fahrende Hinderniss nicht gewesen... könnte auch taktisch gewesen sein, in jedem Fall unschön.

Ich konnte mich für das B-Finale qualifizieren und hatte auch 3 wirklich gute Finale. Ich bin in den ersten Minuten immer gut durchgekommen, konnte von Startkarambolagen der anderen profitieren und bin lange Zeit an 2er oder 3 Stelle gelegen. Jedoch habe ich zu diesem Zeitpunkt mangelnde Fahrpraxis und Übung gemerkt, da ich das Renntempo der anderen nicht halten konnte und unter Druck (vor allem durch Rupert) immer wieder Fehler gemacht habe. Letzlich habe ich den 14. Platz belegt und muss sagen das ich durch die Läufe sehr zufrieden bin. Ich konnte endlich mal, zumindest Zeitweise, das Tempo von sonst Schnelleren halten. Das komplette Ergebniss gibt´s hier.



Jetzt geht´s ab in die Outdoor Saison, Beginn ist Ende April in Grafenwörth!

Sonntag, 16. Februar 2014

HPI Challenge in Wr. Neudorf

Nach 2 monatiger Rennpause habe ich es endlich wieder geschafft bei einem Challenge Lauf teilzunehmen. Der ERC Wr. Neudorf hat diesen im Franz Fürst Freizeitzentrum ausgerichtet. Am Samstag vormittag haben wir gemeinsam den Teppich verlegt und ich habe gemeinsam mit Jürgen die Passage nach Start/Ziel gelegt. Der Kurs war generell sehr gut zu fahren, weil neben dem schnellen ersten Teil ein relativ enger Innenkurs gelegt wurde.

Ich hatte nur am Samstag bis 12 Uhr die Möglichkeit zu trainieren, sodaß ich in kurzen 2 Trainingsläufen das Setup gestalten musste, was aufgrund des noch fehlenden Grips schwierig war. Das vorab verbaute Setup musste ich adaptieren, da mein Xray mit dem Kurs nicht gut zurecht gekommen ist. Die Anpassung des Dämpferöls von runderhum auf 350 und hinten weichere Federn (2,3 statt 2,5) hatten sich als die richtigen Maßnahmen erwiesen. Das Auto lag am Renntag sehr gut.

Die Challenge hatte rund 40 Teilnehmer in der Klasse 17,5T, wobei viele großartige Fahrer wie zB. Dominic wieder einmal teilgenommen hatten.

Ich hatte 4 relativ gleichmäßige Vorläufe mit 19 Runden, einer jedoch war über meine Verhältnisse und hat mir 20 Runden und somit das B-Finale beschert. Es war zwar glücklich, ich habe mich aber sehr gefreut bei diesem tollen Starterfeld wieder mal ins B zu kommen.

Die Finalläufe waren allesamt für mich unspektakulär, da ich das Tempo der vorderen nicht mitgehen konnte und somit mein Tempo fahren konnte.

Ein paar Verbesserungen habe ich für Traiskirchen schon geplant (2.-3.3.), insebesondere vom Einbau der Doppelkardans erwarte ich mir einiges!!

Auf unserem Youtube Kanal gibt´s die Videos von den 3-A-Finalläufen 17,5T!

Montag, 4. November 2013

Tabellenupdate HPI Challenge 2013/2014 - Lauf in Wr. Neudorf

Die neue Tabelle 17,5T + Formel 1 ist online, die komplette Übersicht gibt's HIER.

Wenn jemand sein aktuelles Fahrzeug für die HPI Challenge vermerkt haben möchte bitte einfach Namen und Marke als Kommentar hinterlassen.



Montag, 28. Oktober 2013

Fun Cup auf der Modellbaumesse 2013

Auch auf der diesjährigen Modellbaumesse haben wir am Samstag und Sonntag am Fun Cup Austria
teilgenommen. Paul und sein Team haben anfangs der Woche eine tolle Strecke aufgelegt, die an nichts zu wünschen übrig gelassen hat. Ich finde es einfach toll, dass er und sein Team das seit so vielen Jahren (nicht nur auf der Messe) organisieren. Da könnte sich so mancher Verein im Süden Wien´s ein Beispiel nehmen.






Organisation Chaos
Am Samstag stand ein Fun Cup in verschiedensten Klassen (Hobby, Formel 1, TW Stock, M-Chassis und 1:12) auf dem Programm. Aufgrund der Vielzahl von Startern (an die 60) war das Programm sehr dicht gedrängt. Es gab einen Vorlauf und drei Finalläufe. Das besondere am Fun Cup ist, dass die Startreihenfolge anhand der 3 schnellsten zusammenhängenden Runden im Vorlauf ermittelt wird.




Bei 60 Startern war der Platz knapp bemessen


Das spannende war, wieder einmal, dass ich einfach zu lange brauche mich auf eine Strecke einzustellen und bei nur einem Vorlauf ist das problematisch. Somit war das A-Finale nicht zu erreichen und ich bin im B-Finale gefahren. Daniel hatte im C-Finale den 3. Startplatz.

Die 3 Finalläufe waren eine tolle Show für das Publikum und sind alle ausgesprochen fair über die Bühne gegangen. Das zeichnet den Fun Cup Austria aus, da es keine "offizielle" Wertung gibt hält sich (manchmal) der Ehrgeiz in Grenzen.



Am Sonntag fand das (für uns) Highlight der Messe statt - das 2,4h Stunden Rennen. Diese Art des
Rennens, nämlich 24h im Massstab 1:10 hat immer wieder einen besonderen Reiz. Da es sich um ein Messe Rennen gehandelt hat, wollten wir dem Publikum auch etwas anderes als die üblichen Einheits-Mazda  Deckeln bieten und haben uns für die BMW 320si WTCC entschieden - mit dieser möchte ich auch am Mittwoch Night Race teilnehmen. Eine sehr schöne Karosserie, die einiges an Geschichte auf sich vereint. Mit diesem Auto hat BMW 2006 als Team Deutschland an der WTCC teilgenommen.

Die Regeln des Rennens sind genau wie beim Original: Reparaturen dürfen nur während der Rennzeit vorgenommen werden, während der Pausen (wir fahren 3x48 Minuten mit jeweils 40 Minuten Pause) gilt die Parc Ferme Regel, d.h. am Auto darf während dieser Zeit nichts verändert werden.

Das Rennen war wieder alle Erwartungen erfüllt. Das Fahren mit der BMW Karosserie war jedoch nicht allzu einfach wie man das von den Mazda Karos gewohnt ist. Wenig bis gar kein Hinterachsen Grip hatte sich als ständiger Begleiter während der 3 Durchgänge gezeigt. Und trotzdem haben wir die Entscheidung nicht bereut, da außer einem weiteren Team alle anderen mit den doch sehr langweiligen Einheitsdeckeln unterwegs waren - ziemlich einfallslos für ein Show Rennen...

Volle Konzentration vor dem Start
Die beiden ersten 48 Minuten sind wir gar nicht schlecht unterwegs gewesen, waren zwischenzeitig am 3. Platz zu finden. Gelohnt hat sich in jedem Fall wieder das wir mit einem Akku durchgefahren sind, ein Fehleinschätzung waren die gebrauchten Reifen. Wir mussten im 2. Durchgang die Reifen erneuren, was einen sehr langen Boxenstopp zur Folge hatte. Danach lies sich das Auto jedoch wieder gut fahren und wir konnten die Rundenzeiten unserer direkten Gegner wieder halten (davor waren wir gut 2,5 Sekunden pro Runde zu langsam).

Leider gab es im 2,4h Stunden 3 Teams, die von Fairness und Renn-Cleverness nicht allzu viel gehalten haben und munter den anderen Fahrern ins Auto gefahren sind. Klar, bei einer Rennzeit von 2,4h wird ein Rennen in einer Kurve entschieden, da kann man nicht mit dem Überholmanöver warten ...




So ein Spezialisten-Team hat uns im 3. Lauf auch gedreht, sodaß das nachkommende Team nicht bremsen konnte und uns frontal ins Auto gefahren ist (unverschuldet, da war kein Platz mehr). Das war´s dann auch mit unserem Rennen, irreparabler Defekt. Die letzten 15 Minuten blieb dann die BMW Karosserie in der Garage und wir haben uns das Rennen als Zuschauer angesehen.

Es war alles in allem ein großartiges Wochenende und hat viel Spaß gemacht!

Eine kurze Videozusammenfassung der Messerennen folgt in kürze,

Keep Racing